| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und leichtes Gelände
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag souverän wirkt und auf Touren nicht schnell langweilig wird, landet oft in der Kategorie der vielseitigen Reiseenduros. Genau hier treffen zwei interessante Kandidaten aufeinander: die Kawasaki KLE 500 SE und die BMW G 310 GS. Beide Modelle sind auf ihre Art darauf ausgelegt, Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen zu begleiten – mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei Motor, Fahrgefühl und Gesamtkonzept.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet. Dabei geht es nicht nur um einzelne Daten, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim Überholen auf Landstraßen, beim entspannten Cruisen und auch dort, wo der Asphalt endet.
Grundidee und Charakter: Zwei Reiseenduros mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein klassisches Allround-Enduro-Konzept: eher bodenständig, mit Fokus auf nutzbare Leistung und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken stabil bleibt. Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen einen modernen Ansatz: kompakt, leicht zugänglich und mit dem Anspruch, möglichst unkompliziert in den GS-typischen Alltag zu passen.
Schon beim ersten Eindruck wird klar: Beide Motorräder wollen vielseitig sein. Doch die Art, wie sie diese Vielseitigkeit erreichen, ist verschieden. Während die Kawasaki stärker auf „durchziehen“ und ruhiges Handling setzt, spielt die BMW ihre Vorteile besonders dort aus, wo Wendigkeit, einfache Bedienbarkeit und ein agiles Fahrverhalten gefragt sind.
Motor und Antrieb: Wie sich die Fahrbarkeit im Alltag unterscheidet
Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE profitiert von einem größeren Hubraum-Ansatz. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen bemerkbar. Wer häufig im Stadtverkehr anfahren muss oder auf Landstraßen zügig aus dem Tempo heraus beschleunigen möchte, erlebt die Kawasaki oft als „entspannter“ im Umgang mit dem Gas.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf ein leichtes, kontrolliertes Ansprechverhalten ausgelegt. Sie fühlt sich in der Regel dann besonders stimmig an, wenn man sie im passenden Drehzahlbereich bewegt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad schnell „in Bewegung“ setzt. Auf der anderen Seite kann es bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten oder bei häufigen Überholmanövern spürbar sein, dass die Kawasaki durch den größeren Motoransatz souveräner wirkt.
Getriebe und Fahrstufen
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut fahren, aber die Unterschiede zeigen sich im Detail: Die Kawasaki wirkt häufig wie das Motorrad, das man weniger „korrigieren“ muss, weil die Kraftreserve in vielen Situationen leichter verfügbar ist. Die BMW hingegen verlangt oft etwas mehr Aufmerksamkeit beim Timing – nicht im Sinne von „schlecht“, sondern eher als Charakterzug: Wer vorausschauend fährt und die Drehzahl im Blick behält, bekommt ein sehr harmonisches Gesamtbild.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Lenkgefühl und Kurvenverhalten
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken vor allem in engen Situationen aus: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und beim zügigen Fahren durch kurvige Strecken. Das kompakte Konzept und das tendenziell handlichere Gesamtgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr oder kurvenreiche Nebenstrecken anstehen.
Die Kawasaki KLE 500 SE fühlt sich dagegen oft „erwachsener“ an, wenn die Strecke länger wird. In flotten Passagen und bei wechselndem Untergrund wirkt sie stabil und berechenbar. Wer gerne mit ruhigerem Tempo fährt und dabei trotzdem jederzeit reagieren möchte, findet an der Kawasaki häufig mehr Gelassenheit.
Komfort auf längeren Strecken
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber der Komfort entsteht auf unterschiedliche Weise. Die BMW kann durch ihre kompakte Bauweise und das agile Fahrverhalten sehr ermüdungsarm wirken – besonders, wenn man häufig die Position wechselt oder viel in der Stadt unterwegs ist. Die Kawasaki bietet oft das Gefühl, dass sie „einfach läuft“: weniger hektisch, mehr gleichmäßig. Das kann auf langen Strecken ein echter Pluspunkt sein.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser?
Bei der Ergonomie geht es um mehr als nur um eine Sitzhöhe. Entscheidend ist, wie sich die Sitzposition im Zusammenspiel mit Lenker, Fußrasten und Tankform anfühlt. Die BMW G 310 GS ist tendenziell auf eine zugängliche, aufrechte Haltung ausgelegt. Das hilft vielen Fahrern dabei, schnell ein sicheres Gefühl zu bekommen – gerade, wenn man neu im Segment ist oder öfter im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist.
Die Kawasaki KLE 500 SE kann sich für Fahrer, die etwas mehr „Motorradgefühl“ suchen, sehr passend anfühlen. Die Sitzposition wirkt oft etwas klassischer und kann je nach Körpergröße und Fahrstil entweder sehr komfortabel oder weniger ideal sein. Wer eher entspannt sitzt und längere Strecken plant, profitiert häufig von der insgesamt ruhigen Auslegung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu funktionieren. Die BMW wirkt dabei häufig sehr fein dosierbar, was in der Stadt und bei häufigen Stopps Vorteile bringt. Die Kawasaki punktet oft mit einem stabilen Bremsgefühl, das sich besonders dann gut anfühlt, wenn man zügiger unterwegs ist oder die Strecke wechselhaft wird.
