UVP 29.195 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Ein Hammer, und zwar ein großer
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung
  • Drehmoment
  • Reisekomfort
  • Handling
Kontra:
  • Serienausstattung etwas mager
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht262kg
Radstand1.480mm
Länge2.135mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.260mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung200 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment137 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite333km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenUni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. BMW F 450 GS – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja H2 SX SE steht für maximale Dynamik, viel Elektronik und ein sportlich-tourentaugliches Gesamtpaket. Die BMW F 450 GS dagegen zielt auf Agilität, Alltagstauglichkeit und ein klares Abenteuer-Feeling – mit dem Fokus auf vielseitige Strecken, auch wenn es mal nicht nur asphaltiert sein soll. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem das Fahrprofil.

Grundidee und Charakter: Sporttourer vs. Reiseenduro

Kawasaki Ninja H2 SX SE: sportlich, schnell, souverän

Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist als Sporttourer gedacht, der lange Strecken genauso mag wie zügige Fahrten auf der Landstraße. Der Charakter ist klar: viel Schub, ein sehr direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern geradezu einfordert. Dazu kommt der typische Anspruch, dass Komfort und Kontrolle zusammenpassen – gerade bei höheren Geschwindigkeiten.

BMW F 450 GS: leichtfüßig, vielseitig, abenteuerorientiert

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und gerne flexibel bleibt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Setup, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf Touren mit wechselndem Untergrund. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „auf Kante“ fahren muss, um Spaß zu haben – sondern dass sich auch längere Abschnitte entspannt bewältigen lassen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Motorcharakter: Die Kawasaki Ninja H2 SX SE liefert ihre Stärke besonders dann, wenn es dynamisch wird. Das Motorrad wirkt dann wie ein System aus Antrieb, Elektronik und Fahrwerk, das sehr schnell in den „Tourenmodus mit Biss“ schaltet. Wer häufig zügig fährt oder gerne Überholmanöver nutzt, bekommt hier ein sehr direktes, souveränes Gefühl.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher über die Kombination aus Durchzug und kontrollierbarer Leistungsentfaltung aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken unruhiger werden oder wenn das Tempo nicht immer planbar ist. Gerade auf wechselndem Untergrund zählt, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt – und hier wirkt die GS-Philosophie oft stimmig: nicht nur schnell, sondern vor allem berechenbar.

Elektronik und Assistenz: Kontrolle vs. Unterstützung

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, bei dem die Elektronik stark dazu beiträgt, die sportliche Performance in den Griff zu bekommen. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen Traktion, Gasannahme und Stabilität gleichzeitig gefragt sind. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, ohne dass das Motorrad „zu zahm“ wird.

Bei der BMW F 450 GS steht die Elektronik stärker im Dienst der Vielseitigkeit. Gerade wenn der Untergrund wechselt oder wenn man nicht immer die perfekte Linie fährt, hilft die Unterstützung dabei, das Motorrad ruhig zu halten. Das ist ein Vorteil für Touren, bei denen man sich nicht nur auf perfekten Asphalt verlassen möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. Agilität im Alltag

Die Kawasaki Ninja H2 SX SE spielt ihre Stärken vor allem in Kurven und bei zügigem Tempo aus. Das Motorrad vermittelt viel Stabilität und lässt sich sportlich bewegen, ohne dass es dabei hektisch wird. Gleichzeitig bleibt es auf langen Strecken angenehm, weil das Setup auf Kontrolle ausgelegt ist.

Die BMW F 450 GS ist im Handling eher auf Agilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Sie fühlt sich in vielen Situationen „einfacher“ an: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel oder wenn man mal nicht exakt auf der idealen Linie fährt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch aus Nebenstraßen, Baustellen und wechselndem Belag.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite

Beim Komfort unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz und die insgesamt „tourige“ Sitzposition sorgen dafür, dass man auch bei längeren Fahrten weniger ermüdet. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Tagesetappen, bei denen man zügig vorankommen möchte, ohne ständig nachjustieren zu müssen.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen auf eine ergonomische Balance, die sowohl auf Asphalt als auch auf unruhigerem Untergrund funktioniert. Die Sitzposition ist so gedacht, dass man nicht nur bequem sitzt, sondern auch aktiv fahren kann. Gerade wenn die Tour mal „anders“ wird, ist das ein Pluspunkt: Man bleibt beweglich und kann sich besser anpassen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und in schwierigen Situationen

Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Art des Vertrauens ist unterschiedlich. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE vermittelt vor allem bei sportlicher Fahrweise ein sehr direktes Gefühl: Verzögerung wirkt kontrolliert, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in Verkehrssituationen hinein bremst.

