| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Moto Guzzi V7 III – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für eine pragmatische, alltagstaugliche Ausrichtung mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Moto Guzzi V7 III hingegen verkörpert den klassischen Retro-Charakter mit eigenem Motorgefühl und einer Fahrkultur, die man nicht einfach „wegoptimieren“ möchte. Genau hier liegt der Reiz: Beide Bikes können viel – aber auf unterschiedliche Weise.
Grundidee und Charakter: Zweck trifft Stil
Kawasaki KLE 500 SE: Reiseenduro mit Fokus auf Alltag
Die KLE 500 SE ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht schnell die Lust verliert. Das Konzept wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein Bike möchten, das nicht nur auf dem Asphalt zu Hause ist, sondern auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke etwas unruhiger wird. Dabei bleibt die Maschine in ihrer Auslegung eher bodenständig: Sie soll verlässlich sein, gut zu handeln und nicht ständig nach „Spezialbehandlung“ verlangen.
Moto Guzzi V7 III: Retro-Cruiser mit eigenem Rhythmus
Die V7 III verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „maximale Vielseitigkeit“ getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtbild aus Design, Motorcharakter und Fahrgefühl. Wer sich für die V7 III entscheidet, sucht meist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Motorrad mit Persönlichkeit. Das merkt man besonders im Umgang mit dem Motor: Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Leistung aufbaut, fühlen sich anders an als bei vielen modernen Konzepten.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE setzt eher auf einen nutzbaren, gleichmäßigen Charakter, der sich gut in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Werkzeug“, das man schnell beherrscht und das in vielen Situationen unkompliziert bleibt. Gerade beim Anfahren, im Stadtverkehr und beim entspannten Fahren auf Landstraßen spielt diese Art von Motorabstimmung ihre Stärken aus.
Die Moto Guzzi V7 III dagegen wirkt stärker „emotional“. Der Motor steht im Mittelpunkt des Erlebnisses: Wie er zieht, wie er reagiert und wie er sich im Rhythmus der Fahrt anfühlt, ist ein Teil der Identität. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst fahren möchte – weniger als „von A nach B“, mehr als „genießen, was passiert“. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl natürlich auch Geschmackssache: Wer maximale Laufruhe und ein sehr neutrales Ansprechverhalten erwartet, könnte sich an der Eigenheit der Guzzi erst gewöhnen müssen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Bei der Kawasaki KLE 500 SE steht das Handling im Vordergrund, das sich anfühlt, als wäre das Motorrad für unterschiedliche Situationen gebaut. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass man sicher durch den Alltag kommt und auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort das Gefühl hat, „zu viel“ zu verlangen. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, wirkt das Konzept oft stimmig: Das Bike bleibt kontrollierbar und vermittelt Vertrauen.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie sich in den Alltag und auf gemütliche Touren einfügt. Das Handling ist weniger auf „sportliche Präzision“ ausgelegt, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkgefühl und Motorrhythmus. In Kurven kann das sehr angenehm sein, solange man die Fahrweise an den Charakter anpasst. Wer aggressiv einlenkt oder sehr sportlich unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass die V7 III eher auf Fahrkultur als auf maximale Dynamik ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder müssen im Alltag vor allem eines: verlässlich verzögern und dabei ein gutes Gefühl vermitteln. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in der Abstimmung tendenziell darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen sicher dosieren kann. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig im Verkehr unterwegs ist oder auf längeren Strecken unterschiedliche Straßenverhältnisse hat.
Die Moto Guzzi V7 III kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsgefühl überzeugen. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad insgesamt „zusammenarbeitet“: Die V7 III fühlt sich oft wie ein Paket an, bei dem man die Verzögerung in den Fahrstil integriert. Das kann sehr angenehm sein, wenn man ruhig und flüssig fährt. Wer hingegen sehr hart und sportlich bremst, sollte die persönliche Erwartung an das Setup im Blick behalten.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern vor allem von Ergonomie. Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell so gedacht, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die Sitzposition wirkt eher „funktional“, wodurch man sich leichter auf verschiedene Fahrphasen einstellen kann – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur längeren Tour.
