| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Kawasaki W 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Kawasaki-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird die Entscheidung spannend: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen alltagstauglichen, vielseitigen Charakter mit Reise- und Tourenambitionen. Die Kawasaki W 800 dagegen spielt ihre Stärken im Stil eines modernen Klassikers aus: viel Gefühl, ein markanter Auftritt und ein Fahrstil, der eher nach entspanntem Cruisen als nach sportlichem Grenzbereich klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die beiden Motorräder „können“, sondern wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken gleichzeitig auch die Grenzen definieren.
Grundidee der beiden Motorräder: Vielseitigkeit vs. klassischer Cruiser-Charakter
Kawasaki KLE 500 SE: Tourenorientiert und flexibel
Die Kawasaki KLE 500 SE ist als Motorrad gedacht, das unterschiedliche Einsatzszenarien mitmacht: Pendeln, Landstraße, längere Touren und auch mal der Ausflug auf weniger perfekte Straßen. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach „sportlicher“ Haltung verlangt, sondern nach Kontrolle und Ruhe. Gerade wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke Spaß macht, findet hier eine klare Ausrichtung.
Kawasaki W 800: Retro-Look, entspanntes Tempo, viel Stil
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf den klassischen Cruiser-Vibe: aufrechter, entspannteres Sitzen, ein Motor, der sich eher nach gleichmäßigem Vortrieb als nach hektischem Durchzug anfühlt, und ein Gesamtpaket, das optisch wie akustisch sofort Charakter zeigt. Die W 800 ist weniger „Werkzeug“ für jede Situation, sondern eher ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn man Lust auf Fahrspaß mit Stil hat.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das den Tag „mitnimmt“. Der Antrieb passt gut zu gleichmäßigen Geschwindigkeiten, und das Handling bleibt dabei angenehm unkompliziert. Die Kawasaki W 800 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem ruhigen, souveränen Vortrieb. Dadurch entsteht ein anderes Fahrtempo: nicht unbedingt schneller, aber oft „runder“ und weniger von Schaltvorgängen geprägt.
Beide Motorräder sind damit nicht automatisch „besser“ oder „schlechter“, sondern sie bedienen unterschiedliche Erwartungen. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Verkehr einfügt, wird die KLE 500 SE häufig als pragmatischer erleben. Wer dagegen auf Landstraße und längere Ausfahrten setzt und dabei Wert auf ein klassisches Fahrgefühl legt, wird die W 800 stärker genießen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet über die Tagesform
KLE 500 SE: aufrecht, aber tourentauglich
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine Sitzposition, die auf längere Strecken ausgelegt ist, ohne dabei in eine reine „Cruiser-Lounge“ abzurutschen. Das hilft besonders dann, wenn die Tour aus unterschiedlichen Abschnitten besteht: Stadt, Landstraße, Autobahn-ähnliche Strecken und wieder zurück. Die Ergonomie unterstützt ein kontrolliertes Fahren, bei dem man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“.
W 800: entspanntes Cruisen mit klassischer Haltung
Die Kawasaki W 800 ist spürbar auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Haltung wirkt bewusst gewählt: nicht auf maximale Sportlichkeit, sondern auf angenehme Kontrolle bei ruhigem Tempo. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt als Genussmoment verstanden wird. Gleichzeitig gilt: Wer sehr dynamisch fahren möchte oder häufig kurze, schnelle Manöver in engen Situationen macht, wird die KLE 500 SE als agiler erleben.
Handling und Wendigkeit: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in ihrer „Grundlogik“. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Alltag wie ein Motorrad, das man gerne bewegt: Richtungswechsel, langsame Passagen und das „Mit-dem-Verkehr-Schwingen“ funktionieren meist unkompliziert. Die Kawasaki W 800 liegt dagegen mehr in der Kategorie „ruhig bewegen“: Sie ist nicht schwerfällig, aber sie lädt weniger zu hektischen Bewegungen ein. Wer das Motorrad als Cruiser versteht, profitiert von der stabilen, souveränen Art.
Ein wichtiger Punkt: Das beste Motorrad ist hier nicht das mit dem „besseren“ Handling in absoluten Zahlen, sondern das, das zum eigenen Fahrstil passt. Für häufige Stadtfahrten und abwechslungsreiche Strecken ist die KLE 500 SE oft die passendere Wahl. Für entspannte Ausfahrten mit Fokus auf Stil und gleichmäßigen Rhythmus ist die W 800 meist die stimmigere Option.
