| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Kawasaki Ninja 1000 SX vs. Benelli Leoncino 500 – Motorradvergleich für Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1000 SX steht für einen sportlich-eleganten Auftritt mit Fokus auf Tourentauglichkeit und souveränem Tempo. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen nahbar und unkompliziert: ein Bike, das im Alltag schnell Spaß macht und mit seinem eigenen Stil überzeugt. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was die Modelle „können“, sondern darum, wie sie sich im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung anfühlen.
Grundcharakter: Sporttourer vs. urbaner Allrounder
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist klar als sporttourientiertes Motorrad gedacht. Der Aufbau zielt darauf ab, längere Strecken entspannt zu fahren, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Das merkt man vor allem an der Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut und wie es sich bei zügigem Fahren verhält.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen stärker auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Der Charakter ist direkter, die Sitzposition wirkt oft freier und weniger auf Langstrecken-„Dauerbetrieb“ getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das sich in der Stadt leicht bewegt und auf Landstraßen spontan Spaß macht, findet hier einen anderen, sehr sympathischen Ansatz.
Vergleich der Fahrdynamik: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Beschleunigen, sauberes Tempo und souveräne Reserven geht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Taktgeber“: Gas geben, Linie halten, weiterrollen – ohne dass man ständig nachjustieren muss. Gerade bei Überholmanövern oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken fühlt sich das Konzept stimmig an.
Die Benelli Leoncino 500 setzt eher auf einen lebendigen, alltagstauglichen Antrieb. Der Fokus liegt weniger auf maximalem Durchzug, sondern auf einem Motorgefühl, das schnell anspricht und das Fahren unkompliziert macht. Dadurch entsteht ein anderer Fahrspaß: weniger „große Maschine“, mehr „direkt und agil“ – besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken liegen in der ruhigen Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten und im sportlich-tourigen Vorankommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche im Alltag „zu viel“ sein kann, wenn vor allem kurze Wege und enge Situationen im Vordergrund stehen.
- Benelli Leoncino 500: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten das Konzept stärker an Grenzen stößt als das der großen Tourer-Philosophie.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Agilität
Bei der Kawasaki Ninja 1000 SX ist die Ergonomie klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad Wind und Fahrtwind „mitnimmt“: Der Gesamteindruck ist weniger „Kampf gegen den Fahrtwind“, mehr „entspanntes Weiterrollen“.
Die Benelli Leoncino 500 bietet eine deutlich freiere, alltagsorientierte Haltung. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig um die Ecke gefahren wird, Ampeln und Stop-and-go den Tagesablauf bestimmen oder wenn das Motorrad schnell mal abgestellt und wieder bewegt werden soll. Auf der anderen Seite kann bei sehr langen Touren der Komfortanspruch höher sein als bei einem konsequenten Tourenkonzept.
Was das für den Alltag bedeutet
- Kawasaki Ninja 1000 SX: Ideal, wenn längere Strecken regelmäßig vorkommen und ein „Tourenkomfort“ wichtig ist.
- Benelli Leoncino 500: Ideal, wenn die meiste Zeit in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken verbracht wird und eine unkomplizierte Sitzhaltung zählt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. Leichtigkeit
Die Kawasaki Ninja 1000 SX wirkt im Vergleich besonders stabil. In Kurven vermittelt sie ein sicheres Gefühl, das man als Fahrer schnell „vertraut“. Das Motorrad nimmt Richtungswechsel kontrolliert an und bleibt auch bei wechselnden Fahrbahnbedingungen gut berechenbar. Gerade wenn man zügig unterwegs ist, spielt diese Art von Fahrwerksabstimmung ihre Vorteile aus.
Die Benelli Leoncino 500 setzt auf ein Handling, das sich leichter und direkter anfühlt. Das Motorrad macht Kurvenwechsel oft spontan, und das Gesamtpaket wirkt weniger „schwer zu bewegen“, sondern eher „einfach zu fahren“. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn man häufig zwischen Verkehr, Kreisverkehren und wechselnden Streckenprofilen unterwegs ist.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken in Stabilität, Geradeauslauf und kontrollierter Dynamik. Schwäche kann sein, dass das Motorrad in sehr engen Situationen weniger „spielerisch“ wirkt als ein leichteres Konzept.
- Benelli Leoncino 500: Stärken in Agilität und dem unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Tempo und langen, anspruchsvollen Passagen die Tourer-Philosophie der Kawasaki mehr Reserven bietet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist auf sportlich-tourige Situationen ausgelegt: zügiges Fahren, häufiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und ein insgesamt souveränes Sicherheitsgefühl. Das Motorrad wirkt dabei so, als würde es Verzögerung „planbar“ machen – ein Vorteil, wenn man gerne dynamisch fährt.
Die Benelli Leoncino 500 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl für den Alltag. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen reicht das Setup meist genau dort, wo es gebraucht wird: kontrolliert, gut dosierbar und passend zum Charakter des Bikes. Wer jedoch sehr sportlich unterwegs ist, wird die Reserven eines größeren Tourenkonzepts eher zu schätzen wissen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen im Alltag. Die Kawasaki Ninja 1000 SX wirkt wie ein Motorrad, das für längere Fahrten gedacht ist: Komfort, Windschutz und ein Gesamtpaket, das den Fahrer entlastet. Dadurch wird aus einer Strecke schnell eine Tour.
Die Benelli Leoncino 500 setzt stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt dadurch oft leichter zugänglich: weniger „Komplexität“, mehr unmittelbares Fahrerlebnis. Wer ein Bike sucht, das schnell einsatzbereit ist und nicht ständig nach „Tour-Setup“ verlangt, wird das Konzept mögen.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken bei tourenorientierten Features und dem Gesamtkomfort. Schwäche kann sein, dass man für reine Stadtfahrten nicht zwingend den vollen Tourenanspruch braucht.
- Benelli Leoncino 500: Stärken in der unkomplizierten Nutzung und dem klaren Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken oder bei hohem Komfortanspruch die Tourer-Details der Kawasaki stärker ins Gewicht fallen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 1000 SX und Benelli Leoncino 500 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Typische Kawasaki-Fahrer
Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das Stabilität, Komfort und sportliche Reserven kombiniert, findet in der Kawasaki Ninja 1000 SX eine sehr stimmige Wahl. Das Bike passt besonders gut zu Tourenfahrern, die auch auf der Autobahn oder bei schnellen Landstraßenabschnitten entspannt bleiben möchten.
Typische Benelli-Fahrer
Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt, in der Stadt flexibel bleiben will und ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, wird die Benelli Leoncino 500 besonders passend finden. Das Konzept ist ideal für alle, die ein unkompliziertes Bike wollen, das sich leicht bewegen lässt und auf vielen Strecken sofort „mitgeht“.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und souveräne Dynamik im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders bei längeren Fahrten und zügigem Tempo aus: stabil in Kurven, berechenbar beim Verzögern und insgesamt auf entspanntes Weiterkommen ausgelegt. Wer regelmäßig größere Strecken fährt und dabei sportlich unterwegs sein möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die passendere Option, wenn Alltag, Agilität und unkomplizierter Fahrspaß wichtiger sind als maximale Reserven. Sie wirkt leichter zugänglich, macht im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders viel Freude und passt zu Fahrern, die ein direktes, lebendiges Motorradgefühl suchen. Wer vor allem flexibel und spontan fährt, findet in der Leoncino 500 eine sehr sympathische Lösung.