Wichtig ist außerdem, wie sich das Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrwerk anfühlt. Beide Modelle sind für ihre Klasse so abgestimmt, dass man nicht ständig „gegen das Motorrad arbeiten“ muss. Dennoch kann das subjektive Sicherheitsgefühl je nach Fahrstil variieren: Wer sehr vorausschauend fährt, wird bei beiden schnell Vertrauen aufbauen; wer sportlicher bremst, merkt Unterschiede im Dosierverhalten und in der Stabilität.
Elektronik und Bedienung: Moderne Unterstützung vs. klare Einfachheit
Bei der Elektronik ist der Ansatz unterschiedlich. Die BMW G 310 GS setzt auf eine moderne, gut zugängliche Bedienlogik. Das macht das Motorrad im Alltag angenehm, weil man sich schnell zurechtfindet und die wichtigsten Informationen gut im Blick hat. Gerade für Einsteiger ist das ein Vorteil, weil weniger „Einarbeitung“ nötig ist.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich oft etwas „klassischer“ in der Bedienung. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer mögen klare, direkte Systeme ohne zu viel Ablenkung. Wer gerne unkompliziert unterwegs ist, wird die Kawasaki häufig als angenehm empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
Stadtverkehr
In der Stadt zählt vor allem: leichtes Handling, gute Übersicht und ein Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Hier hat die BMW G 310 GS häufig die Nase vorn, weil sie sich wendig anfühlt und das Gesamtpaket kompakt bleibt. Auch das Anfahren und Rangieren wirkt oft unkompliziert.
Die Kawasaki KLE 500 SE kann im Stadtverkehr ebenfalls überzeugen, besonders durch die eher entspannte Kraftentfaltung. Wer lieber mit mehr Reserve fährt und nicht ständig im Getriebe „mitdenken“ möchte, findet in der Kawasaki eine gute Wahl.
Landstraße und Tour
Auf Landstraßen und bei Touren zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt oft wie das Motorrad, das bei gleichmäßigem Tempo souveräner bleibt. Die BMW G 310 GS ist dabei nicht „schwach“, aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man sie aktiv fährt und die Drehzahl passend hält.
Für längere Strecken ist außerdem relevant, wie sich das Motorrad bei Wind, wechselndem Untergrund und häufigen Richtungswechseln verhält. Die Kawasaki spielt hier häufig ihre Stabilität aus, während die BMW durch ihre Agilität punktet, wenn die Strecke abwechslungsreich ist.
Leichtes Offroad: Wo beide Modelle realistisch glänzen
Beide Motorräder sind für leichtes Gelände gedacht – also für Schotterpisten, Feldwege und Situationen, in denen man nicht zwingend „hartes Offroad“ erwartet. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei oft als das Motorrad, das mit mehr Motorreserve und einem ruhigen Fahrwerkgefühl Sicherheit gibt, wenn es holprig wird.
Die BMW G 310 GS kann im leichten Gelände ebenfalls sehr viel Spaß machen, vor allem weil sie handlich bleibt und sich kontrolliert bewegen lässt. Wer gerne „klein und wendig“ fährt, wird die BMW als sehr zugänglich empfinden. Wer dagegen lange Strecken auf unebenem Untergrund plant, profitiert häufig von der stabilen, eher gleichmäßigen Art der Kawasaki.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE
- Stärken: eher entspannte Kraftentfaltung im Alltag, oft souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, stabiler Eindruck bei wechselndem Untergrund.
- Schwächen: weniger „kompakt-agil“ als die BMW in engen Situationen; je nach Körpergröße kann die Sitzposition weniger universell wirken.
BMW G 310 GS
- Stärken: sehr zugängliches Handling, modernes Bedienkonzept, häufig gutes Dosiergefühl im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken.
- Schwächen: bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten oder häufigen Überholvorgängen kann die größere Reserve der Kawasaki fehlen; aktives Fahren im passenden Drehzahlbereich ist oft sinnvoll.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt wirkt, auf Landstraßen und Touren stabil bleibt und bei Bedarf spürbar mehr Reserve bietet. Wer gerne gleichmäßig fährt, lange Strecken plant oder leichtes Gelände ohne ständiges „Nachregeln“ angehen möchte, findet in der Kawasaki ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW G 310 GS passt dagegen hervorragend, wenn Wendigkeit, einfache Bedienbarkeit und ein agiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Stadtverkehr, kurvige Nebenstrecken und Einsteiger, die schnell ein sicheres Gefühl aufbauen wollen, ist die BMW oft die unkompliziertere Option. Wer die Maschine aktiv im passenden Drehzahlbereich bewegt, bekommt ein sehr lebendiges und kontrolliertes Fahrverhalten.
Kurz gesagt: Kawasaki für souveräne Allround-Touren mit mehr Reserve, BMW für handliche Vielseitigkeit und modernes, leicht zugängliches Fahren.