UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.150 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Welche Updates bekam das 2023er Modell der BMW R1250 RS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner
Pro:
  • bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
  • Intercity-mässige Straßenlage
  • sehr komfortabel und Touren tauglich
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
Kontra:
  • schwer
  • QuickShifter ruckelig
  • Windschild erzeugt Turbulenzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm
Gewicht243kg
Radstand1.530mm
Länge2.202mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.255mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Weiß, Schwarz, RotBlauWeiß

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Kawasaki Ninja 650 vs BMW R 1250 RS – Vergleich im Alltag & auf Tour

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 650 steht für leichtes Handling, einen unkomplizierten Einstieg und ein sportliches Fahrgefühl. Die BMW R 1250 RS dagegen zielt klar auf Komfort, Alltagstauglichkeit und lange Strecken – mit moderner Technik und einem Charakter, der sich eher nach „Tour“ als nach „Kurzrunde“ anfühlt.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was die Werte im Fahralltag bedeuten: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie wirkt sich das auf Beschleunigung und Durchzug aus, und wie schlagen sich Fahrwerk, Sitzposition, Windschutz und Elektronik im Vergleich? Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter: Leichtfüßig sportlich vs. komfortabel touring-orientiert

Die Kawasaki Ninja 650 ist ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Kombination aus handlicherer Auslegung und einem Motor, der nicht nur oben heraus Spaß macht, sondern auch im mittleren Drehzahlbereich souverän wirkt, macht sie besonders attraktiv für Alltag und Feierabend. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht ständig an der Drehzahlgrenze arbeiten möchte, findet hier eine stimmige Balance.

Die BMW R 1250 RS ist dagegen deutlich stärker auf Komfort und Reichweite im Kopf gebaut. Der Charakter wirkt erwachsener: Der Motor liefert Kraft so, dass man häufig ohne hektisches Zurückschalten auskommt. Das spürt man besonders bei längeren Strecken und bei wechselnden Geschwindigkeiten, etwa wenn die Route mal fließt und mal wieder enger wird.

Motor & Antrieb: Drehmomentgefühl und Beschleunigungsstil im Vergleich

Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell klar, warum sich beide Maschinen unterschiedlich anfühlen. Die Ninja 650 setzt auf einen sportlich drehfreudigen Ansatz. Das bedeutet: Beschleunigung entsteht spürbar über den Drehzahlbereich, und wer gern „mit dem Motor arbeitet“, bekommt ein direktes Feedback. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen ist das angenehm, weil man das Tempo oft über Gangwahl und Gasstellung steuert.

Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken eher über den Drehmoment- und Durchzugscharakter aus. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man häufig mit weniger Schaltarbeit auskommt. Das ist ein echter Vorteil, wenn man entspannt fahren will oder wenn die Strecke lange gleichmäßig bleibt. Gleichzeitig kann die RS natürlich auch sportlich – nur eben mit dem Gefühl, dass sie eher „zieht“ als „hochdreht“.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen im agilen Ansprechverhalten und im sportlichen, lebendigen Charakter. Schwäche kann sein, dass für maximale Dynamik öfter mehr Drehzahl nötig ist.
  • BMW R 1250 RS: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im entspannten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Ninja 650 weniger „leicht“ wirkt und sich dadurch im engen Stadtverkehr weniger verspielt anfühlt.

Fahrwerk & Handling: Wie sich die Werte auf Kurven und Alltag auswirken

Beim Handling entscheidet nicht nur die reine Geometrie, sondern auch, wie das Motorrad das Gewicht und die Kräfte in Kurven umsetzt. Die Ninja 650 wirkt im Vergleich besonders handlich. Das zeigt sich vor allem beim schnellen Richtungswechsel und beim „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“: Man kann die Linie zügig anpassen, ohne dass das Bike träge wird. Für Fahrer, die gern aktiv fahren und häufig zwischen Ampelstopps, Kreisverkehren und Landstraßen wechseln, ist das ein großer Pluspunkt.

Die BMW R 1250 RS ist weniger auf „Spieltrieb“ ausgelegt, sondern auf Stabilität und Ruhe. In zügigen Kurven und bei höheren Reisegeschwindigkeiten fühlt sie sich oft wie ein verlässlicher Begleiter an. Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, was das Vertrauen erhöht. In sehr engen Passagen kann das Handling aber etwas weniger spontan wirken als bei der Ninja 650.

