UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Kawasaki Ninja 650 vs Royal Enfield Classic 650 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei 650er aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja 650 steht für sportlich-dynamisches Fahren, klare Linien und ein Setup, das auf zügige Landstraßenrunden und souveräne Autobahnabschnitte ausgelegt ist. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen bringt den Charme klassischer Motorräder mit, setzt auf eine charaktervolle Auslegung und fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn der Weg das Ziel ist – mit Stil, Ruhe und einem ganz eigenen Rhythmus.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie fühlt sich die Maschine an, wie gut passt sie zu unterschiedlichen Fahrstilen und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. klassisches Fahrgefühl

Kawasaki Ninja 650 – sportlich, direkt, alltagstauglich

Die Ninja 650 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur „irgendwie“ sitzt, sondern aktiv fahren kann. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf ein sicheres, kontrolliertes Handling. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt stabil, lässt sich zügig einlenken und vermittelt ein Gefühl von „griffbereit“ – als würde es die nächste Kurve bereits erwarten.

Royal Enfield Classic 650 – entspannt, markant, mit Charakter

Die Classic 650 ist dagegen weniger auf maximale Agilität getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtbild aus Optik, Komfort und Motorgefühl. Die Maschine wirkt bewusst „klassisch“: Man sitzt nicht so sehr im Sportmodus, sondern eher in einer entspannten Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur die schnellste Linie zählt, sondern auch das Erleben. Der Motor und die Art, wie das Motorrad beschleunigt und zieht, wirken dabei oft emotionaler als rein technisch.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beide Motorräder bewegen sich im 650er Segment, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich spürbar. Die Kawasaki Ninja 650 ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu liefern und dabei sportliche Reserven zu bieten. Das macht sie besonders angenehm, wenn man im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigerem Fahren wechselt. Die Royal Enfield Classic 650 hingegen setzt stärker auf ein charaktervolles Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich weniger „sportlich glatt“ und mehr „mechanisch“ anfühlt. Das ist ein Plus, wenn man den Motor nicht nur als Antrieb, sondern als Teil des Erlebnisses betrachtet.

Stärken der Ninja 650 im Vergleich

  • Durchzug und Kontrolle wirken besonders passend für dynamisches Fahren.
  • Gutes Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk sorgt für ein ruhiges, berechenbares Handling.
  • Allround-Charakter: vom schnellen Feierabend bis zur längeren Tour.

Schwächen bzw. Grenzen der Ninja 650

  • Wer ein sehr „klassisches“ Motorradgefühl sucht, könnte die Ninja 650 als zu modern und sportlich empfinden.
  • Bei sehr entspanntem Cruisen kann der Fokus auf sportliche Dynamik weniger „romantisch“ wirken als bei Retro-Ansätzen.

Stärken der Classic 650 im Vergleich

  • Charakter und Stil sind ein großer Teil des Reizes.
  • Entspanntes Fahrgefühl passt gut zu gemütlichen Touren und Landstraßenrhythmus.
  • Emotion statt reiner Effizienz: Das Motorrad macht Spaß, auch wenn nicht permanent „Tempo“ im Vordergrund steht.

Schwächen bzw. Grenzen der Classic 650

  • Wer maximale Sportlichkeit erwartet, wird die Abstimmung eher als „genussorientiert“ statt „sportlich aggressiv“ erleben.
  • Bei sehr zügiger Fahrweise kann das Setup weniger auf schnelle Richtungswechsel und maximale Kurvenagilität ausgelegt wirken.

Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 650 ist stärker auf präzises Handling und ein sportliches Fahrverhalten getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Kurven, wechselnde Straßenbeläge und zügige Passagen vorkommen. Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen für ein harmonisches, ruhigeres Fahrbild. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Gleiten“ an, statt wie ein „Ziehen“ in die Kurve.

Handling der Ninja 650

Die Ninja 650 vermittelt ein klares Feedback beim Einlenken. Gerade bei moderaten bis sportlichen Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad stabil und kontrolliert. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für die Strecke nutzt.

