| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki KLE 500 SE und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine vielseitige, alltagstaugliche Maschine mit Reise- und Tourenambitionen, dort ein ausgewachsenes Touring-Bike mit viel Komfort, großem Auftritt und klarer Langstrecken-Fokussierung. Beide Modelle sind für Touren gemacht – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrstil stören, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrertyp?
Grundidee der beiden Motorräder
Kawasaki KLE 500 SE: flexibel und pragmatisch
Die Kawasaki KLE 500 SE ist als vielseitiges Motorrad gedacht: Sie soll sich im Alltag leicht anfühlen, auf Landstraßen souverän wirken und auch längere Strecken nicht zur Geduldsprobe machen. Die Ausrichtung ist eher „funktional“ als „opulent“. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad insgesamt wirkt: nicht überladen, nicht zu speziell, sondern so gebaut, dass man es gern nutzt.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Touring mit Komfortfokus
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein echtes Touring-Schwergewicht. Der Charakter ist klar: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Wer lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ in die Fahrt stecken möchte, findet hier eine Maschine, die genau dafür gemacht ist. Gleichzeitig bringt so ein Konzept natürlich auch Eigenschaften mit, die nicht jeder mag – etwa beim Rangieren oder wenn es enger wird.
Vergleich: Motorcharakter und Fahrgefühl
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich eher lebendig und alltagstauglich: Sie lässt sich meist gut dosieren, reagiert spürbar auf Gasbefehle und unterstützt einen Fahrstil, der auch mal dynamischer sein darf. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn Verkehr und Ampeln den Takt vorgeben, spielt diese Art von Motorcharakter ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt dagegen auf einen anderen Ansatz: Der Fokus liegt weniger auf „spritzig“ und mehr auf „entspannt“. Die Leistungsentfaltung ist typischerweise so ausgelegt, dass man auch bei gleichmäßigem Tempo ruhig vorankommt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für lange Autobahn- oder Landstraßenetappen, bei denen Konstanz wichtiger ist als ständiges Nachregeln.
Komfort auf langen Strecken
Beide Motorräder können Touren, aber sie lösen das Komfort-Thema unterschiedlich. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet vor allem mit einem insgesamt leichteren Handling und einer Sitzposition, die nicht so stark auf „Cruisen“ getrimmt ist wie bei großen Tourern. Dadurch kann sie sich auf gemischten Strecken wohler anfühlen – etwa wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße, Stadtanteile oder wechselnde Fahrbahnen enthält.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen klar auf Langstrecke optimiert. Der Windschutz, die Touring-Ausstattung und das Gesamtpaket zielen darauf ab, dass der Fahrer möglichst wenig Ermüdung spürt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Tagesetappen ist das spürbar. Gleichzeitig ist ein solches Setup nicht immer die beste Wahl, wenn häufig enge Passagen, häufiges Rangieren oder sehr kurvige Strecken im Vordergrund stehen.
Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Beim Windschutz und der Ergonomie liegen die Schwerpunkte klar auseinander. Die Harley bringt durch ihre Touring-Auslegung typischerweise mehr „Schutzpaket“ mit, was sich besonders auf schnellen Strecken auszahlt. Die Kawasaki bleibt dagegen eher der pragmatische Begleiter: Sie kann komfortabel sein, aber sie ist nicht so stark auf maximale Abschirmung ausgelegt wie ein großes Touring-Bike.
Für die Alltagstauglichkeit gilt: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich meist handlicher und leichter in den Alltagssituationen. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern auch für kürzere Fahrten, Einkäufe oder Pendelstrecken. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU kann zwar ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie verlangt mehr „Motorradgefühl“ im engen Raum – einfach weil sie als Touring-Maschine deutlich präsenter ist.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität
Bei Stabilität und Fahrwerksgefühl zeigt sich der Unterschied zwischen „vielseitig“ und „Touring“. Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell so abgestimmt, dass sie auf wechselnden Strecken gut zurechtkommt. Das macht sie interessant, wenn die Route nicht vorhersehbar ist oder wenn auch mal schlechterer Asphalt, Baustellen oder wechselnde Beläge vorkommen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist im Vergleich stärker auf ruhiges, sicheres Gleiten ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Stärken aus: Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei konstantem Tempo angenehm. In engen Kurven oder bei häufigen Richtungswechseln kann die größere Touring-Charakteristik jedoch weniger „spielerisch“ wirken als bei leichteren Konzepten.
