| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Kawasaki Versys 1000 SE – Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wer zwei Kawasaki-Modelle gegenüberstellt, merkt schnell: Hier treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen bodenständigen, alltagstauglichen Charakter mit Fokus auf unkompliziertes Fahren. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist deutlich stärker auf große Touren, Komfort und souveräne Autobahn- sowie Landstraßenleistung ausgelegt. Beide sind Reise- und Allround-Typen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee: Charakter und Einsatzprofil
Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein entspanntes Tempo, bei dem man sich auf Übersicht, Alltagstauglichkeit und eine natürliche Handhabung konzentrieren kann. Die Versys 1000 SE ist dagegen klar als Premium-Tourer gedacht: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen ruhig und stabil bleibt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Die Kawasaki KLE 500 SE liefert eine eher harmonische, gut dosierbare Leistung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit wechselndem Tempo gefahren werden – etwa Stadt, Landstraße und spontane Ausfahrten. Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt dagegen deutlich mehr Kraft und ein souveränes Drehmomentverhalten. Dadurch lässt sich die Maschine auf langen Strecken oft in einem höheren Gangbereich fahren, was das Gefühl von „entspanntem Gleiten“ unterstützt.
Stärken der KLE 500 SE liegen vor allem in der Leichtigkeit des Ansprechens und darin, dass sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Schwächen zeigen sich dort, wo hohe Last und lange Autobahnabschnitte dominieren: Wer häufig sehr zügig unterwegs ist, spürt schneller, dass die Versys 1000 SE einfach mehr Reserven bietet.
Die Versys 1000 SE punktet mit Durchzug und einem Fahrstil, der auch bei Tempowechseln wenig Stress macht. Als Gegenpol kann die größere Leistung in engen, langsamen Situationen „mehr Motorrad“ sein, weil das Handling und die Dynamik stärker vom eigenen Fahrstil abhängen.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beide Modelle sind auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KLE 500 SE wirkt agil und lässt sich im Alltag gut bewegen. Gerade bei häufigem Richtungswechsel, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen spielt die Maschine ihre unkomplizierte Art aus. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne den Fokus zu stark auf „sportliche Härte“ zu legen.
Die Versys 1000 SE ist spürbar auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen getrimmt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass die Maschine auch bei wechselnden Straßenverhältnissen ruhig bleibt. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit. Schwächen können sich eher in Situationen zeigen, in denen maximale Leichtigkeit gefragt ist – etwa bei sehr engen Passagen oder wenn das Motorrad häufig „von Hand“ bewegt werden muss.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach zwei Stunden noch genauso angenehm ist wie nach einer. Die KLE 500 SE bietet eine eher zugängliche Ergonomie, die sich gut anfühlt, wenn der Fokus auf Alltag und moderaten Touren liegt. Die Haltung unterstützt eine natürliche Körperführung, wodurch man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die Versys 1000 SE ist stärker auf Langstrecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt insgesamt „touriger“: Man sitzt so, dass auch längere Fahrten komfortabel bleiben. Gleichzeitig ist die Maschine durch ihre Größe und den Charakter eher etwas für Fahrer, die bewusst eine Reisehaltung wählen möchten. Wer sehr häufig kurze Strecken mit viel Stadtverkehr fährt, kann die KLE 500 SE als entspannter empfinden, während die Versys 1000 SE ihre Stärken besonders auf längeren Strecken ausspielt.
Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit
Auf dem Papier sind beide Motorräder für Touren gedacht, aber der Komfort entsteht in unterschiedlichen Bereichen. Die KLE 500 SE ist eher die Wahl, wenn Wind und Wetter nicht ständig „dominieren“ sollen, aber man auch nicht das Maximum an Abschirmung erwartet. Sie bleibt dabei angenehm handlich und eignet sich gut für wechselnde Tagesformen.
Die Versys 1000 SE ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und das Gesamtpaket zielen darauf, dass auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger anstrengend wird. Dadurch sinkt die Belastung, und die Konzentration bleibt länger erhalten. Schwächen sind hier weniger „technisch“, sondern eher eine Frage des Anspruchs: Wer ein leichtes, unkompliziertes Motorrad sucht, könnte die Versys 1000 SE als zu „groß“ empfinden.
Elektronik und Ausstattung: Was macht den Unterschied?
