| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Kawasaki Ninja 650 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist auch ein klarer Anspruch: Die Kawasaki Ninja 650 steht für sportliche Effizienz und ein agiles Gesamtpaket, während die Benelli Leoncino Bobber 400 mit ihrem Bobber-Charakter eher auf Stil, entspanntes Fahren und eine markante Optik setzt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur beim Motor, sondern vor allem bei Fahrgefühl, Komfort, Handling und dem, wofür das jeweilige Bike im Alltag wirklich Spaß macht.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Bobber-Feeling
Die Kawasaki Ninja 650 ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Die Maschine wirkt wie gemacht für zügige Landstraßenpassagen, flüssiges Tempo und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv einsetzt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen bringt eine andere Stimmung mit. Der Bobber-Look ist nicht nur Deko, sondern prägt auch das Gefühl beim Fahren: eher entspannt, mit Fokus auf Stil und kontrollierte Dynamik statt maximalem Sportdrang.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Im Stadtverkehr spielt die Ninja 650 ihre Stärken aus, wenn es um souveränes Handling und ein unkompliziertes Vorankommen geht. Die Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich „leichter im Kopf“: Wer gern gemütlich unterwegs ist, findet hier schnell eine passende Sitz- und Fahrhaltung. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt oder längere Strecken mit sportlichem Anspruch plant, wird mit der Ninja 650 deutlich mehr „Sportreserve“ spüren.
Motor und Antrieb: Leistungskonzept im Vergleich
Beide Modelle sind auf ihre Art alltagstauglich, aber sie verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Kawasaki Ninja 650 ist auf einen durchzugsstarken, sportlich nutzbaren Charakter ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigen möchte oder auf der Landstraße konstant Tempo aufbauen will. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf einen gut dosierbaren Antrieb, der sich für entspanntes Cruisen und kontrollierte Beschleunigung eignet.
Stärken und Schwächen beim Fahrverhalten
- Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen in der sportlichen Nutzbarkeit des Motors und dem Gefühl, dass man auch bei höherem Tempo noch Reserven hat. Schwäche: Wer ausschließlich „entspannt cruisen“ will, empfindet den sportlichen Charakter manchmal als zu zielgerichtet.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der angenehmen Dosierbarkeit und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche: Wer häufig sehr dynamisch unterwegs ist oder lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen schneller erreichen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Kawasaki Ninja 650 bietet eine sportlichere Haltung, die das Motorrad für aktives Fahren prädestiniert. Das kann auf kurzen Strecken super funktionieren, auf längeren Touren hängt es aber stark davon ab, wie man die eigene Körperhaltung findet. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf eine eher entspannte, bobber-typische Sitzhaltung. Dadurch wirkt das Motorrad besonders geeignet für Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Aerodynamik oder die Sporthaltung arbeitet.
Für wen passt welche Haltung?
Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitlenkt“, wird mit der Ninja 650 glücklicher. Wer dagegen Wert auf eine entspannte Haltung legt, findet in der Leoncino Bobber 400 schnell den richtigen Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveränes Cruisen
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlichem Anspruch und Bobber-Philosophie. Die Kawasaki Ninja 650 ist darauf ausgelegt, Kurven präzise zu nehmen und ein sicheres Gefühl zu vermitteln, wenn man das Tempo erhöht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich eher auf Komfort und kontrollierte Stabilität ausgelegt. Das ist nicht automatisch „langsam“, aber die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten und wechselnden Straßenverhältnissen umgeht, folgt einem anderen Ziel.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Ninja 650 zielt darauf ab, sportliche Manöver zuverlässig abzusichern – also kräftiges Verzögern und ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Die Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber stärker auf den Alltag und moderates Tempo zugeschnitten. Wer häufig stark verzögert oder sportlich fährt, profitiert bei der Ninja 650 meist von der sportorientierten Abstimmung.
Design und Charakter: Optik als Kaufargument
Beim Design sind beide Modelle klar erkennbar in ihrer Welt. Die Kawasaki Ninja 650 steht für moderne Sportlichkeit: klare Linien, sportliche Silhouette, insgesamt „technisch“ und dynamisch. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Look: markante Formen, ein Stil, der auch dann auffällt, wenn man nur langsam fährt. Für viele Käufer ist das ein entscheidender Punkt, weil das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch zum eigenen Geschmack passen soll.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Kawasaki Ninja 650: Stärke ist die sportliche Gesamterscheinung und die Wirkung auf der Straße. Schwäche: Wer ein „klassisch entspanntes“ Motorrad sucht, könnte den Ninja-Charakter weniger passend finden.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die starke Optik und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche: Wer ein Motorrad primär nach sportlicher Performance auswählt, wird die Bobber-Philosophie als weniger kompromisslos empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „mitspielt“: Starten, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, Komfort bei wechselnden Strecken und die Frage, wie stressfrei man unterwegs ist. Die Kawasaki Ninja 650 ist besonders dann stark, wenn der Tag nicht nur aus Stadt besteht, sondern auch Landstraße oder längere Strecken beinhaltet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nimmt, weil es bei Tempo und Fahrdynamik überzeugt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn die Fahrten eher „genussorientiert“ sind: kurze bis mittlere Strecken, entspanntes Cruisen, und das Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig nach sportlicher Aktivität verlangt. Für Touren kann sie ebenfalls Spaß machen, aber der Fokus liegt deutlich stärker auf dem Charakter als auf maximaler Performance.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle: Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Verschleißthemen und die Frage, wie gut sich das Motorrad langfristig betreiben lässt. In der Regel sind beide Modelle so konzipiert, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Trotzdem gilt: Wer häufig fährt und sportlich unterwegs ist, sollte besonders auf Verschleißthemen achten, die bei dynamischer Fahrweise schneller auftreten können. Wer dagegen überwiegend entspannt unterwegs ist, wird die Wartungs- und Verschleißthemen oft weniger intensiv spüren.
Gebrauchtkauf: Worauf achten?
Gerade beim Gebrauchtkauf lohnt es sich, auf den Zustand von Verschleißteilen, die Pflegehistorie und die tatsächliche Nutzung zu achten. Bei sportlich orientierten Fahrstilen sind Bremsen und Antriebsteile oft stärker beansprucht. Bei einem Bobber-typischen Einsatz sind optische Details und Umbauten besonders relevant – hier sollte man genau prüfen, ob alles sauber umgesetzt und eingetragen bzw. regelkonform ist.
Direkter Vergleich: Welche Stärken dominieren?
Wenn man die beiden Motorräder gegeneinander stellt, ergibt sich ein klares Bild:
- Kawasaki Ninja 650 punktet vor allem bei sportlicher Fahrdynamik, präzisem Handling und einem Antrieb, der auch bei zügiger Gangart überzeugt.
- Benelli Leoncino Bobber 400 punktet vor allem bei Stil, entspannterem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die eher auf Genuss als auf maximale Performance setzt.
Beide haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich fährt, auf der Landstraße souverän wirkt und auch bei höheren Tempi noch Spaß macht. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und ein „Allrounder“-Gefühl mit sportlicher Reserve möchte, findet in der Ninja 650 den passenderen Partner. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besser zu Fahrern, die Wert auf den Bobber-Charakter, eine entspanntere Sitzhaltung und ein Motorrad legen, das vor allem durch Stil und entspanntes Cruisen überzeugt. Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Geschmacks sieht, wird mit der Leoncino Bobber 400 glücklicher. Kurz gesagt: Ninja 650 für sportliche Fahrfreude, Leoncino Bobber 400 für Look und entspanntes Fahren.