Die Moto Guzzi V7 III setzt stärker auf den Cruiser-Ansatz: Die Sitzhaltung ist oft entspannter und betont das klassische Fahrgefühl. Das kann auf Touren richtig gut funktionieren, weil man nicht ständig gegen die Geometrie arbeitet. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die eigene Körpergröße und Sitzpräferenzen passen. Wer sehr sportlich sitzt oder viel „auf dem Vorderrad“ fahren möchte, könnte die V7 III als weniger passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad handhaben lässt. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in dieser Hinsicht oft unkompliziert: Sie ist als vielseitiges Bike gedacht und macht das tägliche Handling meist weniger anspruchsvoll. Dazu kommt, dass das Konzept „Reiseenduro“ häufig auch bedeutet, dass man mit dem Motorrad nicht zu empfindlich umgehen muss – zumindest vom Grundgefühl her.
Die Moto Guzzi V7 III ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie ist stärker auf das Fahrerlebnis ausgerichtet und weniger auf „Werkzeugcharakter“. Wer gerne mit dem Motorrad präsent ist, es gerne pflegt und sich an der Retro-Optik erfreut, wird die V7 III im Alltag oft als besonders stimmig empfinden. Wer dagegen ein möglichst unaufgeregtes, robustes Alltagsgerät sucht, könnte die Guzzi als „mehr Motorrad fürs Gefühl“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Vielseitiger Charakter: gut für unterschiedliche Strecken und Fahrprofile.
- Pragmatisches Fahrgefühl: lässt sich meist schnell in den Alltag integrieren.
- Tourenorientiert: wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki KLE 500 SE
- Weniger „Retro-Emotion“: wer vor allem Stil und Motor-Charakter sucht, könnte weniger „Gänsehaut“ bekommen.
- Charakter eher funktional: nicht zwingend das Bike für alle, die bewusst langsam und genussvoll fahren möchten.
Stärken der Moto Guzzi V7 III
- Eigenständiger Motorrhythmus: macht das Fahren besonders.
- Stimmiges Retro-Gesamtbild: Design und Fahrgefühl passen zusammen.
- Entspanntes Tourenpotenzial: ideal für ruhige Fahrten und Genussstrecken.
Schwächen bzw. Grenzen der Moto Guzzi V7 III
- Charakterabhängig: nicht jeder mag das eigenwillige Fahrgefühl sofort.
- Weniger „Allround-Werkzeug“: wer maximale Vielseitigkeit in jeder Situation erwartet, sollte das Konzept realistisch einordnen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki KLE 500 SE und Moto Guzzi V7 III hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren nicht schnell an Grenzen stößt. Wer gerne flexibel unterwegs ist, auch mal abseits der perfekten Strecke fährt und ein Bike sucht, das sich unkompliziert anfühlt, trifft mit der KLE 500 SE häufig eine sehr gute Wahl.
Die Moto Guzzi V7 III ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad mit Charakter suchen: Retro-Design, ein Motor, der sich nicht „anfühlt wie alle anderen“, und ein Fahrstil, der eher auf Genuss als auf Effizienz getrimmt ist. Wer sich an der Guzzi-typischen Art des Fahrens erfreut und gerne mit dem Motorrad „lebt“, wird die V7 III besonders schätzen.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das auf unterschiedlichen Strecken souverän bleibt und sich unkompliziert fahren lässt. Sie punktet mit einem eher funktionalen, tourenfreundlichen Gesamtpaket und eignet sich besonders für Fahrer, die Flexibilität und ein verlässliches Handling priorisieren.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken aus, wenn Stil, Motorcharakter und Fahrkultur im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für entspannte Touren, für Menschen, die bewusst fahren und ein Motorrad möchten, das sich durch seine Eigenständigkeit auszeichnet. Wer mit dem Retro-Ansatz warm wird, bekommt ein sehr stimmiges Fahrerlebnis.
Kurz gesagt: KLE 500 SE für den vielseitigen Allrounder – V7 III für den charakterstarken Genussfahrer.