| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Kawasaki Ninja 1000 SX vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touren, Alltag und Anspruch
Wenn es um moderne Sporttourer geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Kawasaki Ninja 1000 SX setzt auf einen sportlich-agilen Charakter mit viel Alltagstauglichkeit, während die Yamaha Tracer 9 GT Plus stark auf Komfort, Elektronik und Langstrecken-Feeling ausgelegt ist. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer interessant, die mehr wollen als nur „von A nach B“. Der Vergleich zeigt vor allem, wie sich die Schwerpunkte in der Praxis bemerkbar machen – von der Fahrbarkeit über die Ausstattung bis hin zum Komfort im Alltag.
Grundcharakter: sportlich dynamisch vs. komfortorientiert
Wie sich die Motoren im Vergleich anfühlen
Im direkten Vergleich wirkt die Kawasaki Ninja 1000 SX insgesamt lebendiger und „direkter“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zügig beschleunigt wird, Kurven dynamisch angegangen werden oder wenn die Fahrt auch mal sportlicher ausfallen darf. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt dagegen ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren, souveränen Vorwärtsdrang aus. Das ist nicht weniger dynamisch, aber der Fokus liegt spürbar auf ruhiger Kontrolle, sauberer Dosierbarkeit und einem entspannten Rhythmus – gerade auf längeren Etappen.
Leistung und Fahrbarkeit: Unterschiede in der Abstimmung
Beide Motorräder liefern genug Reserven für Überholmanöver und Autobahnfahrten. Der Unterschied liegt eher in der Art, wie die Leistung nutzbar gemacht wird: Die Kawasaki wirkt wie ein Werkzeug, das schnell auf Gasbefehle reagiert und damit sportliches Fahren unterstützt. Die Yamaha hingegen fühlt sich stärker nach „Touring mit Assistenz“ an: Die Abstimmung hilft dabei, das Tempo konstant zu halten und die Fahrt auch bei wechselnden Bedingungen stressfreier zu gestalten.
Elektronik und Assistenz: Yamaha setzt stärker auf Komfort-Tools
Fahrmodi, Traktionskontrolle und Regelung
Im Vergleich der Elektronik zeigt sich ein klarer Schwerpunkt: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt insgesamt wie das „elektronisch komplettere“ Paket. Gerade bei der Abstimmung von Fahrmodi und den unterstützenden Systemen entsteht der Eindruck, dass die Yamaha stärker darauf ausgelegt ist, unterschiedliche Situationen automatisch zu entschärfen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Bedingungen besteht – etwa bei wechselndem Grip oder wenn die Fahrt über mehrere Stunden geht.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung etwas „fahrerorientierter“: Die Systeme greifen spürbar, ohne das Motorrad zu sehr zu „verwalten“. Wer gerne selbst dosiert und die Maschine aktiv einsetzt, findet hier oft ein direkteres Gefühl.
Bedienung und Praxisnutzen
Bei beiden Modellen zählt, wie gut sich die Elektronik im Alltag nutzen lässt. Die Yamaha punktet tendenziell mit einem Setup, das auf Komfort und Routine ausgelegt ist: Einstellungen sind so gedacht, dass sie schnell erreichbar sind und die Fahrt angenehmer machen. Die Kawasaki kann dagegen mit einer eher sportlichen Bedienlogik überzeugen, die sich gut in eine dynamische Fahrweise einfügt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Fahrwerk im Vergleich
Im Kurvenbetrieb zeigt die Kawasaki Ninja 1000 SX ihre Stärke: Sie wirkt wendiger und lässt sich im Alltag leichter „ums Eck“ bewegen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Landstraße gefahren wird oder wenn die Touren auch mal durch kurvige Abschnitte führen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Vorteile eher bei Stabilität und Ruhe aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Autobahnpassagen fühlt sich die Yamaha oft souveräner an, als würde sie die Strecke „glätten“.
