| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R 1200 R – Motorradvergleich für Straße, Tour und Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen pragmatischen, alltagstauglichen Ansatz mit Reise- und Ausflugs-Charakter. Die BMW R 1200 R dagegen ist ein moderner Roadster, der vor allem auf der Straße zu Hause ist und dort mit Fahrgefühl, Motorcharakter und einem klaren Premium-Anspruch punktet. Beide Maschinen können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie harmonisch ist das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsen? Und welche Maschine passt eher zu bestimmten Fahrstilen – vom Feierabend-Pendeln bis zur längeren Tour?
Grundcharakter: Reise-Utility vs. Roadster-Fokus
Kawasaki KLE 500 SE: unkompliziert, vielseitig, tourentauglich
Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Handling und einer Sitzposition, die nicht nach „Sport“ schreit, aber auch nicht nach „Couch“. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig für Wochenendtouren taugt. Wer gern flexibel bleibt – mal Stadt, mal Landstraße, mal eine Strecke mit etwas mehr Abwechslung – findet hier einen passenden Charakter.
BMW R 1200 R: straßenorientiert, souverän, premium
Die BMW R 1200 R ist stärker auf die Straße ausgerichtet. Der Roadster-Ansatz zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Tempo und Kurven reagiert: stabil, direkt und mit einem Motor, der sich nicht nur „durchzieht“, sondern spürbar mitarbeitet. Wer häufig auf gut ausgebauten Strecken unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt, wird mit der BMW eher glücklich.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierbares Fahren ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo nicht ständig hochgedreht wird und wenn man häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – Ampel, Verkehr, Landstraße, kurze Ausfahrten.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken stärker bei zügigem Fahren und bei Manövern, bei denen man schnell reagieren möchte. Der Motorcharakter wirkt „erwachsener“ im Sinne von souveränem Durchzug und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken nicht müde wird. Gerade auf Touren, wenn es häufiger um gleichmäßiges Tempo, Überholen und flüssiges Kurvenfahren geht, wirkt die BMW als klarer Vorteil.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich-souverän
Kawasaki KLE 500 SE: angenehm im Alltag, gutmütig in der Bewegung
Die KLE 500 SE ist so ausgelegt, dass sie sich im Alltag nicht anfühlt wie ein Projekt. Das Handling wirkt zugänglich, und das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen gut kontrollieren. Auch wenn die Strecke mal unruhiger wird, bleibt das Konzept verständlich: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
BMW R 1200 R: präzise Rückmeldung, stabil in schnellen Passagen
Die R 1200 R vermittelt ein anderes Gefühl: mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine präzisere Rückmeldung aus dem Fahrwerk. In schnellen Kurven und auf längeren Abschnitten wirkt das Motorrad wie ein System, das aufeinander abgestimmt ist. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und die Dynamik nicht nur „mitnehmen“, sondern bewusst nutzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Dosieren
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein entscheidender Punkt, weil es im Alltag und auf Touren direkt spürbar ist. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei besonders dann stark, wenn man vorausschauend fährt und die Verzögerung fein dosieren möchte. Das unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl – vor allem in Situationen, in denen der Verkehr oder die Straßenqualität wechselhaft ist.
Die BMW R 1200 R punktet eher mit dem Gefühl von Reserven und einer klaren Ansprache. Gerade wenn es sportlicher wird oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, kann das Vertrauen in die Bremsanlage den Unterschied machen. Wer oft zügig fährt, wird die BMW hier als souveräner empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Komfort vs. sportlicher Roadster-Ansatz
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob der Rücken meldet. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine eher alltagstaugliche Ergonomie. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht in eine stark nach vorn geneigte Haltung „gezwungen“ werden möchten. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, kurze Touren und längere Ausfahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung korrigieren will.
Die BMW R 1200 R ist als Roadster tendenziell direkter und straßenbetonter. Das kann sich für viele Fahrer sportlicher anfühlen, gleichzeitig aber auch bedeuten, dass man die Haltung bewusst anpasst. Wer eine dynamische Sitzposition mag und längere Strecken gern mit aktiver Fahrweise zurücklegt, profitiert davon. Wer dagegen eher entspannt „rollen“ möchte, könnte die Kawasaki als angenehmer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Reichweite im Kopf
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im Alltag „verwaltet“. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert in den Tagesablauf einbaut: leicht zu handhaben, gutmütig im Handling und damit praktisch für wechselnde Strecken. Auch das Thema „einfach losfahren“ spielt hier eine große Rolle.
Die BMW R 1200 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Anspruch: Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern fährt, weil es sich hochwertig anfühlt und auf der Straße besonders viel liefert. Für Pendler, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst genießen, ist die BMW daher oft die passendere Wahl.
Ausstattung und Fahrgefühl: Was man im Vergleich wirklich merkt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und bei dem man sich schnell zurechtfindet. Gerade für Fahrer, die Wert auf einfache Bedienbarkeit und ein klares Fahrkonzept legen, ist das attraktiv.
Die BMW R 1200 R wirkt dagegen wie ein Paket, das auf Premium-Integration setzt. Das zeigt sich im Gesamtgefühl: Motor, Fahrwerk und Bedienung greifen stärker ineinander. Wer gern mit einem Motorrad unterwegs ist, das sich „rund“ anfühlt und bei dem man das Gefühl hat, dass jedes Detail seinen Platz hat, wird die BMW besonders schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Unkompliziertes Handling für Stadt und Alltag
- Gutmütiger Charakter für entspanntes Fahren und Touren
- Vielseitiges Einsatzprofil für unterschiedliche Streckenarten
Kawasaki KLE 500 SE – mögliche Schwächen
- Wer sehr sportlich und dynamisch unterwegs ist, könnte den Fokus eher bei der BMW finden
- Bei höheren Ansprüchen an „Premium-Straßengefühl“ wirkt die BMW oft geschlossener
BMW R 1200 R – Stärken
- Straßenorientiertes Fahrgefühl mit souveräner Dynamik
- Stabilität und Präzision besonders bei zügigerem Fahren
- Premium-Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bedienung
BMW R 1200 R – mögliche Schwächen
- Wer ein besonders „entspanntes“ Alltagsmotorrad sucht, könnte die Roadster-Haltung als aktiver empfinden
- Für sehr gemischte Strecken abseits der Straße ist die Kawasaki vom Konzept her oft passender
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki KLE 500 SE und BMW R 1200 R hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders geeignet für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich leicht bewegen lässt und für Touren nicht zu schade ist. Wer gern flexibel unterwegs ist, unterschiedliche Strecken mag und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, trifft mit der KLE häufig die richtige Wahl.
Die BMW R 1200 R passt besonders gut zu Fahrern, die viel auf der Straße unterwegs sind, längere Strecken genießen und ein Motorrad wollen, das bei zügigem Fahren souverän bleibt. Wer das Premium-Gefühl und die präzise Rückmeldung schätzt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag, für entspannte Touren und für ein vielseitiges Fahrprofil gesucht wird. Das Handling wirkt zugänglich, der Charakter bleibt unkompliziert, und genau das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad möglichst oft einfach genutzt werden soll. Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus: Sie fühlt sich präziser an, vermittelt mehr Souveränität bei zügigerem Fahren und wirkt als rundes Premium-Gesamtpaket. Wer häufig auf guten Strecken unterwegs ist, das Fahrgefühl eines modernen Roadsters sucht und längere Touren mit mehr Dynamik erleben möchte, findet in der BMW den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: KLE für vielseitig-entspannt, R 1200 R für straßenbetont-dynamisch.