| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
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Kawasaki Ninja 1000 SX vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja 1000 SX und die Honda CB 500 F, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine sportlich ausgelegte Reise-Maschine mit Fokus auf Komfort und Dynamik auf einen unkomplizierten Allrounder, der vor allem durch seine Zugänglichkeit überzeugt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen: bei Motorcharakter, Sitzposition, Handling, Bremsen, Fahrwerk und dem, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee: Reise-Sporttourer vs. leichter Allrounder
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist klar auf längere Strecken und zügiges Fahren ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für kurze Ausfahrten nutzt, sondern auch für Touren, bei denen Komfort und Stabilität wichtig sind. Die Honda CB 500 F dagegen steht für ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Sie ist als Allrounder gedacht, der im Stadtverkehr genauso funktioniert wie auf Landstraßen – und der Einstieg in die Motorradwelt besonders leicht macht.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
Leistungsentfaltung und Drehfreude
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken dort aus, wo mehr Reserven gefragt sind. Die Motorleistung und das Drehmomentverhalten sind auf zügiges Beschleunigen und souveränes Überholen ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren auszahlt: Gas geben fühlt sich nicht nach „Arbeit“ an, sondern nach Kontrolle und Dynamik.
Die Honda CB 500 F setzt dagegen auf einen Motor, der sich gleichmäßig und gut dosierbar anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt weniger „explosiv“, dafür aber sehr linear und berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für sportliche Momente gedacht ist, sondern auch für entspanntes Fahren, Pendeln und Strecken, bei denen man häufig Tempo und Situation anpassen muss.
Alltagstauglichkeit im Stadt- und Landstraßenbetrieb
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie man das Tempo aufbaut. Die Kawasaki ermöglicht es, schneller in den gewünschten Bereich zu kommen und dabei entspannt zu bleiben. Die Honda ist dafür prädestiniert, mit ruhigem Rhythmus zu fahren: Sie lädt dazu ein, die Strecke zu genießen, statt ständig nach mehr Leistung zu suchen.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad über Zeit?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Etappen nicht „anstrengend“ wird. Der Aufbau wirkt tourentauglich: Man sitzt so, dass man nicht ständig verkrampft, sondern die Fahrt über längere Zeit angenehm gestalten kann. Gerade wenn Windschutz und Stabilität eine Rolle spielen, wirkt die Ninja-Philosophie stimmig.
Die Honda CB 500 F setzt auf eine eher aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Das hilft besonders im Stadtverkehr, weil man schneller umgreifen und sich leichter bewegen kann. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm. Wer allerdings häufig sehr lange Touren fährt, wird bei der Kawasaki eher das Gefühl haben, dass sie „für die Distanz“ gemacht ist.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Leichtigkeit
Lenkgefühl und Wendigkeit
Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich besonders handlich. Das zeigt sich vor allem beim Rangieren, beim langsamen Fahren und in Situationen, in denen man häufig die Richtung wechselt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man viel „arbeiten“ muss. Dadurch eignet es sich hervorragend für Einsteiger und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist ebenfalls agil, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt und Kurven mit Ruhe angeht. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke fließt und man zügig unterwegs ist. In engen Bereichen kann sie sich weniger „spielerisch“ anfühlen als die Honda – dafür gewinnt sie bei Tempo und Langstrecke.
Fahrkomfort und Federung
Im direkten Vergleich wird der Komfortgedanke der Kawasaki besonders sichtbar. Die Abstimmung zielt darauf ab, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert zu halten. Die Honda ist nicht „schlecht“, aber sie ist eher auf den Alltag und die typische Nutzung im mittleren Tempo optimiert. Wer häufig auf schlechteren Straßen unterwegs ist, wird die Ninja-Qualitäten schneller merken – wer dagegen vor allem kurze Strecken fährt, profitiert von der einfachen Handhabung der CB.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren?
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Kawasaki Ninja 1000 SX wirkt im Vergleich stärker auf kräftige Verzögerung und sichere Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig zügig fährt oder längere Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt.