Auch bei den Bremsen zeigt sich typischerweise: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Harley profitiert vom Touring-Gesamtpaket, wenn es um kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die Kawasaki kann dafür im Alltag durch ihre handlichere Art punkten, weil man Brems- und Fahrmanöver oft entspannter in den Verkehrsfluss integrieren kann.
Ausstattung: Elektronik, Gepäck und „Touring-Feeling“
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist klar als „Alles-dabei“-Tourer positioniert. Dazu gehören typischerweise Touring-spezifische Elemente wie umfangreiche Windschutzlösungen, Gepäckkonzepte und ein Gesamtpaket, das lange Fahrten angenehm macht. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei nicht ständig improvisieren möchte, wird das Konzept schätzen.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher die Maschine, die man individuell nutzen kann: Sie bietet eine solide Basis, um Touren zu fahren, ohne dass das Motorrad sich wie ein „vollgepacktes System“ anfühlt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht zwingend auf maximale Serien-Touring-Ausstattung angewiesen ist oder wenn man sein Setup lieber selbst zusammenstellt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Pragmatisches Handling: wirkt im Alltag oft unkompliziert.
- Fahrgefühl: unterstützt einen aktiveren Fahrstil und lässt sich gut dosieren.
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Touring-Komfort im Sinne maximaler Abschirmung und „großes Paket“ ist nicht der Fokus.
- Langstrecken-Anspruch: Wer sehr konsequent auf Komfort bei hohen Geschwindigkeiten setzt, findet beim Touring-Konzept der Harley mehr „Rundum-sorglos“.
Stärken der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Touring-Komfort: stark auf lange Strecken und entspanntes Fahren ausgelegt.
- Ausstattung: bietet typischerweise ein umfangreiches Setup für Reisen.
- Stabilität bei konstantem Tempo: vermittelt Ruhe und Sicherheit.
Schwächen der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Handling im Alltag: in engen Situationen kann das größere Touring-Konzept weniger leicht wirken.
- Flexibilität auf sehr kurvigen oder engen Strecken: weniger „agil“ als leichtere Konzepte.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht zu speziell wird. Wer gern abwechslungsreiche Strecken fährt, häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Abschnitten wechselt und dabei ein unkompliziertes Handling bevorzugt, findet hier eine starke Basis. Auch wenn das Motorrad nicht als „maximaler Komfort-Tourer“ gedacht ist, kann es auf längeren Strecken angenehm sein – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt als bei der Harley.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt am besten zu Menschen, die Touren als Hauptzweck sehen und dabei möglichst viel Komfort und Touring-Ausstattung aus einer Hand möchten. Wer lange Strecken entspannt genießen will, Wert auf Windschutz, Ruhe und ein stimmiges Gesamtpaket legt und das Handling einer großen Touring-Maschine bewusst in Kauf nimmt, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Wer ein Motorrad für vielseitige Einsätze sucht – mit gutem Fahrgefühl, unkompliziertem Handling und einer Basis, die sich sowohl im Alltag als auch auf gemischten Touren wohlfühlt – liegt mit der Kawasaki KLE 500 SE richtig. Sie ist die bessere Wahl, wenn Abwechslung wichtiger ist als maximaler Touring-Komfort und wenn das Motorrad häufig auch außerhalb reiner Langstrecken genutzt wird.
Für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Strecken fahren, dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchten und ein umfangreiches Touring-Paket bevorzugen, ist die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU die stimmigere Entscheidung. Sie spielt ihre Stärken besonders auf schnellen, langen Etappen aus und bietet genau das „Touring-Gefühl“, das man bei einem großen Reise-Motorrad erwartet. Kurz gesagt: Kawasaki für Flexibilität, Harley für Komfort und große Touren.