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „funktional“ und „touristisch“. Die KLE 500 SE setzt auf ein stimmiges Gesamtbild, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt und sich schnell vertraut anfühlt.
Die Versys 1000 SE bringt mehr Elektronik- und Komfortorientierung mit. Das kann sich besonders im Alltag und auf Reisen bemerkbar machen, etwa durch unterstützende Systeme, die das Fahren erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Gerade wenn Strecken lang sind oder Wetter und Straßenverhältnisse wechseln, wirkt die zusätzliche Ausstattung wie ein Komfort- und Sicherheits-Upgrade.
Als Schwäche der Versys 1000 SE kann man sehen: Wer möglichst simpel und „ohne viel Technik“ fahren möchte, könnte die KLE 500 SE als passender empfinden. Wer aber Wert auf moderne Unterstützung legt, wird die Versys 1000 SE eher als rundes Gesamtpaket wahrnehmen.
Bremsen und Fahrstabilität
Bremsen sind bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil sie direkt mit dem Sicherheitsgefühl zusammenhängen. Die KLE 500 SE bietet ein Bremsverhalten, das sich gut dosieren lässt und zu ihrem Charakter passt: kontrolliert, alltagstauglich und berechenbar. Das ist besonders angenehm, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird.
Die Versys 1000 SE ist auf höhere Leistungsreserven und damit auch auf stärkere Verzögerungsanforderungen ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch bei zügigerem Fahren stabil an. Wer häufig schneller unterwegs ist oder viel Strecke am Stück fährt, profitiert von dieser Reserve. Als Gegenpol gilt: Die KLE 500 SE ist oft genau deshalb so sympathisch, weil sie sich nicht „überdimensioniert“ anfühlt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite im Kopf und Langstrecken-Feeling
Reisetauglichkeit ist mehr als nur Tankgröße. Es geht um das Zusammenspiel aus Komfort, Windschutz, Ergonomie und dem Gefühl, dass das Motorrad auch nach Stunden noch „mitmacht“. Die KLE 500 SE ist eine gute Wahl für Touren, bei denen man flexibel bleibt: Tagesausflüge, Wochenendtrips und Strecken, bei denen man nicht zwingend jede Autobahnpassage maximal ausreizt.
Die Versys 1000 SE ist die Maschine für längere Reisen, bei denen man Kilometer machen möchte. Das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, wird die Versys 1000 SE als deutlich passender empfinden.
Für wen passt welche Kawasaki?
Kawasaki KLE 500 SE: die richtige Wahl für unkomplizierte Vielnutzer
Die Kawasaki KLE 500 SE passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf Touren nicht überfordert. Sie ist ideal für Fahrer, die ein leicht verständliches Setup bevorzugen, gern abwechslungsreich fahren und dabei Wert auf ein natürliches Fahrgefühl legen. Wer häufig kürzere Strecken fährt, aber ab und zu auch längere Ausfahrten plant, findet hier eine sehr stimmige Balance.
Kawasaki Versys 1000 SE: die bessere Option für lange Strecken und mehr Reserven
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn Reisen im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahnabschnitte fährt, zügiger unterwegs ist oder einfach mehr Leistungs- und Komfortreserven möchte, wird die Stärken der Versys 1000 SE besonders schnell merken. Auch wenn Elektronik und Ausstattung als Teil des Fahrspaßes verstanden werden, wirkt das Gesamtpaket überzeugend.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist der passende Begleiter für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen und Touren eher als abwechslungsreiche Abwechslung sehen. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Fahrgefühl, der gut dosierbaren Leistung und der angenehmen Zugänglichkeit im Alltag. Wer nicht ständig maximale Reserven braucht, sondern ein Motorrad möchte, das sich schnell vertraut anfühlt, trifft mit der KLE 500 SE eine sehr stimmige Wahl.
Die Kawasaki Versys 1000 SE empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die lange Strecken planen, Komfort priorisieren und auch bei höherem Tempo souverän unterwegs sein möchten. Die Kombination aus mehr Durchzug, stabilerem Langstrecken-Feeling und der tourorientierten Ausstattung macht sie zur klaren Option für Reisen und „Kilometer sammeln“. Kurz gesagt: KLE 500 SE für flexible Vielnutzer und entspannte Touren, Versys 1000 SE für ambitionierte Langstreckenfahrer, die Reserven und Komfort wirklich ausspielen wollen.