| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Royal Enfield Hunter 350 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Kawasaki KLE 500 SE und die Royal Enfield Hunter 350 gegenüberstellt, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Hubraum oder Marke, sondern um Philosophie. Die KLE 500 SE steht für einen vielseitigen Charakter, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken Spaß macht. Die Hunter 350 dagegen ist stärker auf Leichtigkeit, entspanntes Fahren und den typischen Retro-Charme ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Vielseitigkeit vs. entspanntes Retro-Fahren
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, wenn der Plan flexibel bleibt: Stadt, Landstraße, mal eine längere Tour – die KLE ist darauf ausgelegt, sich nicht zu sehr festzulegen. Der Charakter ist insgesamt eher allround, mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben will.
Die Royal Enfield Hunter 350 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ein Motorrad für ruhige, unkomplizierte Fahrten. Das Konzept zielt darauf ab, dass sich jede Strecke leicht anfühlt – besonders im Alltag. Dazu kommt der Retro-Look, der nicht nur optisch wirkt, sondern auch zur entspannten Art des Fahrens passt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KLE 500 SE ist das Motorrad, das mehr Reserven für zügigeres Fahren bietet. Wer häufig Autobahn-ähnliche Abschnitte, längere Überholvorgänge oder einfach das Gefühl von „mehr Luft nach oben“ sucht, wird die größere Durchzugskraft der KLE eher zu schätzen wissen. Das Fahrgefühl ist dabei weniger „nervös“, sondern eher kontrolliert – passend zu einem Motorrad, das auch auf längeren Strecken angenehm bleiben soll.
Die Hunter 350 ist dagegen stärker auf gleichmäßiges, entspanntes Tempo ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn das Ziel nicht maximale Dynamik ist, sondern ein harmonisches Fahren. Der Motorcharakter unterstützt eine ruhige Gangart: Man fährt vorausschauend, nutzt die Drehzahlen sinnvoll und genießt den unkomplizierten Rhythmus. Für Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau die richtige Mischung.
Gasannahme und Charakter
Die KLE 500 SE wirkt in der Regel „direkter“ im Sinne von: Wenn mehr Leistung gebraucht wird, ist sie schneller da. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern flexibel reagieren. Die Hunter 350 hingegen spielt ihre Stärken eher in der Gelassenheit aus. Sie lädt dazu ein, nicht ständig zu „arbeiten“, sondern das Motorrad fließen zu lassen.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Stadt und enge Situationen
In der Stadt zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie gut es auf kleine Manöver reagiert. Die Hunter 350 punktet hier häufig mit einem unkomplizierten Handling-Gefühl. Das Motorrad wirkt handlich, und das Fahren im Stop-and-go fühlt sich weniger anstrengend an. Wer viel durch den Verkehr navigiert oder häufig anhalten und anfahren muss, profitiert von dieser entspannten Bedienbarkeit.
Die KLE 500 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke etwas mehr „Fahrt“ zulässt. In engen Bereichen kann sie sich je nach Fahrstil und Gewohnheit etwas anders anfühlen als die leichtere, stärker auf Urbanität ausgelegte Hunter. Dafür ist die KLE oft die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht.
Landstraße und längere Strecken
Auf der Landstraße zeigt die KLE 500 SE ihren vielseitigen Charakter. Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Sicherheit und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Gerade wenn die Tour länger wird, ist das ein echter Vorteil: Man möchte nicht ständig das Gefühl haben, das Motorrad müsse „gegenarbeiten“.
Die Hunter 350 kann ebenfalls auf Landstraßen Spaß machen – vor allem, wenn das Tempo moderat bleibt und das Fahren im Vordergrund steht. Wer jedoch regelmäßig zügig unterwegs ist oder häufig lange Strecken mit hoher Last fährt, wird die KLE 500 SE als entspannter empfinden.
Komfort: Sitzposition, Ergonomie und Windgefühl
Ergonomie für verschiedene Fahrstile
Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad auf den Fahrer „einpendelt“, unterscheiden sich deutlich. Die KLE 500 SE ist eher auf eine aufrechte, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft dabei, auch nach längerer Zeit nicht komplett „durchgesessen“ zu sein. Außerdem unterstützt die Bauart das Gefühl, dass man das Motorrad auch für längere Ausfahrten nutzen kann.
Die Hunter 350 setzt stärker auf eine entspannte, leicht zugängliche Ergonomie. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell „da ist“ – ohne große Umgewöhnung. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau der Punkt.
Komfort bei wechselnden Bedingungen
Bei der KLE 500 SE spielt die Abstimmung eine Rolle, die auf Alltag und Tour ausgelegt ist. Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbedingungen werden in der Regel souveräner verarbeitet, sodass das Fahrgefühl ruhiger bleibt. Die Hunter 350 kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher auf den entspannten Einsatzbereich optimiert. Wer häufig auf schlechteren Straßen fährt oder lange Strecken mit wechselnder Qualität plant, wird die KLE tendenziell als „stressfreier“ wahrnehmen.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie bedienen unterschiedliche Prioritäten. Die KLE 500 SE wirkt dabei oft wie das Motorrad, das bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten mehr Reserven vermittelt. Das kann sich in einem stabileren Gesamtgefühl äußern – besonders, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt.
