| UVP | 29.195 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung
- Drehmoment
- Reisekomfort
- Handling
- Serienausstattung etwas mager
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 262 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.260 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja H2 SX SE und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine stark auf Performance und Komfort ausgelegte Sporttourer-Philosophie auf ein leichtes, agiles Supermoto-Konzept. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung leichter – wenn klar ist, worauf es im Alltag wirklich ankommt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Kawasaki Ninja H2 SX SE: Sporttourer mit maximalem Anspruch
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE steht für souveräne Dynamik und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken nicht nachlässt. Der Fokus liegt auf einem starken, durchzugsorientierten Motorverhalten, das sich mit moderner Elektronik und einer sportlich abgestimmten Sitz- und Fahrposition ergänzt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Reserven legt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier eine klare Richtung.
Suzuki DR-Z 4SM: Supermoto für Wendigkeit und Spaß
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das auf direkte Rückmeldung und unkomplizierte Handhabung ausgelegt ist. Das Einsatzprofil ist deutlich näher an kurzen Wegen, Landstraßen mit Kurven und auch an Strecken, auf denen nicht alles perfekt asphaltiert ist. Die DR-Z 4SM wirkt dabei weniger wie ein „Allrounder für alles“, sondern mehr wie ein Werkzeug für Fahrspaß – mit einem Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Leistungsentfaltung bei der Kawasaki
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um kräftige Beschleunigung und ein durchgehend souveränes Tempo geht. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass die Maschine auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil wirkt und nicht „nur“ im unteren Drehzahlbereich begeistert. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßenfahrten regelmäßig vorkommen.
Motorcharakter bei der Suzuki
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt weniger auf maximale Endgeschwindigkeit, sondern auf ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich schnell und leicht vermittelt. Der Motor unterstützt ein dynamisches, kurvenorientiertes Fahren: Gas geben, Linie halten, zügig umsetzen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das Konzept besonders stimmig, weil das Motorrad nicht „schwer“ im Kopf bleibt, sondern schnell auf Fahrimpulse reagiert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Kawasaki: ruhiger Geradeauslauf und kontrollierte Dynamik
Im Vergleich zeigt die Kawasaki Ninja H2 SX SE ihre Stärke vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität und ein gleichmäßiges Fahrverhalten ab. Dadurch fühlt sich die Maschine auch dann sicher an, wenn die Straße unruhiger wird oder der Rhythmus über längere Zeit hoch bleibt. In Kurven wirkt die Kawasaki dabei eher „präzise geführt“ als „spielerisch leicht“.
Suzuki: direktes Einlenken und viel Gefühl
Die Suzuki DR-Z 4SM ist deutlich agiler. Das Handling ist so ausgelegt, dass Richtungswechsel schnell und ohne großes Nachdenken möglich sind. Auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Untergründen kommt diese Eigenschaft besonders gut zur Geltung. Gleichzeitig ist das Motorrad eher darauf optimiert, die Fahrdynamik über aktives Fahren zu erleben – weniger über „komfortables Gleiten“.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Kawasaki
Im direkten Vergleich wird klar, dass die Kawasaki Ninja H2 SX SE stärker auf moderne Elektronik setzt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Antrieb und Fahrstabilität unterstützt. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn zügig gefahren wird, kann diese Unterstützung helfen, das Motorrad berechenbar zu halten. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen bewusst reduzierter im Ansatz: weniger „Regie“, mehr Fahrergefühl. Das ist für viele genau der Reiz – kann aber auch bedeuten, dass man sich stärker auf das eigene Gefühl verlassen muss.
Bremsen und Fahrstabilität: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Kawasaki: Kontrolle bei hoher Beanspruchung
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE zeigt ihre Stärken bei Situationen, in denen Tempo und Lastwechsel zusammenkommen. Die Bremsperformance ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise stabil zu bleiben. In Kombination mit der Elektronik entsteht ein Gesamtpaket, das sich vor allem dann auszahlt, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird.
