| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Kawasaki ER-6n – Vergleich im Motorradtest
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für den vielseitigen Allrounder mit Reise- und Tourenambitionen, während die Kawasaki ER-6n als straßenorientiertes Naked Bike vor allem mit einem unkomplizierten, agilen Handling punktet. Beide Modelle sind beliebt, beide haben ihre Fangemeinde – und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen.
Grundidee: Touren-Allrounder vs. straßenorientiertes Naked Bike
Die KLE 500 SE ist vom Grundkonzept her eher auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich dort wohl, wo Strecken länger werden, wo man auch mal abseits der ganz glatten Hauptstraße unterwegs ist und wo Komfort über längere Zeit wichtig wird. Die ER-6n dagegen ist klarer auf Stadt, Landstraße und kurvige Strecken ausgerichtet. Das Naked-Format sorgt für eine direkte Verbindung zur Straße, und das Motorrad wirkt insgesamt leichter „im Kopf“ – also schnell im Ansprechen, schnell im Gefühl.
Wie sich der Charakter beim Fahren bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die KLE 500 SE spielt ihre Stärken besonders aus, wenn man entspannt unterwegs sein möchte und dabei trotzdem Reserven für wechselnde Situationen sucht. Die ER-6n wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern häufiger „aus der Garage holt“, weil es sich im Alltag schnell verfügbar anfühlt und auf der Landstraße sehr lebendig wirkt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. entspannte Tourenarbeit
Beide Motorräder kommen aus dem Kawasaki-typischen Ansatz, der auf Alltagstauglichkeit und gut nutzbare Motorcharakteristik setzt. Dennoch unterscheiden sie sich deutlich in der Art, wie die Kraft ankommt. Die KLE 500 SE ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Sie unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig am Drehzahlrad dreht, sondern die Strecke „mitnimmt“. Das passt besonders gut zu Tourenfahrten, bei denen man auch mal länger im gleichen Rhythmus unterwegs ist.
Die ER-6n dagegen wirkt im Vergleich oft „spritziger“ im Gefühl. Sie lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen und die Maschine im Bereich zu bewegen, in dem sie besonders dynamisch wirkt. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven mit Schwung ansteuert und das Motorrad als sportlich-kompaktes Werkzeug versteht, findet hier schnell ein stimmiges Gesamtbild.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der KLE 500 SE: ruhigeres, tourenorientiertes Fahrgefühl; geeignet für längere Strecken und wechselnde Untergründe.
Schwächen der KLE 500 SE: weniger „Naked-Bike-typische“ Agilität im engen Stadtverkehr; wer sehr sportliche Dynamik erwartet, muss die Charakteristik eher als Reise- und Allround-Ansatz verstehen.
Stärken der ER-6n: direktes Handling; lebendiges Ansprechverhalten; macht auf der Straße Spaß, besonders auf kurvigen Strecken.
Schwächen der ER-6n: weniger Fokus auf Tourenkomfort für lange Etappen im Vergleich zur KLE; wer häufig unebene Strecken oder „Abkürzungen“ abseits der perfekten Fahrbahn fährt, wird die KLE eher als passender empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Komfort vs. sportlich-nüchterne Haltung
Bei der Sitzposition zeigt sich im Vergleich ein klarer Unterschied: Die KLE 500 SE wirkt insgesamt so, als wäre sie für längere Fahrten gemacht. Die Haltung unterstützt eine entspannte Reise, ohne dass man sich komplett „in eine Sportpose“ zwingt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die ER-6n setzt stärker auf eine aufrechte, aber straßentypische Haltung. Das Naked-Design bringt eine gewisse Direktheit mit: Man sitzt nah an der Maschine, fühlt sich schnell integriert und kann das Motorrad präzise bewegen. Für viele ist das genau der Grund, warum die ER-6n im Alltag so beliebt ist.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Entscheidend ist weniger, wie „sportlich“ oder „komfortabel“ ein Motorrad auf dem Papier wirkt, sondern wie es zur eigenen Körpergröße und zum persönlichen Fahrstil passt. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die KLE 500 SE oft als entspannter empfinden. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, findet in der ER-6n meist die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für die Straße
Das Fahrwerk ist im Vergleich ein zentraler Punkt. Die KLE 500 SE vermittelt eher den Eindruck von Stabilität und Ruhe. Sie ist dafür gemacht, dass man auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt und Unebenheiten nicht permanent „spürt“. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das besonders auf wechselnden Strecken hilft.
Die ER-6n spielt ihre Stärken im Bereich Agilität aus. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter bewegen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten zu einem echten Vergnügen. Gerade wenn man gern zügig unterwegs ist oder häufig zwischen Ampeln und Landstraßen pendelt, wirkt die ER-6n wie ein sehr passendes Werkzeug.
