UVP 29.195 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ein Hammer, und zwar ein großer
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Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung
  • Drehmoment
  • Reisekomfort
  • Handling
Kontra:
  • Serienausstattung etwas mager
Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht262kg
Radstand1.480mm
Länge2.135mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.260mm
Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung200 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment137 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite333km
Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenUni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. Harley-Davidson Street Glide Ultra – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Kawasaki Ninja H2 SX SE, die mit ihrer kompromisslosen Performance-Philosophie und dem sportlich-agilen Charakter aufwartet. Auf der anderen Seite fährt die Harley-Davidson Street Glide Ultra vor: klassisch im Look, komfortorientiert im Konzept und mit dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu genießen. Beide sind für Touren gemacht – aber sie liefern das Reisegefühl auf völlig unterschiedliche Art.

Grundidee: Sporttourer-Tempo vs. Touring-Comfort

Die Ninja H2 SX SE ist im Kern ein Sporttourer, der sich auch dann nicht versteckt, wenn die Straße eigentlich nach „gemütlich“ aussieht. Der Fokus liegt auf Dynamik, präziser Rückmeldung und einem Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch einen markanten Charakter. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad dadurch lebendig und zielgerichtet.

Die Street Glide Ultra ist dagegen ein Touring-Cruiser, der Komfort und Gelassenheit in den Mittelpunkt stellt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf langen Etappen wohlfühlt: ruhige Fahrweise, gute Ergonomie und ein Setup, das das Reisen angenehm macht. Wer vor allem Wert auf entspannte Kilometer legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter treffen zwei Philosophien aufeinander. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE setzt auf die typische H2-Logik: kraftvoller Schub, der sich nicht nur in Zahlen ausdrückt, sondern auch in der Art, wie das Motorrad beschleunigt. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, die Leistungsentfaltung ist spürbar „da“, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren – ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken eher über Drehmomentgefühl und gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Statt sportlicher Attacke steht ein souveränes, ruhiges Vorankommen im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt entspannt bleibt und der Rhythmus über längere Zeit konstant ist.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Ninja H2 SX SE: Stärke ist die dynamische Performance und das sportliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Agilität und Tempo nicht jedem „Cruiser-Gefühl“ entspricht.
  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke ist das entspannte Touring-Feeling und die souveräne Art, Kilometer zu fressen. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur Kawasaki weniger „sportlich“ wirkt, wenn es um schnelle Richtungswechsel oder sehr zügige Passagen geht.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Im Alltag zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das gern geführt wird: Das Handling ist spürbar sportlich, die Linie lässt sich sauber halten, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Auf kurvigen Strecken macht das besonders Spaß, weil die Maschine nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv unterstützt.

Die Street Glide Ultra ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen steht das ruhige Fahrverhalten im Vordergrund. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein Reisebegleiter, der die Strecke glättet.

Was das für die Praxis bedeutet

Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei auch mal zügig unterwegs sein möchte, wird die Kawasaki Ninja H2 SX SE als deutlich passender empfinden. Wer hingegen vor allem lange Strecken plant, bei denen Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind als sportliche Agilität, findet in der Harley-Davidson Street Glide Ultra einen sehr überzeugenden Ansatz.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Touring-Fokus

Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik nutzt, um sportliche Dynamik beherrschbar zu machen. Das hilft besonders in Situationen, in denen man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch in wechselnden Bedingungen unterwegs ist.

Die Street Glide Ultra setzt ebenfalls auf Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich stärker im Touring-Alltag: Komfortfunktionen, Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad sich im Alltag „einfach“ anfühlt. Gerade wenn man viel unterwegs ist, zählt, dass das Motorrad zuverlässig unterstützt und die Bedienung nicht zur Nebensache wird.

Stärken und Schwächen

  • Kawasaki Ninja H2 SX SE: Stärke ist die Unterstützung für dynamisches Fahren und die spürbare Abstimmung für verschiedene Situationen. Schwäche kann sein, dass man die Möglichkeiten nicht immer vollständig nutzt, wenn der Fokus eher auf entspanntem Cruisen liegt.
  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke ist die Touring-orientierte Bedienbarkeit und der Komfortgewinn im Alltag. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer die direkte „Sport-Performance“-Anmutung der Kawasaki vermissen.

Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie

Gerade bei Touren entscheidet sich vieles an Details. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE bietet durch ihre sporttouristische Ausrichtung einen guten Kompromiss aus Fahrhaltung und Windschutz. Die Sitzposition wirkt eher „aktiv“, wodurch man sich auch bei zügigerem Tempo nicht komplett aus dem Fahrgefühl herausnimmt.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist stark, wenn es um entspannte Ergonomie geht. Die Sitzhaltung ist auf Komfort ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man sich auf langen Strecken nicht verkrampft. Der Windschutz und das Gesamtpaket sind darauf abgestimmt, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt.

Touring-Setup: Gepäck, Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber die Art der Ausstattung folgt dem jeweiligen Stil. Die Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man mit sportlichem Anspruch nutzt und dabei trotzdem genügend Touring-Optionen mitbringt. Das kann besonders interessant sein, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch unterwegs flexibel bleibt.

Die Street Glide Ultra ist dagegen ein echtes Touring-Paket. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man mit Gepäck und Komfort in den Urlaub startet. Wer Wert auf „alles dabei“ legt und das Motorrad als vollwertigen Reisebegleiter sieht, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Stärken und Schwächen im Touring-Alltag

  • Kawasaki Ninja H2 SX SE: Stärke ist die Kombination aus Reise- und Sporttauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-typische Komfortfokus nicht so stark im Vordergrund steht wie bei der Harley.
  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke ist das stimmige Touring-Gesamtpaket und der Komfort für lange Etappen. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur Kawasaki weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man häufiger zwischen engen Kurven und schnellen Richtungswechseln unterwegs ist.

Bremsen, Reifen und Alltag: Wie sicher fühlt es sich an?

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber das Sicherheitsgefühl entsteht unterschiedlich. Die Ninja H2 SX SE vermittelt durch die sportliche Abstimmung ein direktes Feedback. Das ist besonders hilfreich, wenn man in dynamischen Situationen unterwegs ist und präzise Verzögerung braucht.

Die Street Glide Ultra punktet mit einem ruhigen, kontrollierten Fahrverhalten. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken wirkt das Motorrad stabil und berechenbar. Das ist ein großer Vorteil, wenn man auf Komfort setzt und nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Touren steht im Vordergrund? Wenn die Fahrt nicht nur Strecke ist, sondern auch Fahrspaß, Kurven und Dynamik, dann ist die Kawasaki Ninja H2 SX SE die klarere Wahl. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern fordert und das dabei trotzdem tourentauglich bleibt.

Wenn dagegen vor allem Komfort, entspannte Ergonomie und ein stimmiges Touring-Gesamtpaket zählen, dann ist die Harley-Davidson Street Glide Ultra besonders passend. Sie ist ideal für lange Etappen, bei denen man die Reise genießen möchte – mit dem Gefühl, dass das Motorrad den Alltag und die Distanz zuverlässig mitträgt.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist das Motorrad für alle, die Touren mit Dynamik verbinden: sportliches Handling, ein sehr direktes Fahrgefühl und eine Motorcharakteristik, die Lust auf zügige Passagen macht. Wer gern kurvig fährt, gern präzise kontrolliert und dabei trotzdem nicht auf Reise-Features verzichten möchte, findet hier einen starken Allrounder. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo man Cruiser-Komfort und „entspanntes Dahingleiten“ erwartet.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Menschen, die vor allem lange Strecken genießen wollen: komfortorientierte Ergonomie, ein Touring-Setup mit Fokus auf Ruhe und Stabilität sowie ein Gesamtpaket, das das Reisen angenehm macht. Wer häufig Autobahn und lange Etappen fährt und dabei nicht ständig sportliche Agilität sucht, wird sich schnell zuhause fühlen. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem im Vergleich zur Kawasaki, wenn es um sehr dynamisches, sportlich-agiles Fahren geht.

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