Die Hunter 350 ist im Alltag sehr gut nutzbar, vor allem, wenn das Tempo moderat bleibt. Für Stadtverkehr und gemütliche Landstraßenfahrten ist das Setup in der Regel stimmig. Wer allerdings regelmäßig sehr sportlich bremst oder häufig in Situationen mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, wird die KLE 500 SE als passender empfinden.
Design und Charakter: Warum Optik im Vergleich mehr bedeutet als nur Aussehen
Die KLE 500 SE und die Hunter 350 sind nicht nur technisch unterschiedlich, sondern auch emotional. Die KLE wirkt „funktional-abenteuerlich“ und passt zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht nur im Stand gut aussieht, sondern auch unterwegs. Die Hunter 350 dagegen ist ein Statement im Retro-Stil: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es Spaß macht, weil es leicht wirkt – und weil es einfach zu einem bestimmten Lebensgefühl passt.
Wartung, Alltagskosten und Praxis: Was beim Kauf wirklich zählt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die praktischen Aspekte eine große Rolle: Wartungszugang, Ersatzteilversorgung, Service-Erfahrung und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. In der Praxis ist es oft sinnvoll, nicht nur auf den reinen Anschaffungspreis zu schauen, sondern auch darauf, wie gut das Motorrad im eigenen Umfeld betreut werden kann.
Die KLE 500 SE ist typischerweise ein Motorrad, das für regelmäßigen Einsatz gedacht ist. Wer ein Modell sucht, das man langfristig nutzen möchte und das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt, wird hier eher fündig. Die Hunter 350 ist dagegen häufig die Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad wollen – besonders, wenn der Fokus auf Alltag, kurze Touren und ein entspanntes Fahrgefühl liegt.
Stärken und Schwächen: Direkt nebeneinander
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Vielseitiger Charakter: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile.
- Mehr Reserven für zügigeres Fahren und längere Fahrten.
- Tour-orientiertes Gesamtgefühl durch stabile Fahrwerksanmutung.
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- In sehr engen, langsamen Situationen kann sie sich „größer“ anfühlen als ein stärker urban ausgelegtes Motorrad.
- Wer primär nur kurze Stadtwege fährt, könnte den Allround-Charakter als „zu viel Motorrad“ empfinden.
Royal Enfield Hunter 350 – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl für den Alltag.
- Entspanntes Tempo und harmonischer Charakter für gemütliche Touren.
- Retro-Charme, der zum Fahrstil passt und Spaß am Fahren verstärkt.
Royal Enfield Hunter 350 – Schwächen
- Für sehr dynamische Fahrweise oder häufige lange Überholvorgänge ist die KLE 500 SE im Vergleich oft im Vorteil.
- Bei anspruchsvolleren Streckenprofilen kann die KLE 500 SE das „stressfreie“ Gefühl eher liefern.
Welche Wahl ist die richtige? Kaufberatung nach Fahrprofil
Für wen ist die Kawasaki KLE 500 SE die bessere Wahl?
Die KLE 500 SE passt besonders gut, wenn das Motorrad mehr als nur ein „Zweitmotorrad für die Stadt“ sein soll. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern flexibel beschleunigt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der KLE häufig den stimmigeren Partner. Auch für Einsteiger, die nicht nur kurze Wege planen, sondern perspektivisch mehr Touren machen möchten, ist sie eine starke Option.
Für wen ist die Royal Enfield Hunter 350 die bessere Wahl?
Die Hunter 350 ist ideal, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Fahrten und ein entspanntes Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, schnell Spaß macht und optisch wie emotional überzeugt, wird mit der Hunter sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die bewusst nicht auf maximale Dynamik setzen, sondern auf unkomplizierten Genuss, ist sie eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn mehr Vielseitigkeit gefragt ist: längere Strecken, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein insgesamt tourentauglicheres Gesamtgefühl. Sie wirkt wie das Motorrad, das auch dann noch Spaß macht, wenn der Plan spontan wird oder das Tempo etwas höher ausfällt. Die Royal Enfield Hunter 350 gewinnt dagegen dort, wo Leichtigkeit und entspanntes Fahren zählen: im Stadtverkehr, auf kurzen bis mittleren Wegen und für alle, die ein Retro-Motorrad suchen, das unkompliziert wirkt und sich harmonisch fahren lässt. Wer vor allem Alltag und ein leichtes Handling priorisiert, findet in der Hunter den passenden Charakter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das als Allrounder über viele Einsatzbereiche hinweg überzeugt, liegt mit der KLE 500 SE meist richtig.