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Verzögern ausgelegt. Die Kawasaki vermittelt dabei häufig ein direkteres Feedback, das sportlich orientierten Fahrerinnen und Fahrern entgegenkommt. Die Yamaha wirkt im Bremsverhalten tendenziell harmonischer für den Tourenalltag – besonders, wenn häufig aus dem Reise-Tempo heraus verzögert wird und die Dosierung über längere Zeit konstant bleiben soll.
Komfort, Windschutz und Ergonomie
Windschutz und Reisegefühl
Für viele ist der Windschutz der entscheidende Punkt bei Sporttourern. Im Vergleich zeigt die Yamaha Tracer 9 GT Plus eine klare Ausrichtung auf Langstrecke: Der Fokus liegt auf weniger Ermüdung durch Wind und auf einem angenehmeren Luftstrom. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Fahrt über längere Zeit bei höheren Geschwindigkeiten stattfindet.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist ebenfalls komfortabel, aber der Charakter ist stärker „sporttourer“ als „tourer“. Das heißt: Der Windschutz funktioniert gut, aber die Yamaha wirkt im Gesamtkonzept oft einen Tick entspannter für lange Etappen.
Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten taugen. Die Kawasaki unterstützt eine aktivere Haltung, die das Motorrad leichter in die Kurve bringt und damit auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Die Yamaha bietet tendenziell mehr „Reisebequemlichkeit“: Die Ergonomie wirkt darauf optimiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Technik, Komfortfeatures und Nutzen
Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass die Yamaha Tracer 9 GT Plus stärker auf Komfortfeatures und eine „rundum“-Nutzung ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für Touren vorbereitet ist: Elektronik und Komfort greifen ineinander, sodass die Fahrt weniger geplant werden muss und mehr „einfach läuft“.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX kann dagegen mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen, das sportliche Ansprüche nicht vergisst. Wer gerne selbst Hand anlegt, Einstellungen bewusst nutzt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug sieht, findet hier oft die passendere Basis.
Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn
Für die Stadt sind beide Modelle grundsätzlich geeignet, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus. Die Kawasaki wirkt im Alltag oft agiler und damit leichter im Handling, wenn es um häufiges Beschleunigen, Rangieren und das schnelle Wechseln zwischen Situationen geht. Die Yamaha ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber eher wie ein „Langstrecken-Allrounder“, der auch im Stadtverkehr komfortabel bleibt, aber seine volle Wirkung auf der Strecke entfaltet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken
- Sportlich-direktes Fahrgefühl mit lebendigem Ansprechverhalten
- Agilität im Kurvenbetrieb, besonders auf der Landstraße
- Fahrerorientierte Abstimmung, bei der die Elektronik unterstützt statt zu dominieren
Kawasaki Ninja 1000 SX: Schwächen
- Wer maximalen Reise-Komfort sucht, findet bei der Yamaha oft die rundere Tourenlösung
- Je nach Fahrstil kann die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirken als bei der Tracer
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärken
- Komfort- und Elektronikfokus für stressfreies Fahren
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen
- Reisegefühl durch starken Wind- und Komfortansatz
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Schwächen
- Wer maximale Agilität und „unmittelbare“ Sportlichkeit sucht, fühlt sich bei der Kawasaki oft schneller zuhause
- Die stärkere Elektronik kann je nach Vorlieben als „mehr System“ wahrgenommen werden
Welches Motorrad passt besser? (Fazit)
Fazit: Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem lebendigen, sportlich-direkten Fahrgefühl liegt und Touren gern auch dynamisch gefahren werden. Wer Kurven liebt, das Motorrad aktiv einsetzt und eine eher fahrerorientierte Abstimmung bevorzugt, wird mit der Kawasaki viel Freude haben. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt dagegen besonders gut, wenn Langstrecke, Komfort und ein starkes Elektronikpaket im Vordergrund stehen. Wer möglichst entspannt reisen möchte, von stabiler Reisecharakteristik und unterstützenden Systemen profitieren will und Wert auf Wind- und Komfortwirkung legt, trifft mit der Tracer 9 GT Plus die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Kawasaki für sporttouristische Dynamik, Yamaha für komfortorientiertes Reisen.