| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R nineT: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen pragmatischen, vielseitigen Ansatz: Sie ist auf Alltag, Touren und unkompliziertes Handling ausgelegt. Die BMW R nineT dagegen bringt den typischen BMW-Charakter mit: viel Stil, ein klarer Retro-Anspruch und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Funktion“ klingt. Genau da liegt der Reiz dieses Vergleichs: Welche Stärken zählen im Alltag wirklich – und wo zeigen sich die Grenzen?
Charakter: Zweckorientiert vs. markant inszeniert
Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Sitzposition, Bedienbarkeit und einem Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut: Man kann entspannt durch den Verkehr rollen, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „überreden“ zu müssen.
Die BMW R nineT ist dagegen stärker auf Identität getrimmt. Schon vom Auftritt her wirkt sie wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch erlebt. Der Motor und die Abstimmung zielen spürbar darauf, dass sich jede Fahrt besonders anfühlt. Das ist nicht nur Optik – das Fahrverhalten vermittelt den Eindruck, dass das Motorrad bewusst für Fahrer gebaut wurde, die gern mit dem Motorrad „arbeiten“, statt nur von A nach B zu kommen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die KLE 500 SE ist auf gleichmäßige, gut nutzbare Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken im Wechsel stehen. Die Kraft wirkt dabei eher „linear“ und alltagstauglich – ideal, wenn man nicht ständig hohe Drehzahlen anpeuern möchte.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken anders aus. Hier steht weniger das „Durchziehen“ im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Getriebegefühl und Abstimmung. Die Kraft kommt so, dass sie sich dynamisch anfühlt, besonders wenn man das Motorrad bewusst bewegt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn Fahrten mehr als nur Transport sind. Wer dagegen vor allem entspannt fahren will, kann die BMW als „anspruchsvoller im Gefühl“ wahrnehmen – nicht im Sinne von schwierig, sondern eher im Sinne von: Sie will etwas mehr Aufmerksamkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Fahrbarkeit
Beide Motorräder können auf ihre Weise überzeugen, aber sie verfolgen unterschiedliche Ziele. Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und gutmütiges Handling priorisiert. Gerade bei wechselnden Straßenbedingungen – Kopfsteinpflaster, schlechte Asphaltstellen oder wechselnde Beläge – bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Route nicht immer perfekt geplant ist.
Die BMW R nineT ist im Handling stärker auf „präzises Fahren“ ausgelegt. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft direkter an, und das Zusammenspiel aus Lenkgeometrie und Fahrwerksabstimmung vermittelt ein sportliches, aber dennoch alltagstaugliches Temperament. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man die BMW eher „aktiv“ fährt, während die KLE eher „mitfährt“ und dabei entspannt bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Dosierbarkeit, Ansprechverhalten und Stabilität unter Last. Die KLE 500 SE bietet hier einen pragmatischen Ansatz. Das Bremsverhalten wirkt vorhersehbar, was im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen besonders angenehm ist.
Die BMW R nineT setzt ebenfalls auf ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber in der Praxis oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Wer gern zügig unterwegs ist oder in Kurven stärker bremst, profitiert häufig von der direkten Rückmeldung. Für entspanntes Fahren ist das ebenfalls gut – nur eben mit dem Charakter, dass die BMW schneller „bereit“ wirkt, wenn man sie fordert.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. Stilgefühl
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Freude macht. Die KLE 500 SE ist auf eine bequeme, funktionale Ergonomie ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeitet. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert anfühlt, ist das ein starker Punkt.
Die BMW R nineT setzt stärker auf eine markante Sitzhaltung, die zum Retro-Konzept passt. Das kann sehr gut funktionieren, wenn die eigene Fahrweise zu diesem Stil passt. Wer viel auf langen Strecken unterwegs ist, sollte jedoch darauf achten, wie die individuelle Körpergröße und Sitzhaltung zusammenpassen. In vielen Fällen ist die BMW dann genau richtig – aber sie ist weniger „universell“ als die KLE, weil der Charakter stärker durchscheint.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad nutzen lässt. Die KLE 500 SE wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das man gern mitnimmt: für Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch für Fahrten, bei denen man nicht jede Minute plant. Die Bedienung ist dabei meist unkompliziert, und das Motorrad bleibt im Alltag „leicht“ im Umgang.
Die BMW R nineT punktet dagegen mit dem Premium- und Retro-Gefühl. Viele Details wirken bewusst gestaltet, und das Motorrad macht auch dann Spaß, wenn man nicht gerade „auf Leistung“ fährt. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei der BMW stärker auf passende Nutzung setzt: Wer sie als Lifestyle-Motorrad versteht und gern pflegt, wird oft sehr glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das möglichst unaufgeregt im Alltag funktioniert, findet in der KLE häufig die entspanntere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Allround-Charakter: gut nutzbar für Stadt, Landstraße und gemischte Strecken.
- Entspanntes Fahrgefühl: weniger „Anspruch“, mehr unkomplizierte Kontrolle.
- Praktische Ergonomie: häufig angenehm für längere Fahrten.
Kawasaki KLE 500 SE – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Lifestyle: wer stark auf Retro-Inszenierung steht, findet bei der BMW mehr „Wow“.
- Charakter eher funktional: wer maximale Dynamik und „Motorrad-Feeling“ sucht, könnte die BMW als emotionaler empfinden.
BMW R nineT – Stärken
- Starker Charakter: Retro-Optik und Fahrgefühl greifen spürbar ineinander.
- Direktes Ansprechverhalten: oft besonders reizvoll, wenn zügig gefahren wird.
- Premium-Feeling: Details und Gesamtwirkung wirken hochwertig und bewusst.
BMW R nineT – mögliche Schwächen
- Stärkerer „Passform“-Faktor: Sitzposition und Fahrstil sollten zur eigenen Nutzung passen.
- Weniger „alles egal“-Alltag: die BMW macht Spaß, aber sie will eher als besonderes Motorrad verstanden werden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die KLE 500 SE passt besonders gut, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, spontane Touren, wechselnde Strecken und ein Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert. Sie ist oft eine gute Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das man regelmäßig fährt und dabei nicht jedes Mal „neu einstellen“ muss.
Die BMW R nineT passt besonders gut, wenn Fahrten mehr sein sollen als Routine. Wer gern Motorrad fährt, weil das Motorrad selbst ein Erlebnis ist, wird mit der BMW häufig mehr Emotion mitnehmen. Auch für Fahrer, die Wert auf Stil, hochwertige Anmutung und ein klar erkennbares Konzept legen, ist die R nineT eine starke Option.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges, unkompliziertes Motorrad suchen: Sie überzeugt mit einem alltagstauglichen Charakter, gutem Handling und einer Ergonomie, die auch auf längeren Fahrten angenehm bleibt. Wer häufig gemischte Strecken fährt und dabei vor allem ein sicheres, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl möchte, findet in der KLE den passenden Begleiter.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken aus, wenn Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt emotionaler, direkter und stärker inszeniert – ideal für Fahrer, die gern bewusst fahren und bei jeder Tour das „Motorrad-Erlebnis“ mitnehmen wollen. Wer die Sitzposition und den Charakter zur eigenen Nutzung passend findet, bekommt ein Motorrad, das nicht nur transportiert, sondern begeistert.
Kurz gesagt: KLE 500 SE für pragmatische Vielseitigkeit, R nineT für Charakter, Premium-Feeling und Fahrspaß mit Retro-Identität.