UVP 18.995 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 6.249 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Schon mal auf einer Rakete gesessen?
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Was kann das 48 PS Retro-Nakedbike im Italo-Design?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachiale Leistung
  • exzellentes Fahrwerk
  • moderne Elektronik
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Bremsen
Kontra:
  • extreme Ergonomie
  • brutale Kraftentfaltung
  • Sozius geht gar nicht
Pro:
  • wendiges und wuseliges Bike
  • einfache Bedienung
  • angenehm aufrechte Sitzposition
  • Bedienungsanleitung braucht man nicht
Kontra:
  • startet nur im Leerlauf
  • Sound könnte besser sein
  • Sitzbank etwas straff

Abmessungen & Gewicht

Gewicht209kg
Radstand1.450mm
Länge2.085mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.180mm
Gewicht207kg
Radstand1.460mm
Länge2.160mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung196 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment110 NM bei 11.400 U/Min
Höchstgeschw.330km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite274km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite302km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hinten Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneeinstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorne2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor

Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.

Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.000 €
  • Baujahre: 2004 - heute
  • Farben: Grün, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.
 
Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.899 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Verfügbarkeit: ab 2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für kompromisslose Sportlichkeit: ein Motorrad, das auf Dynamik, hohe Reserven und präzises Handling ausgelegt ist. Die Benelli Leoncino 500 dagegen wirkt wie ein sympathischer Alltagsbegleiter mit eigenem Charakter – mit einer Ausrichtung, die eher auf Fahrspaß im Alltag, gute Übersicht und entspannteres Handling setzt. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Welche Stärken überwiegen – und wo liegen die Grenzen?

Grundidee: Sportmaschine vs. Charakter-Motorrad

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist im Kern ein Sportbike. Das merkt man nicht nur am Design, sondern vor allem an der Art, wie sie sich fahren lässt: schnell in der Reaktion, klar in der Linie und mit einem Motor, der auf Leistung und Durchzug ausgelegt ist. Die Benelli Leoncino 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein „Werkzeug für die Rennstrecke“ und mehr wie ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr ebenso wohlfühlt wie auf kurzen Landstraßen. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Spitzenwerte getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und unkompliziertem Handling.

Stärken und Schwächen im Charakter

Die Stärke der Ninja ZX-10 R liegt darin, dass sie bei sportlicher Fahrweise konsequent liefert: Sie bleibt auch bei zügigem Tempo stabil, unterstützt dynamische Richtungswechsel und belohnt sauberes Fahren. Die Schwäche zeigt sich dort, wo es „zu entspannt“ wird: Wer vor allem gemütlich cruisen möchte, bekommt zwar auch Fahrspaß, aber nicht den gleichen Fokus auf Alltagskomfort, den ein anderes Konzept wie die Leoncino 500 bietet.

Die Leoncino 500 punktet mit einem zugänglichen Fahrgefühl. Sie wirkt weniger einschüchternd, lässt sich im Alltag leichter einordnen und bietet ein angenehmes Tempo, bei dem man die Fahrt eher genießt als „arbeitet“. Als Schwäche kann man das sportliche Potenzial sehen: Wer maximale Beschleunigung und kompromisslose Performance sucht, wird bei der Leoncino 500 schneller an Grenzen stoßen als bei der Ninja ZX-10 R.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf hohe Leistungsreserven und ein sportliches Drehzahlverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Beim Beschleunigen fühlt sich die Maschine „bereit“ an, und sobald das Tempo steigt, bleibt die Dynamik präsent. Gerade auf Landstraßen oder bei Überholmanövern spielt die Ninja ihre Stärken aus, weil sie zügig nachlegt und dabei kontrollierbar bleibt.

Die Benelli Leoncino 500 setzt dagegen auf einen Motor, der eher auf gleichmäßiges Fahren und gut dosierbare Leistung ausgelegt ist. Das ist im Alltag ein Vorteil: Gangwahl und Gasannahme wirken oft harmonisch, sodass man nicht ständig „im richtigen Bereich“ sein muss. Für entspannte Touren und Stadtfahrten ist das ein Pluspunkt. Wer jedoch sehr sportlich fährt und ständig maximale Reserven abrufen will, wird den Unterschied zur Ninja ZX-10 R spüren.

Vergleich der Fahrbarkeit

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja ZX-10 R ist dann am stärksten, wenn das Tempo hoch ist und die Fahrweise sportlich wird. Die Leoncino 500 ist dann am stärksten, wenn es um Alltag, Übersicht und entspanntes Handling geht. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Weise.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit

Das Fahrwerk der Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie Kurven ansteuert und wie stabil sie bei zügiger Fahrt bleibt. Gerade wenn die Straße unruhig wird oder die Linie enger geplant ist, zeigt sich die sportliche Auslegung: Die Ninja wirkt „geführt“, statt nur „mitzufahren“.

Die Benelli Leoncino 500 zielt eher auf ein leichtes, alltagstaugliches Setup. Das Fahrwerk wirkt dadurch oft weniger „angespannt“ und verzeiht mehr. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress im Stadtverkehr, angenehmeres Handling bei wechselnden Untergründen und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt.

