| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Kawasaki Ninja 1000 SX – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wer zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der Kawasaki Ninja 1000 SX schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die KLE 500 SE steht für einen zugänglichen, alltagstauglichen Charakter mit Reiseenduro-Vibes: aufgeräumt, pragmatisch und darauf ausgelegt, auch abseits des reinen Asphalt-Rhythmus Spaß zu machen. Die Ninja 1000 SX dagegen ist klar als Sporttourer gedacht – mit Fokus auf zügiges Vorankommen, stabilem Autobahn-Tempo und einem Fahrgefühl, das eher nach „Tour mit Anspruch“ klingt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Komfort, Brems- und Fahrassistenz-Umfeld sowie in der Art, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen? So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad zum eigenen Einsatzprofil passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Sporttourer
Wie die KLE 500 SE den Alltag interpretiert
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“. Der Aufbau ist auf Alltag und Touren ausgelegt, ohne dabei zu kompliziert zu werden. Gerade wenn Strecken gemischt sind – Stadt, Landstraße, mal ein schlechterer Belag – spielt die KLE ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist meist ruhig und kontrolliert, wodurch sie sich auch für Fahrerinnen und Fahrer eignet, die ein gutmütiges Gesamtpaket suchen.
Wie die Ninja 1000 SX auf Tempo und Distanz setzt
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen stärker auf Dynamik und Langstrecke ausgerichtet. Der Charakter ist sportlicher, die Sitzposition eher tourentauglich, aber mit spürbarem „Vorwärtsdrang“. Wer häufig größere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt, um Kilometer schnell und souverän zu machen. Die SX ist damit weniger „Abenteuer pur“ und mehr „Tourenmaschine mit sportlichem Anspruch“.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Fahrgefühl
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoment-/Ansprechcharakters zeigt sich der Kernunterschied: Die KLE 500 SE ist eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraft ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo nicht permanent hoch sein muss oder wenn es im Alltag öfter darum geht, entspannt zu beschleunigen und sauber aus dem Verkehr herauszukommen.
Die Ninja 1000 SX bringt dagegen mehr Reserven für Überholmanöver und zügiges Fahren. Gerade bei Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke „lang und schnell“ wird, wirkt die Leistungsentfaltung oft souveräner. Das bedeutet nicht, dass die KLE nicht tourentauglich wäre – aber die SX spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufiger das Gefühl hat, dass das Motorrad „mitdenkt“ und Reserven bereitstellt.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle vs. sportliche Präzision
KLE 500 SE: souverän und alltagstauglich
Das Fahrwerk der KLE 500 SE ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und das Motorrad berechenbar zu halten. In der Praxis heißt das: weniger Stress bei wechselnden Straßenverhältnissen, mehr Vertrauen beim Rangieren und beim Fahren mit Gepäck oder auf längeren Etappen. Das Handling wirkt insgesamt zugänglich, wodurch sich die KLE besonders für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf entspannte Touren anbietet.
Ninja 1000 SX: stabil bei Tempo, präzise in Kurven
Die Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf flüssigen Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, und das Handling wirkt oft direkter. In Kurven kann die SX dadurch sehr sportlich wirken – ohne dass der Komfort komplett verloren geht. Wer also gern zügig fährt, aber nicht auf Tourenkomfort verzichten möchte, findet hier einen stimmigen Kompromiss.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich das Vertrauen aufbaut
Bei beiden Modellen ist das Thema Bremsen entscheidend, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die KLE 500 SE wirkt in typischen Alltagssituationen eher „entspannt“: gut dosierbar, kontrolliert und passend zum Charakter des Motorrads. Die Ninja 1000 SX hingegen wird durch ihre sportlichere Auslegung häufiger in Situationen genutzt, in denen man stärker beschleunigt und entsprechend auch stärker verzögert. Dadurch ist das Bremsgefühl oft auf mehr Performance ausgelegt – mit dem Ziel, auch bei zügiger Fahrweise konstant Sicherheit zu vermitteln.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Im Vergleich von Sitzposition, Windschutz und Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied: Die KLE 500 SE ist eher auf „funktional und bequem“ ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrten nicht ausschließlich aus Autobahn bestehen oder wenn man das Motorrad flexibel im Alltag nutzt.
