| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Benelli 752 S: Vergleich der Sportbikes
Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen: Wie sauber setzt die Leistung ein, wie präzise arbeitet das Fahrwerk, und wie gut lässt sich das Bike kontrollieren, wenn es zügig wird? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja ZX-10 R und der Benelli 752 S. Beide stehen für sportliche Ambitionen, aber sie verfolgen sie mit sehr unterschiedlichen Konzepten.
Grundidee der beiden Modelle: Fokus auf Performance vs. agiles Gesamtpaket
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar auf maximale Performance ausgelegt. Das merkt man bereits daran, wie das Motorrad auf Drehzahl und Tempo reagiert: Sie wirkt wie ein Werkzeug, das für dynamisches Fahren gebaut wurde – mit dem Anspruch, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und berechenbar zu bleiben.
Die Benelli 752 S verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie wirkt wie ein sportliches Motorrad, das vor allem durch Agilität und ein stimmiges Gesamtgefühl überzeugen will. Das Ziel ist nicht, die absolute Spitze zu jagen, sondern ein Bike zu bieten, das sich leicht bewegen lässt, schnell in den Kurven ist und im Alltag nicht zu sperrig wirkt.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bringt ihre Stärke vor allem dann, wenn der Motor in seinem sportlichen Bereich arbeitet. Die Kraft wirkt dann deutlich „bereit“, also ohne langes Nachdenken. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung aus höheren Geschwindigkeiten oder zügige Überholmanöver im Vordergrund stehen.
Die Benelli 752 S setzt dagegen stärker auf ein harmonisches Ansprechverhalten und eine gut nutzbare Bandbreite. Sie fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn die Fahrt dynamisch, aber nicht permanent auf Anschlag ist. Dadurch kann sie sich im Alltag leichter „mitnehmen“ lassen: weniger hektisch, mehr flüssig.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärke ist die sportliche Durchzugskraft im oberen Bereich und das souveräne Gefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf „Performance“ getrimmt ist und man für das volle Potenzial eher sportlich fahren muss.
- Benelli 752 S: Stärke ist die alltagstauglichere Nutzbarkeit und das angenehme Zusammenspiel aus Drehmoment und Ansprechverhalten. Schwäche ist, dass sie bei maximalem Tempo und sehr hohen Lastwechseln nicht die gleiche „Spitze“ wie die Kawasaki ausspielen kann.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Bikes abgestimmt sind. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist spürbar auf Stabilität bei Tempo und kontrollierte Dynamik ausgelegt. In schnellen Passagen wirkt sie wie auf Schienen: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten, und das Einlenken fühlt sich direkt an.
Die Benelli 752 S punktet dagegen mit einem agilen Fahrgefühl. Sie wirkt leichter zu bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenwechsel oft unkompliziert. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen kann das ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärke ist die hohe Stabilität und die präzise Kontrolle bei zügiger Fahrt. Schwäche kann sein, dass sie im „normalen“ Alltag manchmal weniger nachgiebig wirkt und mehr Konzentration beim entspannten Fahren verlangt.
- Benelli 752 S: Stärke ist das leichte, schnelle Handling und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche ist, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die Grenzen schneller erreicht sein können als bei einer stärker auf Performance getrimmten Maschine.
Bremsen und Verzögerung: Vertrauen beim Anbremsen
Beim Thema Bremsen entscheidet sich, wie sicher sich ein Motorrad in kritischen Situationen anfühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R vermittelt beim Verzögern ein starkes Gefühl von Kontrolle. Das hilft besonders beim sportlichen Fahren, wenn häufiges und kräftiges Anbremsen nötig ist.
Die Benelli 752 S bremst ebenfalls überzeugend, wirkt aber stärker auf „Alltag + sportliche Ausflüge“ abgestimmt. Das bedeutet: Sie fühlt sich gut dosierbar an und bietet ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig das Maximum abrufen muss.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärke ist die hohe Reservenwirkung und das sichere Ansprechverhalten bei sportlicher Gangart. Schwäche kann sein, dass die Performance-Bremsanlage bei weniger sportlicher Nutzung „zu viel“ sein kann, wenn man eher entspannt unterwegs ist.
- Benelli 752 S: Stärke ist die gute Dosierbarkeit und das passende Bremsgefühl für dynamisches Fahren. Schwäche ist, dass bei sehr intensiver Nutzung die absolute Leistungsreserve nicht im gleichen Maß wie bei der Kawasaki ausfällt.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht man?
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist in der Regel stärker auf sportliche Unterstützung ausgelegt. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad mit Traktions- und Stabilitätsfunktionen arbeitet, wenn es zügig wird oder wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Die Benelli 752 S bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber oft so, dass sie sich eher „unaufgeregt“ in das Fahrgefühl einfügt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte, sondern einfach fahren will.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärke ist die sportliche Absicherung und die Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass man sich bei vielen Funktionen erst an die Abstimmung gewöhnen muss.
- Benelli 752 S: Stärke ist die intuitive Nutzbarkeit und das harmonische Zusammenspiel mit dem Fahrstil. Schwäche ist, dass die maximale „Sport-Absicherung“ nicht ganz so umfangreich ausfällt wie bei der Kawasaki.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Gerade bei Sportbikes entscheidet die Ergonomie darüber, wie lange man wirklich Spaß hat. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich positioniert. Das bedeutet: Die Sitzhaltung ist auf zügiges Fahren ausgelegt, mit spürbarer Tendenz zur „aktiven“ Fahrweise. Für kurze Touren oder sportliche Ausfahrten ist das oft genau richtig. Für längere Strecken kann die Haltung aber mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Benelli 752 S wirkt im Vergleich oft alltagstauglicher. Die Sitzposition ist sportlich, aber weniger kompromissorientiert. Dadurch kann sie sich für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten angenehmer anfühlen.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie und Komfort
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärke ist die sportliche Unterstützung durch die Sitzposition und die direkte Verbindung zum Motorrad. Schwäche ist, dass längere Fahrten in sehr sportlicher Haltung anstrengender sein können.
- Benelli 752 S: Stärke ist die bessere Balance zwischen sportlich und alltagstauglich. Schwäche ist, dass sie bei maximal sportlicher Fahrweise weniger „Renngefühl“ vermittelt als die Kawasaki.
Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn im Fokus steht, sportlich zu fahren, Reserven zu nutzen und ein Motorrad zu erleben, das bei Tempo und dynamischen Manövern besonders souverän wirkt. Wer häufig zügige Ausfahrten macht, Kurven mit viel Schwung angeht und dabei Wert auf Stabilität, sportliche Elektronik und kräftige Kraftentfaltung legt, findet in der Kawasaki ein sehr starkes Gesamtpaket. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Anspruch: Für entspanntes Fahren oder lange Strecken kann die sportliche Auslegung mehr Konzentration und Gewöhnung verlangen.
Benelli 752 S ist ideal, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, im Alltag angenehm bleibt und trotzdem genug Dynamik für flotte Touren bietet. Wer ein Bike möchte, das Kurvenwechsel unkompliziert macht, gut dosierbar ist und nicht nur auf „Maximaltempo“ getrimmt wurde, trifft mit der Benelli oft die passendere Wahl. Die Grenzen zeigen sich vor allem dann, wenn absolute Spitzenperformance und sehr intensive Fahrweise im Vordergrund stehen.
Kurz gesagt: Für Performance-Fans und sportliche Ambitionen ist die Kawasaki Ninja ZX-10 R die richtige Richtung. Für alle, die ein agiles, alltagstaugliches Sportbike suchen, das sich schnell nach Spaß anfühlt, ist die Benelli 752 S die bessere Wahl.