Suzuki: Bremsen mit direktem Feedback
Die Suzuki DR-Z 4SM liefert ein spürbar unmittelbares Bremsgefühl. Das passt zum Charakter des Supermoto-Konzepts: kontrolliert anbremsen, Linie halten, schnell wieder beschleunigen. Auf der anderen Seite ist das Motorrad weniger auf „Dauerstress“ bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt, sondern eher auf kurze, intensive Fahrabschnitte.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Kurzerlebnis
Kawasaki: Reise-Komfort mit sportlicher Haltung
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist klar als Motorrad gedacht, das auch längere Strecken angenehm macht. Sitzposition und Wind-/Alltagskomfort sind so abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach gern länger unterwegs ist, profitiert von diesem Ansatz.
Suzuki: auf Aktivität ausgelegt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Reise-Sofa“, mehr „Fahrmaschine“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig, weil das Motorrad die Aufmerksamkeit auf die Straße lenkt. Wer allerdings sehr lange Etappen plant, wird die Unterschiede im Komfort schnell merken.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Kawasaki für: zügige Touren, Autobahn und Reserven
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE eignet sich besonders, wenn der Alltag aus längeren Verbindungen besteht oder wenn auf Touren häufig zügig gefahren wird. Die Kombination aus starker Leistung, moderner Unterstützung und dem sporttouristischen Setup macht sie zur passenden Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Tempi entspannt bleibt.
Suzuki für: Stadt, Kurven und „einfach losfahren“
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Alltag wie ein unkomplizierter Spaßfaktor. Sie passt gut, wenn die Wege kürzer sind, wenn Kurven und wechselnde Untergründe häufiger vorkommen und wenn das Motorrad vor allem eines liefern soll: unmittelbaren Fahrspaß. Gerade für Menschen, die gern „springen“ statt „gleiten“, ist die DR-Z 4SM eine sehr stimmige Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja H2 SX SE
- Starke Leistungsreserve für dynamisches Fahren und Überholmanöver
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken
- Moderne Elektronik für mehr Unterstützung und Berechenbarkeit
- Reiseorientierter Komfort für Touren und längere Fahrten
Schwächen der Kawasaki Ninja H2 SX SE
- Weniger „leichtfüßig“ im Handling als ein reines Supermoto-Konzept
- Für sehr kurze, spontane Fahrten kann der sporttouristische Anspruch „zu viel“ sein
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling mit direktem Einlenken und schnellem Richtungswechsel
- Lebendiger Charakter, der aktives Fahren belohnt
- Supermoto-Fokus für Kurven, Stadtverkehr und abwechslungsreiche Strecken
- Reduzierter Ansatz für ein unverfälschtes Fahrerlebnis
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Komfort und „Langstreckenruhe“ als bei der Kawasaki
- Für sehr hohe Tempi und lange Autobahnabschnitte weniger im Element
Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Ninja H2 SX SE und Suzuki DR-Z 4SM ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Prioritäten. Die Kawasaki ist die Wahl, wenn Leistung, Stabilität und Unterstützung im Vordergrund stehen. Die Suzuki ist die Wahl, wenn Wendigkeit, Direktheit und Fahrspaß bei kürzeren Strecken wichtiger sind.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die ein Motorrad für zügige Touren, längere Strecken und Situationen mit viel Tempo suchen. Die Kombination aus starker Leistungsentfaltung, stabiler Fahrwerksabstimmung und moderner Elektronik macht sie besonders dann überzeugend, wenn Reserven gefragt sind und das Motorrad auch bei hoher Beanspruchung kontrolliert bleibt. Wer häufig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Sicherheit durch Unterstützung schätzt, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen am besten zu einem Fahrstil, der auf Agilität, unmittelbares Feedback und aktives Kurvenfahren setzt. Für Stadt, kurvige Landstraßen und abwechslungsreiche Strecken wirkt sie wie gemacht, weil sie schnell reagiert und Fahrspaß in den Vordergrund stellt. Wer weniger an Langstreckenkomfort denkt und mehr Lust auf ein leichtes, direktes Supermoto-Gefühl hat, wird mit der DR-Z 4SM deutlich glücklicher.