| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Kawasaki Ninja 1000 SX vs Kawasaki Z 500 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki kommen, aber völlig unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1000 SX steht für sportlich orientiertes Reisen: komfortabel genug für längere Strecken, gleichzeitig mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Abschnitten dynamisch zu wirken. Die Kawasaki Z 500 dagegen ist klar auf das Wesentliche fokussiert: ein leichtes, agiles Naked Bike, das im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken schnell Vertrauen aufbaut. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht meist nach der passenden Balance aus Fahrgefühl, Komfort und Einsatzgebiet.
Grundidee: Sporttourer vs. Naked Bike
Die Ninja 1000 SX ist als Sporttourer gedacht. Das zeigt sich nicht nur am äußeren Erscheinungsbild, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Tempo, Stabilität und längere Fahrten ausgelegt ist. Die Z 500 ist hingegen ein Naked Bike, das vor allem durch Übersichtlichkeit, Wendigkeit und eine direkte Verbindung zur Straße punktet. Während die Ninja 1000 SX eher „mitnimmt“ und Ruhe in die Fahrt bringt, fordert die Z 500 mehr aktives Mitdenken im Alltag – dafür fühlt sie sich in vielen Situationen leichter an.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motoren anfühlen
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ninja 1000 SX ist auf kräftige, gleichmäßige Leistung ausgelegt, die auch bei zügigem Fahren Reserven bietet. Dadurch wirkt das Motorrad auf der Landstraße und Autobahn entspannter, weil Beschleunigung und Durchzug weniger „sprunghaft“ wirken und das Tempo sich kontinuierlich aufbauen lässt. Die Z 500 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine Motorarbeit, die sich gut in den Alltag integrieren lässt. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das sich dynamisch anfühlt – besonders bei moderaten Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr.
Komfort und Ergonomie: Für lange Strecken oder kurze Wege
Komfort ist bei der Entscheidung oft der entscheidende Faktor. Die Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken vor allem bei längeren Fahrten aus. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht permanent „angespannt“ fährt, sondern auch nach mehreren Stunden noch konzentriert unterwegs ist. Zusätzlich hilft die sporttourer-typische Ausrichtung dabei, dass Fahrtwind und Vibrationen weniger zum Thema werden.
Die Z 500 ist dagegen ein Bike, das sich besonders für den Alltag gut anfühlt. Die Sitzposition wirkt natürlicher und weniger „tourig“, was in der Stadt Vorteile bringt: Auf- und Absteigen ist unkompliziert, und das Motorrad lässt sich leichter in engen Situationen bewegen. Für längere Touren kann das angenehm sein, solange das Tempo und die Pausenplanung passen. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken am Stück fährt, wird die Ninja 1000 SX als entspannter empfinden.
Windschutz und Alltag: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Windschutz zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Ninja 1000 SX ist stärker auf Reise ausgelegt, während die Z 500 eher „unverkleidet“ agiert. Das bedeutet: Auf der Autobahn oder bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die Ninja 1000 SX ruhiger, während die Z 500 mehr direkten Kontakt zur Fahrt vermittelt. Für Stadtfahrten und Landstraßenabschnitte ist das oft genau richtig – für lange Autobahnphasen ist die Ninja 1000 SX im Vorteil.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling treffen zwei unterschiedliche Stärken aufeinander. Die Z 500 wirkt leichtfüßig und lässt sich schnell in Schräglage bringen. Gerade bei Stop-and-Go, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen mit wechselndem Tempo ist das ein echter Pluspunkt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Ninja 1000 SX ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei konstantem Tempo fühlt sie sich souveräner an, weil das Motorrad weniger „zappelig“ wirkt und die Linie besser hält. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig neu ansetzen möchte. Wer gern zügig fährt und dabei Ruhe im Fahrgefühl sucht, wird die Ninja 1000 SX bevorzugen.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie kontrolliertes Fahren ermöglichen. Im Vergleich der Bremswirkung und Dosierbarkeit zeigt sich: Die Ninja 1000 SX bietet durch ihre sporttourer Auslegung ein sehr berechenbares Gefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Die Z 500 ist ebenfalls gut zu kontrollieren, wirkt aber im Gesamtkonzept leichter und direkter – was im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsvorgängen angenehm ist. Wer viel mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von der einfachen Handhabung der Z 500; wer häufiger aus höheren Tempi verzögert, wird die Ninja 1000 SX als souveräner wahrnehmen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die Ninja 1000 SX ist als „Allrounder für Touren“ gedacht: Sie bietet eine Ausstattung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist, und passt damit zu Fahrern, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche längere Strecken planen.
Die Z 500 ist dagegen stärker auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nimmt, wenn es schnell gehen soll: zur Arbeit, zum Feierabend, für eine Runde am Wochenende. Die Bedienung ist dabei meist intuitiv, und das Motorrad bleibt in vielen Situationen angenehm handlich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ninja 1000 SX: mehr Reserven bei zügigem Fahren, ruhigeres Langstrecken-Gefühl, souveräne Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und insgesamt ein Konzept, das auf Komfort und Reichweite im Fahralltag abzielt.
Schwächen der Ninja 1000 SX: durch die sporttourer Ausrichtung kann sie im engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirken als die Z 500, und wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als man im Alltag wirklich braucht.
Stärken der Z 500: agiles Handling, unkomplizierte Alltagstauglichkeit, lebendiges Fahrgefühl bei moderaten Geschwindigkeiten und ein Motorrad, das schnell Spaß macht – besonders dort, wo Wendigkeit zählt.
Schwächen der Z 500: für sehr lange Touren oder häufige Autobahnfahrten kann der Komfort- und Reisecharakter der Ninja 1000 SX deutlicher im Vorteil sein; außerdem hängt das Fahrvergnügen stärker davon ab, wie gern man den Motor im passenden Drehzahlbereich nutzt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ninja 1000 SX und Z 500 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Typische Einsatzprofile
Ninja 1000 SX passt besonders zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und dabei ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl bevorzugen. Auch wer Touren plant, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, wird die sporttourer-typische Ausrichtung zu schätzen wissen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, findet hier eine stimmige Basis.
Z 500 passt besonders zu Fahrern, die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und ein leicht zu beherrschendes, direktes Naked Bike möchten. Wer gern spontan fährt, schnell von A nach B kommt und dabei ein agiles Handling liebt, wird mit der Z 500 deutlich zufriedener sein als mit einem stärker tourorientierten Konzept.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl für alle, die vor allem längere Strecken, zügiges Fahren und ein stabiles, komfortorientiertes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Wind, Tempo und Streckenlänge eine Rolle spielen – und wenn man ein Motorrad möchte, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Wege bevorzugt und ein leichtes, direktes Handling schätzt, wird mit der Kawasaki Z 500 glücklicher. Sie macht im Alltag schnell Spaß, wirkt wendig und unkompliziert und passt ideal zu Fahrten, bei denen Wendigkeit und unmittelbares Fahrgefühl wichtiger sind als Reisekomfort. Kurz gesagt: Ninja 1000 SX für Touren und Souveränität, Z 500 für Agilität und Alltag.