| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist das Gesamtpaket: Wie fühlt sich der Motor an, wie gut lässt sich das Bike im Alltag bewegen, und wie stimmig wirkt die Abstimmung aus Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der Honda NTV 650 Revere. Beide Modelle stehen für eine Art von Motorrad, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern im echten Fahrbetrieb bestehen muss – auf der Landstraße, im Stadtverkehr und auf längeren Strecken.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Datenvergleich
Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher die Richtung „leichtes Abenteuer“: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal abseits der ganz glatten Strecken bewegt. Die Honda NTV 650 Revere dagegen steht für entspanntes Cruisen und souveränes Dahingleiten. Das merkt man nicht nur am optischen Eindruck, sondern auch daran, wie sich die Maschinen typischerweise im Alltag anfühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Kawasaki KLE 500 SE setzt stärker auf einen Motor, der sich dynamisch anfühlt, wenn man ihn fordert. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen spielt die Art der Leistungsentfaltung eine große Rolle: Die KLE wirkt dabei „direkter“, als würde sie schneller auf Gasbefehle reagieren.
Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen ihre Stärken eher über gleichmäßige Zugkraft aus. Auch wenn die Zahlen im Vergleich nicht alles erklären, zeigt sich im Fahrgefühl: Die NTV wirkt oft wie das Motorrad, das man nicht ständig „arbeiten“ lassen muss. Wer gern entspannt fährt, profitiert von dieser Art von Drehmoment- und Leistungsnutzung.
Getriebe und Fahrbarkeit: Schalten vs. entspanntes Gleiten
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber die Philosophie unterscheidet sich. Die Kawasaki KLE 500 SE lädt eher dazu ein, das Getriebe aktiv zu nutzen, um den Motor im passenden Bereich zu halten. Das macht sie interessant, wenn Fahrten auch mal sportlicher oder abwechslungsreicher sein sollen.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt häufig wie ein Motorrad, das man mit weniger Aufwand „laufen lässt“. Das kann im Stadtverkehr und auf längeren Strecken besonders angenehm sein, weil die Konzentration stärker auf der Strecke liegt und weniger auf dem ständigen Nachregeln von Drehzahl und Gang.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Abstimmung zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell das Bike, das man gern bewegt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Geometrie und die Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert, unterstützen ein kontrolliertes Fahren – auch wenn es mal holpriger wird.
Die Honda NTV 650 Revere punktet eher mit einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken wirkt die NTV oft „gelassen“. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Fahrimpuls sucht, sondern einfach ankommen möchte.
Gewicht und Beweglichkeit: Wer kommt leichter durch den Alltag?
Beim Vergleich von Gewicht und daraus abgeleiteter Handlichkeit zeigt sich meist ein praktischer Unterschied: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Handling oft etwas agiler, was beim Rangieren, in engen Situationen und beim schnellen Richtungswechsel spürbar sein kann. Die Honda NTV 650 Revere ist ebenfalls gutmütig, aber der Charakter ist eher „stabil und ruhig“ als „leichtfüßig und flink“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch wenn Bremsen in der Praxis stark von Reifen, Belag und Wartungszustand abhängen, lässt sich im Vergleich der Komponenten und der typischen Abstimmung ein Trend erkennen. Die Kawasaki KLE 500 SE vermittelt beim Bremsen häufig das Gefühl, dass sie präzise dosierbar ist – besonders dann, wenn man zügig verzögern muss und die Kontrolle wichtig ist.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das mit gleichmäßigem Druck zuverlässig verzögert. Das ist im Alltag angenehm, weil sich das Bremsverhalten gut „einpendelt“ und man sich auf eine stabile Linie verlassen kann.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor, weil man ihn nicht nur auf dem Parkplatz, sondern nach 100 Kilometern merkt. Im Vergleich der Sitzhöhe und der Sitzposition zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt tendenziell so, dass man eine aufrechtere, kontrollierte Haltung einnimmt. Das kann besonders dann passen, wenn längere Strecken mit häufigen Richtungswechseln oder wechselndem Untergrund geplant sind.
Die Honda NTV 650 Revere zielt stärker auf entspannte Sitzhaltung und ruhiges Reisen. Wer gern „aufrecht und bequem“ fährt, findet in der NTV häufig eine angenehme Balance aus Kontrolle und Komfort. Gerade bei längeren Touren kann das den Unterschied machen, weil die Haltung weniger ermüdet.
Windschutz und Verkleidung: Wie sehr bleibt man „im Wetter“?
Im Vergleich der Ausstattung und des Windschutzes zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher funktional ausgelegt, während die Honda NTV 650 Revere durch ihren Reisecharakter oft das Gefühl vermittelt, dass sie den Fahrer besser vor Wind und Wetter schützt. Das ist besonders relevant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Wetter nicht immer mitspielt.
Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Wartung und Nutzungskosten
Bei der Frage nach der Alltagstauglichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Verbrauch, Wartungsaufwand, Ersatzteilversorgung und die Frage, wie „unkompliziert“ sich das Motorrad im Betrieb zeigt. Im Vergleich der typischen Kennwerte zeigt sich: Beide Modelle können im Alltag wirtschaftlich genutzt werden, aber die Kawasaki KLE 500 SE wirkt oft dann besonders attraktiv, wenn man das Motorrad regelmäßig bewegt und dabei gern flexibel bleibt – etwa auch auf wechselnden Streckenprofilen.
Die Honda NTV 650 Revere punktet häufig mit einem insgesamt ruhigen Betriebskonzept. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad im Alltag „einfach“ anfühlt: gleichmäßige Fahrten, angenehme Handhabung und ein Charakter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken: lebendiger Motorcharakter, tendenziell agileres Handling, gute Basis für abwechslungsreiche Strecken. Kawasaki KLE 500 SE – mögliche Schwächen: wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den „aktiveren“ Fahrstil häufiger nutzen wollen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Honda NTV 650 Revere – Stärken: souveränes, ruhiges Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie, oft angenehmer für längere Strecken. Honda NTV 650 Revere – mögliche Schwächen: wer maximale Agilität und „leichtfüßiges“ Handling sucht, empfindet die NTV eher als stabil denn als besonders flink.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gern variantenreich fährt, Kurven dynamischer angeht und auch mal eine Strecke wählt, die nicht nur aus glattem Asphalt besteht, findet in der Kawasaki KLE 500 SE häufig den passenderen Partner. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, wenn man es nutzt und bewegt.
Wer dagegen vor allem Wert auf entspanntes Reisen legt, gleichmäßige Fahrten mag und Komfort über lange Zeiträume priorisiert, wird mit der Honda NTV 650 Revere oft glücklicher. Die NTV passt besonders gut zu Fahrern, die weniger „arbeiten“ wollen und mehr „genießen“ möchten.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich lebendig anfühlt, im Alltag beweglich wirkt und auch bei wechselnden Streckenprofilen Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern selbst mitentscheiden, wie dynamisch die Fahrt wird, und die das Motorrad aktiv nutzen möchten.
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, ruhiges Dahingleiten und eine entspannte Reisehaltung im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken bevorzugt, gleichmäßige Fahrten mag und ein souveränes Gesamtgefühl sucht, findet in der NTV oft den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: KLE 500 SE für abwechslungsreiche Nutzung mit mehr Fahrimpuls, NTV 650 Revere für genussorientiertes Cruisen und entspannte Touren.