Fahrwerk und Straßenkontakt: Komfort vs. Agilität
Die Kawasaki KLE 500 SE ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Straßenqualität besser wegzustecken. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch dann angenehm bleibt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Kawasaki W 800 fühlt sich dagegen stärker nach „klassischem Cruiser-Fahrwerk“ an: stabil, komfortorientiert und auf ruhige Linien ausgelegt. Das ist ein Plus für lange Strecken, kann aber bei sehr dynamischer Fahrweise weniger „sportlich“ wirken.
Alltagstauglichkeit: Parken, Sicht, Alltagspraxis
Im Alltag zählt oft Kleinkram: Wie gut passt das Motorrad in den Verkehr, wie leicht ist es zu handeln, wie unkompliziert wirkt die Gesamtergonomie. Die KLE 500 SE punktet hier häufig mit ihrer vielseitigen Auslegung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Wochenendtour aus dem Kopf bekommt, sondern auch für „mal eben“.
Die W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Priorität: Sie macht besonders dann Spaß, wenn das Fahren bewusst zelebriert wird. Wer das Motorrad eher als Hobby- und Genussmaschine betrachtet, wird die W 800 als besonders stimmig erleben. Wer hingegen möglichst flexibel durch jeden Tag kommen möchte, findet in der KLE 500 SE oft die bessere Alltagslösung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Streckenprofile.
- Pragmatisches Fahrgefühl: wirkt im Alltag unkompliziert und kontrolliert.
- Tourenorientierte Ergonomie: unterstützt längere Fahrten ohne „Sportzwang“.
- Komfort bei wechselnder Straßenqualität: vermittelt Sicherheit auf nicht perfekten Straßen.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki KLE 500 SE
- Weniger Fokus auf „Klassik-Feeling“ als bei der W 800.
- Wenn es rein um Cruiser-Style geht, wirkt die W 800 oft stimmiger.
- Für sehr dynamische Fahrprofile kann der Charakter weniger „aggressiv“ wirken.
Stärken der Kawasaki W 800
- Starker Retro-Charakter: optisch und akustisch ein echtes Statement.
- Entspanntes, souveränes Fahrgefühl mit passendem Drehmoment-Charakter.
- Genussorientierte Sitzposition: ideal für ruhige Touren.
- Stabiler Straßenkontakt: komfortorientiert über längere Strecken.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki W 800
- Weniger „Allround-Werkzeug“ im Vergleich zur KLE 500 SE.
- Für häufige enge Manöver und sehr dynamische Fahrweise kann die KLE 500 SE im Vorteil sein.
- Wenn maximale Vielseitigkeit gefragt ist, wirkt die W 800 stärker auf den Cruiser-Einsatz zugeschnitten.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf Touren nicht schnell langweilig wird und auch mal abseits der perfekten Straße Spaß macht. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad „mit allem“ klarkommen soll und man nicht jedes Mal neu überlegen möchte, ob die Strecke zum Bike passt.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die den Charakter eines klassischen Motorrads suchen: entspanntes Cruisen, Stil und ein Motorgefühl, das eher nach gleichmäßigem Genuss als nach sportlicher Jagd klingt. Wer häufig auf Landstraße unterwegs ist, Touren als Erlebnis versteht und das Motorrad vor allem wegen seiner Stimmung auswählt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Touren suchen. Ihr Vorteil liegt im unkomplizierten Handling, der tourentauglichen Ergonomie und dem komfortorientierten Fahrgefühl, das auch auf weniger perfekten Straßen Sicherheit vermittelt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Strecken wechselt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Cruiser-Charakter, Retro-Optik und entspanntes Fahrvergnügen im Vordergrund stehen. Sie liefert ein ruhiges, souveränes Vortriebserlebnis und macht besonders auf längeren Ausfahrten Spaß, bei denen man nicht nur „ankommt“, sondern die Fahrt genießt. Kurz gesagt: KLE 500 SE für Flexibilität und Allround-Einsatz, W 800 für Stil, Genuss und klassische Cruiser-Stimmung.