Bremsen & Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Ninja 650 ist tendenziell darauf ausgelegt, präzise und leicht dosierbar zu sein – ideal für häufiges Anbremsen im Alltag. Die BMW R 1250 RS profitiert von der touring-orientierten Auslegung: Bremsleistung und Stabilität wirken besonders dann stark, wenn man längere Zeit zügig unterwegs ist und das Motorrad konstant arbeiten soll.

Sitzposition & Ergonomie: Komfort auf kurzen Wegen vs. Langstrecken-Feeling

Die Sitzposition ist ein Schlüssel, um zu verstehen, warum die beiden Motorräder so unterschiedlich genutzt werden. Die Ninja 650 bietet eine sportlichere Auslegung, die zwar nicht „racing“ ist, aber dennoch eine gewisse Dynamik vermittelt. Das ist praktisch, wenn man gern schnell auf Tour geht, aber auch im Alltag nicht zu viel „Reisehaltung“ möchte.

Die BMW R 1250 RS ist stärker auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt darauf hin, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn die Route aus Autobahnanteilen, Landstraßen und wechselnden Geschwindigkeiten besteht.

Windschutz & Alltagstauglichkeit: Der Unterschied zwischen „fahren“ und „reisen“

Windschutz ist bei Touren nicht nur Komfort, sondern auch Konzentration. Die BMW R 1250 RS ist hier klar im Vorteil, weil die touring-orientierte Auslegung typischerweise besser gegen Wind und Verwirbelungen arbeitet. Das macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar: weniger Stress, weniger „gegen den Wind arbeiten“.

Die Ninja 650 kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders bei moderaten Geschwindigkeiten. Wer aber häufiger schnell unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte fährt, wird den Unterschied im Windschutz stärker spüren. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage, wofür das Motorrad gedacht ist.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche

Bei den Elektronik- und Assistenzfunktionen zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die BMW R 1250 RS ist typischerweise deutlich stärker ausgestattet, was sich in mehr Komfort und mehr Unterstützung im Fahrbetrieb ausdrückt. Das kann das Fahren entspannter machen, besonders bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht ständig „alles selbst“ managen möchte.

Die Ninja 650 ist dagegen eher auf ein direktes Fahrerlebnis ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Systemdenken“, mehr Gefühl für Gas, Linie und Tempo. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad als Werkzeug verstehen und nicht als Technikplattform, ist das ein Plus.

Stärken und Schwächen bei der Technik

  • Kawasaki Ninja 650: Stärken sind die intuitive Bedienung und der Fokus auf Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass moderne Assistenzfunktionen im Vergleich weniger umfangreich ausfallen.
  • BMW R 1250 RS: Stärken sind Komfort und Unterstützung durch Elektronik. Schwäche kann sein, dass man sich an die Bedienlogik und die Systemtiefe erst gewöhnen muss.

Wofür sind die Motorräder im Alltag gemacht?

Die Ninja 650 eignet sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht. Sie ist ideal, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausfahrten auf dem Plan stehen. Auch für Einsteiger ist sie oft attraktiv, weil das Gesamtpaket nicht überfordernd wirkt und man schnell ein Gefühl für das Motorrad bekommt.

Die BMW R 1250 RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren und längere Strecken im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weiter fährt, Wert auf Windschutz, Komfort und moderne Technik legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, findet in der RS ein stimmiges Gesamtbild. Auch für Fahrer, die gern „entspannt schnell“ unterwegs sind, passt die Charakteristik häufig sehr gut.

Fazit: Welche Maschine passt zu wem?

Die Kawasaki Ninja 650 ist die richtige Wahl, wenn ein agiles, leicht zu handhabendes Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders viel Freude macht. Der sportliche Charakter und das direkte Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Wer gern aktiv fährt, mit Drehzahl und Gangwahl arbeitet und dabei ein unkompliziertes Setup bevorzugt, wird mit der Ninja 650 glücklich.

Die BMW R 1250 RS ist die bessere Option, wenn Komfort, Windschutz und souveräner Durchzug wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im engen Stadtverkehr. Für längere Touren, wechselnde Streckenprofile und Fahrer, die moderne Elektronik und entspanntes Vorankommen schätzen, spielt die RS ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: Ninja 650 für dynamische Alltags- und Landstraßenfreude, R 1250 RS für das „Reisen“ mit mehr Ruhe, Technik und Stabilität.

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