Die Honda CB 500 F bietet eine gut dosierbare Bremsleistung, die sich für den Alltag sehr angenehm anfühlt. Gerade für Fahrer, die noch ein Gefühl für Bremskraftaufbau und Dosierung entwickeln, ist das ein Vorteil. Im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist die CB damit sehr stimmig.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied im echten Leben?
Windschutz, Ergonomie und „Langstrecken-Feeling“
Die Kawasaki Ninja 1000 SX punktet im Vergleich vor allem dort, wo Wind, Sitzkomfort und Stabilität über Zeit zählen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nach 30 Minuten schon wieder „durch“ ist. Wer häufig pendelt, aber auch Touren plant, wird die Ninja-Qualitäten schnell schätzen.
Die Honda CB 500 F ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Sie wirkt weniger „techniklastig“ im Gefühl und mehr wie ein unkomplizierter Begleiter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege, Wochenendfahrten und das Lernen genutzt wird.
Wartung, Teile und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrgefühl auch die praktische Seite eine Rolle: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Servicefreundlichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Im Vergleich wirkt die Honda CB 500 F oft als „sorgloser“ Kandidat, weil sie als Modell sehr verbreitet ist und sich viele Fahrer mit der Plattform bereits auskennen. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist ebenfalls gut im Markt verankert, richtet sich aber stärker an Fahrer, die bewusst ein sportlich-reisendes Motorrad suchen und dafür auch bereit sind, die Maschine entsprechend zu nutzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken
- Tourenfokus: Komfort und Stabilität wirken auf längeren Strecken besonders stimmig.
- Dynamik: Mehr Reserven für Überholen und zügiges Fahren.
- Kontrolle bei Tempo: Fahrwerk und Bremsgefühl passen gut zu schnellerem Fahren.
Kawasaki Ninja 1000 SX: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag: Für sehr langsame, enge Situationen kann die Handlichkeit geringer wirken als bei der CB.
- Anspruch an Nutzung: Wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt nicht immer den vollen Nutzen des Reisecharakters.
Honda CB 500 F: Stärken
- Einfaches Handling: Gut dosierbar, leicht zu bewegen, angenehm im Stadtverkehr.
- Berechenbarer Motor: Linearer Charakter unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl.
- Allround-Eignung: Funktioniert auf vielen Streckenarten ohne großen Aufwand.
Honda CB 500 F: Schwächen
- Weniger Reserven bei Tempo: Für sehr zügige Touren fehlt im Vergleich die „Souveränität“ der Ninja.
- Komfort bei langen Etappen: Auf Dauer kann die Ninja beim Langstreckenkomfort die Nase vorn haben.
Welche Wahl passt besser? Entscheidungshilfe nach Fahrprofil
Wenn die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 1000 SX und Honda CB 500 F ansteht, hilft vor allem der Blick auf das eigene Fahrprofil. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten legt und ein Motorrad sucht, das auch nach Stunden noch angenehm bleibt, findet in der Kawasaki die passendere Basis. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell zugänglich ist, im Alltag unkompliziert bleibt und sich besonders für Einsteiger oder „einfach fahren“ eignet, wird mit der Honda deutlich glücklicher.
Auch interessant: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda macht das Fahren leicht und entspannt. Die Kawasaki macht das Fahren dynamisch und tourentauglich.
Fazit:
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn unkomplizierte Handhabung, ein berechenbarer Motor und ein alltagstaugliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Einsteigern, Pendlern und allen, die ein Motorrad suchen, das schnell „funktioniert“ – ohne dass man sich ständig auf das Fahren konzentrieren muss. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen die stimmigere Option, wenn Touren, Komfort über längere Zeit und mehr Reserven bei Tempo zählen. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das auch bei zügiger Fahrweise ruhig bleibt und längere Strecken souverän abspult. Kurz gesagt: Wer vor allem leicht und flexibel unterwegs sein will, fährt mit der CB entspannter. Wer häufiger größere Distanzen plant und Dynamik mit Komfort verbinden möchte, trifft mit der Ninja 1000 SX die bessere Entscheidung.