Die BMW F 450 GS punktet eher über die Berechenbarkeit in wechselnden Bedingungen. Wenn der Grip nicht konstant ist, zählt, wie gut das Motorrad die Situation „abfedert“. Genau hier kann die GS-typische Auslegung Vorteile bringen, weil das Gesamtpaket auf Kontrolle ausgelegt ist.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

In der Praxis entscheidet oft die Summe aus Details. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das auf Tourenkomfort und sportliche Performance getrimmt ist. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von einem Setup, das den Fokus auf Stabilität, Windschutz und ein souveränes Fahrgefühl legt.

Die BMW F 450 GS ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Route nicht vorhersehbar ist: Nebenstraßen, wechselnder Belag oder kurze Offroad-Abschnitte. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „für eine Art Strecke“ taugt, findet hier ein stimmiges Konzept.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Ninja H2 SX SE

  • Sportliche Dynamik mit sehr direktem Fahrgefühl
  • Hohe Stabilität bei zügiger Fahrweise
  • Tourenfokus durch Komfort und Windschutz
  • Elektronik als Performance-Unterstützung

Schwächen der Kawasaki Ninja H2 SX SE

  • Wenn der Fokus stark auf „leichter Offroad-Alltag“ liegt, wirkt das Konzept weniger passend
  • Für sehr langsame, enge Situationen kann die sporttourige Auslegung weniger „spielerisch“ wirken

Stärken der BMW F 450 GS

  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
  • Agiles Handling im Alltag und bei Richtungswechseln
  • Elektronik für Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
  • Ergonomie, die aktives Fahren unterstützt

Schwächen der BMW F 450 GS

  • Wenn der Schwerpunkt auf maximaler Sportdynamik liegt, wirkt die Kawasaki als „Tempo-Maschine“ klar überlegen
  • Für rein straßenorientierte, sehr schnelle Touren kann der Fokus weniger „tour-sportlich“ wirken als bei der Ninja

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurvenfahrten und dynamische Überholmanöver zum Alltag gehören und wenn Komfort auf langen Strecken Priorität hat. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Gesamtpaket anfühlt und dabei trotzdem für Touren ausgelegt ist, findet hier ein sehr stimmiges Konzept.

Die BMW F 450 GS passt besser, wenn Touren abwechslungsreich sind, wenn der Untergrund nicht immer planbar bleibt und wenn ein leichtfüßiges, kontrollierbares Motorrad im Vordergrund steht. Wer gerne flexibel fährt, auch mal abseits der „perfekten Asphaltstrecke“, und dabei Wert auf Alltagstauglichkeit legt, wird mit der GS-Philosophie deutlich glücklicher.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist die richtige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem sportliche Dynamik, Stabilität bei Tempo und Komfort auf langen Strecken suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Route zügig wird und wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern aktiv Spaß machen soll. Wer häufig Touren fährt und dabei gerne die sportliche Seite auslebt, bekommt hier ein sehr überzeugendes Gesamtpaket.

Die BMW F 450 GS empfiehlt sich dagegen für alle, die Vielseitigkeit wollen: abwechslungsreiche Strecken, wechselnder Untergrund und ein Handling, das im Alltag leicht bleibt. Die GS wirkt besonders dann passend, wenn Flexibilität wichtiger ist als maximale Sportdynamik und wenn Kontrolle in unterschiedlichen Bedingungen im Vordergrund steht. Kurz gesagt: Ninja für Tempo und Tourensport, GS für Abenteuer, Alltag und Abwechslung.

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