Richtungswechsel und Kurvengefühl

Die Ninja ZX-10 R ist im Kurvenbetrieb klar im Vorteil, wenn es zügig und präzise sein soll. Die Leoncino 500 ist im Vorteil, wenn es um entspannte Kurvenfahrten geht, bei denen man eher fließt als „arbeitet“. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken pendelt, profitiert oft von der unkomplizierten Art der Leoncino 500.

Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut

Bei der Bremsleistung zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Alltagskonzept. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise zuverlässig zu verzögern und dabei eine kontrollierte Dosierung zu ermöglichen. Das ist besonders dann spürbar, wenn das Tempo hoch ist oder wenn man in Kurven oder bei dynamischen Situationen schnell reagieren muss.

Die Benelli Leoncino 500 bietet ebenfalls solide Bremsen für den Alltag. Der Fokus liegt dabei stärker auf gutem Ansprechverhalten und Alltagssicherheit statt auf maximaler Sportperformance. Für Stadt, Landstraße und normale Touren passt das in der Regel sehr gut. Wer allerdings regelmäßig sehr sportlich fährt, wird bei der Ninja ZX-10 R mehr Reserven und ein „sportlicheres“ Bremsgefühl erwarten dürfen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort entscheidet mit

Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, an dem sich die Konzepte unterscheiden. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich ausgelegt: Das bedeutet meist mehr „Bogen“ im Oberkörper und eine Position, die für dynamisches Fahren optimiert ist. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körperbau anstrengender werden, während kurze bis mittlere sportliche Fahrten deutlich angenehmer wirken.

Die Benelli Leoncino 500 ist in der Regel alltagstauglicher positioniert. Das sorgt für ein entspannteres Gefühl im täglichen Betrieb und macht längere Fahrten oft angenehmer. Wer häufig unterwegs ist, viel Stadtverkehr hat oder einfach eine weniger „sportliche“ Haltung bevorzugt, findet in der Leoncino 500 meist den bequemeren Einstieg.

Für wen ist welche Haltung sinnvoll?

Die Ninja ZX-10 R ist besonders passend, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen und man eine sportliche Sitzposition bewusst in Kauf nimmt. Die Leoncino 500 ist besonders passend, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und eine entspannte Haltung wichtiger sind als maximale Sportwerte.

Alltag, Reichweite und Nutzung: Wo die Motorräder im echten Leben punkten

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie ist konzeptionell eher auf Fahrspaß mit Tempo ausgelegt. Das heißt: Wer sie nutzt, wird häufig sportlich fahren wollen – und genau dann zeigt sie ihre Stärken.

Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen „von Natur aus“ näher am Alltag. Sie wirkt leichter zu handeln, passt gut zu kurzen Strecken und macht auch dann Spaß, wenn man nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad herauskitzeln möchte. Für Pendler, Wochenendfahrten und Touren mit Fokus auf Genuss ist sie oft die passendere Wahl.

Design und Fahrgefühl: Emotion ist Teil der Entscheidung

Design ist mehr als nur Optik – es beeinflusst das Fahrgefühl. Die Ninja ZX-10 R wirkt wie ein konzentriertes Sportgerät. Das spiegelt sich in der Art wider, wie sie sich „bereit“ anfühlt, wenn man Gas gibt und die Linie setzt. Die Leoncino 500 wirkt dagegen charaktervoll und zugänglich. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur schnell ist, sondern auch Persönlichkeit ausstrahlt.

Stärken im Überblick

Kawasaki Ninja ZX-10 R: starke sportliche Dynamik, präzises Handling bei zügiger Fahrweise, Reserven bei Leistung und Bremskontrolle.

Benelli Leoncino 500: unkomplizierte Alltagstauglichkeit, entspannteres Fahrgefühl, angenehme Ergonomie für längere Fahrten und ein stimmiges Konzept für Genuss statt Maximum.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten im Mittelpunkt stehen: Wer Kurven dynamisch angeht, hohe Reserven nutzen möchte und ein Motorrad sucht, das bei Tempo und sportlicher Gangart besonders souverän wirkt, wird mit der Ninja deutlich mehr „Sport-Feeling“ bekommen. Sie ist ideal für Fahrer, die Performance als Hauptkriterium sehen und eine sportlichere Sitzposition akzeptieren.

Die Benelli Leoncino 500 ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Komfort und unkomplizierter Fahrspaß wichtiger sind: Wer viel in der Stadt unterwegs ist, längere Strecken entspannter fahren möchte und ein Motorrad sucht, das leicht zu handeln ist und dabei Charakter zeigt, trifft mit der Leoncino meist die passendere Entscheidung. Für Genussfahrten, Pendeln und Touren ohne ständige Leistungsjagd ist sie besonders geeignet.

Kurz gesagt: Ninja ZX-10 R für maximale Sportdynamik, Leoncino 500 für alltagstauglichen Charakter und entspanntes Fahren.

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