Handling der Classic 650

Die Classic 650 ist weniger auf kompromisslose Sportlichkeit ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl. Das kann bei entspannten Fahrten ein echter Vorteil sein: Man fährt „mit“ dem Motorrad, statt es permanent zu treiben. Wer jedoch sehr sportliche Ansprüche an Kurvenwechsel und maximale Agilität hat, wird die Unterschiede zur Ninja 650 spüren.

Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Windschutz

Komfort ist bei 650ern oft der entscheidende Punkt, weil viele Fahrer genau hier die Balance zwischen Alltag und Tour suchen. Die Kawasaki Ninja 650 bietet durch ihre sportlichere Sitzposition und die insgesamt „tourentaugliche“ Auslegung einen guten Kompromiss: Man kann zügig fahren, ohne dass es sofort unbequem wird. Außerdem spielt der Windschutz bzw. die Verkleidungs-/Cockpitwirkung in der Praxis eine Rolle, besonders bei längeren Strecken.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf eine entspannte Haltung und ein klassisches Sitzgefühl. Das ist angenehm, wenn die Fahrt nicht in erster Linie aus „Strecke abspulen“ besteht, sondern aus Genuss. Bei längeren Autobahnabschnitten kann das subjektive Empfinden jedoch stärker vom persönlichen Geschmack abhängen, weil die Ausrichtung weniger auf sportliche Aerodynamik zielt.

Technik und Ausstattung: Was im Vergleich wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Features im Alltag sind. Die Ninja 650 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf moderne Fahrbarkeit setzt: Bedienung, Fahrmodi bzw. elektronische Unterstützung (je nach Ausstattungsstand) und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, passen gut zu einem breiten Spektrum an Fahrern.

Die Classic 650 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es um Charakter, Bediengefühl und ein stimmiges Gesamtpaket geht. Wer gerne an einem Motorrad schraubt, es pflegt oder es individuell gestaltet, findet in der Retro-Philosophie oft mehr „Angriffspunkte“ für persönliche Anpassungen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich – kompakt

Kawasaki Ninja 650: typischer Nutzen

  • Stärke: sportlich kontrolliertes Fahren, gutes Handling und ein vielseitiger Allround-Charakter.
  • Schwäche: weniger „Retro-Feeling“, eher modern-sportlich als klassisch-emotional.

Royal Enfield Classic 650: typischer Nutzen

  • Stärke: klassischer Look, entspanntes Fahrgefühl und viel Motorrad-Charakter.
  • Schwäche: weniger auf maximale Sportagilität getrimmt, bei sehr dynamischer Fahrweise nicht die erste Wahl.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob beide „650“ sind, sondern davon, wie gefahren werden möchte. Die Kawasaki Ninja 650 ist besonders passend, wenn häufig gemischt gefahren wird: Stadt, Landstraße und gelegentlich zügige Abschnitte. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, präzise lenkt und auch bei sportlicherem Fahren souverän bleibt, trifft mit der Ninja 650 eine sehr stimmige Wahl.

Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Stil, Fahrgefühl und entspanntem Genuss liegt. Wer gerne mit dem Motor spielt, Touren mag, bei denen man nicht nur „durchfährt“, und ein Motorrad sucht, das sich anders anfühlt als die typischen modernen Sport- oder Naked-Modelle, wird mit der Classic 650 deutlich mehr Emotion erleben.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportlich präzises Motorrad suchen: dynamisches Handling, kontrolliertes Fahrverhalten und ein Allround-Charakter, der im Alltag genauso funktioniert wie auf der Landstraße. Sie punktet besonders dort, wo zügiges Fahren, klares Feedback und eine moderne, unkomplizierte Fahrbarkeit im Vordergrund stehen.

Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt, wenn der Anspruch eher auf klassischem Stil, entspanntem Komfort und einem emotionalen Fahrgefühl liegt. Sie passt am besten zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Wer Retro-Charme mag und lieber genussorientiert unterwegs ist, wird die Classic 650 als stimmiger empfinden.

Kurz gesagt: Ninja 650 für sportlich-allround und präzise Kontrolle, Classic 650 für Charakter, Stil und entspanntes Tourenfeeling.

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