Die Ninja 1000 SX ist dagegen stärker auf Tourenkomfort optimiert. Der Windschutz und die Gesamtkonzeption zielen darauf, auch bei längeren Fahrten weniger Ermüdung entstehen zu lassen. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, profitiert davon spürbar. Gleichzeitig bleibt die SX so gebaut, dass sie nicht nur „bequem“, sondern auch „sportlich genug“ ist.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man im echten Leben merkt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man mit überschaubarem Aufwand nutzen kann: praktisch, robust und auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Gerade wenn Gepäck, wechselnde Strecken oder gelegentliche Schotter-/Waldwege eine Rolle spielen, spielt die KLE ihre Stärken aus.
Die Ninja 1000 SX ist stärker auf „Tour mit Komfort“ getrimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtsystem funktioniert: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen zusammen, um lange Strecken angenehmer zu machen. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von dieser stimmigen Abstimmung – besonders, wenn die Fahrten planmäßig oder regelmäßig stattfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Allround-Charakter: gutmütig und vielseitig für unterschiedliche Strecken.
- Entspanntes Fahrgefühl: angenehm im Alltag und auf moderaten Touren.
- Kontrolliertes Handling: Vertrauen auch bei wechselnden Bedingungen.
- Praktische Ausrichtung: wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt.
Kawasaki KLE 500 SE – mögliche Schwächen
- Sportliche Reserven sind im Vergleich zur Ninja 1000 SX begrenzter.
- Für sehr dynamische Fahrprofile kann die SX insgesamt „mehr Motorrad“ bieten.
Kawasaki Ninja 1000 SX – Stärken
- Touring mit Dynamik: souverän bei zügigem Tempo und auf langen Strecken.
- Stabilität und präzises Handling bei flotter Fahrweise.
- Komfort-Fokus: weniger Ermüdung durch die tourorientierte Gesamtabstimmung.
- Leistungsreserven für Überholmanöver und Autobahnabschnitte.
Kawasaki Ninja 1000 SX – mögliche Schwächen
- Der Charakter ist weniger „Abenteuer/Offroad-orientiert“ als bei einer Reiseenduro.
- Für sehr entspannte Alltagsfahrten kann die SX „zu viel Motorrad“ sein, wenn man bewusst nicht sportlich unterwegs ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki KLE 500 SE und Kawasaki Ninja 1000 SX hängt stark davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich flexibel in den Alltag einfügt, auch bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm bleibt und Touren ohne großen Stress ermöglicht, findet in der KLE 500 SE eine sehr stimmige Wahl.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das bei Tempo stabil bleibt und gleichzeitig Komfort bietet, wird mit der Ninja 1000 SX deutlich glücklicher. Die SX ist besonders dann im Element, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn das Tempo und die Distanz Teil des Vergnügens sind.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges, gutmütiges Motorrad für Alltag und gemischte Touren suchen. Sie punktet mit einem kontrollierten Fahrgefühl, pragmatischer Alltagstauglichkeit und einer Auslegung, die auch bei weniger perfekten Straßenverhältnissen entspannt bleibt. Wer eher moderat fährt, gern flexibel unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das unkompliziert funktioniert, trifft mit der KLE 500 SE eine passende Entscheidung.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig längere Strecken fahren und dabei mehr Dynamik und Reserven wünschen. Durch die sporttourer-orientierte Abstimmung wirkt sie bei zügiger Fahrweise stabil, komfortabel und souverän. Wer Autobahn, schnelle Landstraßen und Touren mit Anspruch regelmäßig kombiniert, bekommt mit der Ninja 1000 SX das stimmigere Gesamtpaket.