Stärken und Schwächen beim Handling
KLE 500 SE: stark, wenn es um ruhige Linienführung und entspannte Kontrolle geht.
KLE 500 SE: weniger „leichtfüßig“ als die ER-6n, wenn man sehr häufig enge Manöver und häufiges Umsetzen im Alltag hat.
ER-6n: stark, wenn es um schnelle Richtungswechsel und dynamisches Fahren geht.
ER-6n: weniger „Reisekomfort-Fokus“, wenn man sehr lange Strecken mit viel Gepäck oder häufig wechselnden Untergründen plant.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren im Vergleich
Im Alltag entscheidet sich die Wahl oft an Kleinigkeiten: Übersicht, Handlichkeit, Komfort bei Stop-and-go und die Frage, wie gut das Motorrad mit unterschiedlichen Streckenprofilen klarkommt. Die ER-6n ist hier häufig im Vorteil, weil sie als Naked Bike schnell „griffbereit“ wirkt und sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen lässt. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu fahren – auch wenn es nur eine spontane Runde wird.
Die KLE 500 SE ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Wer regelmäßig längere Touren plant, gern mehrere Regionen verbindet oder auch mal eine weniger perfekte Straße akzeptiert, wird die KLE als deutlich passender empfinden. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „neu erfinden“ muss, sondern das einfach mitmacht.
Gepäck, Reichweite und Fahrtenplanung
Ohne konkrete Ausstattungsdetails zu einzelnen Exemplaren zu versprechen, lässt sich im Vergleich sagen: Die KLE 500 SE ist konzeptionell eher auf Tourenplanung ausgelegt. Die ER-6n ist eher die Wahl für flexible Tagesfahrten und kurvige Strecken ohne großen Reiseaufwand.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kaufberatung
Bei beiden Modellen lohnt sich – wie bei jedem Motorrad – ein Blick auf den Zustand, die Wartungshistorie und typische Verschleißteile. Gerade bei älteren Gebrauchten ist entscheidend, wie sorgfältig das Motorrad behandelt wurde. Im Vergleich zeigt sich: Die KLE 500 SE wird oft als „Allrounder“ gefahren, also auch auf längeren Strecken und teils anspruchsvolleren Bedingungen. Die ER-6n wird häufig als straßenbetontes Motorrad genutzt, was sich in der Art der Beanspruchung widerspiegeln kann.
Für die Kaufentscheidung bedeutet das: Bei der KLE 500 SE lohnt es sich besonders, auf Spuren von Langstreckenbetrieb und auf den allgemeinen Pflegezustand zu achten. Bei der ER-6n ist es sinnvoll, den Fokus auf die straßentypische Nutzung zu legen – also auf Fahrwerkszustand, Bremsen und die Frage, ob das Motorrad regelmäßig und korrekt gewartet wurde.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen, wie gefahren wird. Die KLE 500 SE ist die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Sie ist besonders attraktiv, wenn man gern entspannt fährt, Touren plant und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach sportlicher „Zugabe“ verlangt.
Die ER-6n ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad für die Straße wollen, das sich leicht bewegt, schnell auf Lenkimpulse reagiert und Kurvenfahrten sowie dynamische Tagesrouten besonders angenehm macht. Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag Spaß macht und sich nicht wie ein Reisegerät anfühlt, wird mit der ER-6n oft schneller glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- KLE 500 SE: Stärken liegen in Vielseitigkeit, entspannter Tourenorientierung und stabiler Fahrweise; Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Agilität im engen Stadtbetrieb erwartet wird.
- ER-6n: Stärken liegen in direktem Handling, straßenorientiertem Fahrspaß und unkomplizierter Alltagsnutzung; Schwächen zeigen sich eher, wenn lange Etappen oder wechselnde Untergründe im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für längere Touren suchen: entspannteres Fahrgefühl, mehr Fokus auf Reisealltag und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Streckenprofilen souverän wirkt. Wer gern mehrere Stunden fährt, dabei nicht ständig das Tempo „erzwingen“ möchte und ein Motorrad bevorzugt, das Ruhe ausstrahlt, wird mit der KLE meist zufriedener sein.
Die Kawasaki ER-6n passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und Kurvenfahrten sowie dynamische Tagesrouten besonders leicht macht. Im Stadtverkehr und auf der Landstraße wirkt die ER-6n oft als der unkompliziertere Spaßbringer. Kurz gesagt: KLE 500 SE für Touren-Vielseitigkeit, ER-6n für straßenorientierte Agilität.