| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki Ninja 650 vs Kawasaki KLE 500 SE – Vergleich für Straße, Alltag und Ausflüge
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja 650 steht für sportliche Dynamik und ein klares Straßen-Fahrgefühl, während die Kawasaki KLE 500 SE eher den Charakter eines vielseitigen Reise- und Tourenbikes mit leichtem Offroad-Touch verkörpert. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden geht es darum, die Unterschiede zwischen den beiden Bikes anhand der typischen Eigenschaften herauszuarbeiten – also wie sie sich im Alltag anfühlen, wo sie besonders punkten und wo man Kompromisse eingeplant haben sollte. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel mit dem Fahrprofil eingeordnet.
Grundcharakter: Sportlich auf der Straße vs. tourentauglich mit Abenteuer-Gen
Die Ninja 650 ist als sportlich orientiertes Motorrad konzipiert. Das zeigt sich vor allem in der Auslegung: Der Fokus liegt auf einem dynamischen Ansprechverhalten, einer straffen Straßenlage und einem Fahrgefühl, das Kurven und zügiges Fahren belohnt. Die Sitzposition und die Ergonomie sind dabei so gewählt, dass man nicht nur gemütlich cruisen kann, sondern auch zügig unterwegs ist.
Die KLE 500 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken nutzt und das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Durch die Ausrichtung als Reiseenduro/Allrounder steht weniger die maximale Sportlichkeit im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Untergründe souverän zu nehmen und dabei komfortabel zu bleiben. Das Fahrgefühl ist insgesamt entspannter und „robuster“ im Sinne von: Es verzeiht mehr und bleibt dabei alltagstauglich.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ninja 650 setzt auf einen sportlich abgestimmten Antrieb, der sich besonders gut für gleichmäßiges Beschleunigen und zügiges Fahren eignet. Die Kraftentfaltung wirkt dabei „direkt“ und unterstützt das sportliche Konzept. Gerade beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert.
Die KLE 500 SE spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Der Antrieb ist so ausgelegt, dass er in typischen Tourensituationen angenehm nutzbar ist – also beim Anfahren, bei konstantem Tempo und auch dann, wenn die Strecke unruhiger wird. Das Motorrad wirkt weniger darauf getrimmt, Drehzahlen maximal auszureizen, sondern eher darauf, das Tempo kontrolliert zu halten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade auf längeren Strecken entspannter sein kann.
Stärken & Schwächen im Motor-Feeling
- Ninja 650: Stärke ist die sportliche Reaktionsfreude und das dynamische Vorankommen auf der Straße. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf sportliches Fahren weniger „Offroad-typische“ Gelassenheit vermittelt.
- KLE 500 SE: Stärke ist die tourentaugliche, alltagstaugliche Nutzbarkeit des Antriebs. Schwäche ist, dass das sportliche Tempo und die Kurvendynamik nicht im gleichen Maß im Vordergrund stehen wie bei der Ninja.
Fahrwerk & Handling: Straßenlage vs. Vielseitigkeit
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell: Die Ninja 650 ist auf eine präzise Straßenlage ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein kontrolliertes Kurvenfahren. Gerade wenn die Straße „mitspielt“, fühlt sich das Motorrad stabil an und lässt sich zielgerichtet bewegen. Das macht sie attraktiv, wenn Kurvenfahrten, Ausfahrten am Wochenende oder auch zügiges Pendeln Teil des Alltags sind.
Die KLE 500 SE ist dagegen auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten und wechselnde Untergründe besser „mitmacht“. Dadurch wirkt das Motorrad auf Schotter, schlechten Straßen oder längeren Strecken oft entspannter. In engen Kurven auf glattem Asphalt kann das Handling jedoch weniger „sportlich“ wirken als bei der Ninja – dafür gewinnt die KLE an Souveränität, wenn die Route nicht perfekt ist.
Bremsen & Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Ninja 650 ist stärker auf sportliche Verzögerung und kontrolliertes Anbremsen ausgelegt. Die KLE 500 SE ist eher auf sicheres Verzögern in Alltagssituationen und auf wechselnden Untergründen abgestimmt. Wer häufig auf der Straße unterwegs ist und sportlich fährt, profitiert von der sportorientierten Abstimmung der Ninja. Wer dagegen regelmäßig auf unebenem Terrain unterwegs ist, findet in der KLE den pragmatischen Ansatz.
Sitzposition & Komfort: Wie lange macht das Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von „bequem sitzen“, sondern auch davon, wie gut das Motorrad zur eigenen Körperhaltung und zur geplanten Fahrdauer passt. Die Ninja 650 bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ideal, wenn man gern aktiv fährt und die Maschine in Kurven „mitnimmt“. Für längere Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch angenehm sein – aber der Fokus liegt klar auf dynamischem Fahren.
Die KLE 500 SE bietet eine eher tourentaugliche Ergonomie. Das unterstützt entspanntes Sitzen und macht längere Fahrten oft angenehmer, besonders wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht. Wer häufig unterwegs ist und dabei auch mal abseits des perfekten Asphalts fährt, wird die KLE als stimmiger empfinden.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadt und Ausflüge
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad „in den Tag“ integrieren lässt. Die Ninja 650 punktet hier vor allem durch ihr straßenorientiertes Setup: Sie wirkt handlich im Stadtverkehr, fühlt sich auf Landstraßen lebendig an und macht Ausfahrten schnell zu einem echten Erlebnis. Wer häufig kurze Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die Ninja als unkompliziert wahrnehmen.
Die KLE 500 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie ist besonders dann stark, wenn der Alltag nicht nur aus glatten Straßen besteht. Für Pendler, die gelegentlich schlechte Wege, Baustellenumleitungen oder Schotterpassagen mitnehmen, kann die KLE die bessere Wahl sein. Dafür ist sie weniger „sportlich“ im reinen Straßenfokus.
Stärken & Schwächen im Alltag
- Ninja 650: Stärke ist die Dynamik und das straßenorientierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie auf unruhigen Untergründen weniger „gelassen“ wirkt als die KLE.
- KLE 500 SE: Stärke ist die Vielseitigkeit und die entspannte Tourenorientierung. Schwäche kann sein, dass sie auf sportlich ambitionierten Straßenfahrten nicht ganz die gleiche Kurvendynamik ausspielt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Ninja 650 ist besonders interessant, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Kurven, zügige Ausfahrten, dynamisches Ansprechverhalten und ein sportlicheres Gesamtpaket. Sie ist ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich auf Asphalt „richtig“ anfühlt.
Die KLE 500 SE ist die passendere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur auf der perfekten Strecke Spaß machen soll. Wer Touren plant, auch mal abseits der Hauptstraßen unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das wechselnde Bedingungen souverän abfedert, findet in der KLE einen sehr stimmigen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, dafür aber stark in der Praxis.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Wochenendtouren vor allem auf Asphalt stattfinden und ein sportliches, direktes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer Kurven mag, zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auf der Straße „leichtfüßig“ und dynamisch wirkt, wird mit der Ninja deutlich mehr Freude haben. Ihre Stärke liegt klar im straßenorientierten Konzept – als Gegenpol dazu sollte man akzeptieren, dass sie bei wechselnden Untergründen nicht denselben Abenteuer-Charakter liefert wie die KLE.
Die Kawasaki KLE 500 SE passt besser, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Für längere Touren, unruhigere Strecken und Fahrten, bei denen die Route auch mal nicht perfekt ist, spielt die KLE ihre Stärken aus: entspannter, pragmatischer und tourentauglich. Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem besten Asphalt funktioniert, sondern auch darüber hinaus, trifft mit der KLE die passendere Wahl.