| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. BMW G 310 R: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so deutlich unterschiedliche Welten repräsentieren, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für kompromisslose Sportlichkeit und Dynamik, während die BMW G 310 R eher für einen modernen, zugänglichen Einstieg in die Motorradwelt steht. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – denn am Ende geht es nicht nur darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zum Alltag und zu den eigenen Zielen passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Supersport-Anspruch vs. Alltags-Realität
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ein Motorrad, das auf Leistung, Agilität und sportliche Performance ausgelegt ist. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: sportliche Silhouette, klare Ausrichtung auf zügiges Fahren und ein Setup, das auf Dynamik getrimmt ist. Wer die ZX-10 R fährt, bewegt sich meist in einem Modus, der mehr will als nur von A nach B.
Die BMW G 310 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als alltagstaugliches Motorrad gedacht, das sich leicht beherrschen lässt und auch für Einsteiger oder Umsteiger attraktiv sein kann. Das Konzept wirkt weniger „auf maximale Performance getrimmt“, sondern eher „auf Alltag, Kontrolle und ein unkompliziertes Fahrgefühl“.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R liefert einen deutlich sportlicheren Charakter. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Leistung so zu entfalten, dass zügiges Beschleunigen und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven besonders leichtfallen. Der Motor wirkt dabei wie ein Werkzeug für ambitionierte Fahrten – mit dem typischen Gefühl, dass Reserven vorhanden sind und das Motorrad bei Bedarf „nachlegt“.
Die BMW G 310 R setzt dagegen auf ein gut dosierbares, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Das Motorrad ist weniger auf „Spitzenperformance“ ausgelegt, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Fahrbarkeit und Kontrolle. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken spielt das seine Stärken aus: Gasannahme und Fahrgefühl sind meist so gewählt, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig das Motorrad „im Griff“ halten zu müssen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken liegen in der sportlichen Durchzugskraft und dem klaren Performance-Fokus. Schwächen können sich dort zeigen, wo ein entspannter Alltagsmodus im Vordergrund steht – je nach Fahrstil und Streckenprofil kann das sportliche Setup weniger „locker“ wirken.
- BMW G 310 R: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem gutmütigen Charakter. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn konsequent sportliche Fahrten mit hohem Tempo im Mittelpunkt stehen – dort fehlt häufig die „letzte“ Portion Reserven, die man bei einer Supersport-orientierten Maschine erwartet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Zugänglichkeit
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist im Handling klar auf sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in zügigem Tempo oft sehr präzise an: Richtungswechsel gelingen dynamisch, und das Fahrgefühl ist darauf abgestimmt, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Wer gerne sportlich fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Bike „mitarbeitet“.
Die BMW G 310 R zielt eher auf ein leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten. Das Motorrad ist so konzipiert, dass man auch bei wechselnden Bedingungen – Stadt, Landstraße, gelegentlich längere Tour – entspannt bleibt. Das Handling wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, sondern eher „alltagstauglich und berechenbar“.
Kurvengefühl und Stabilität
Im Vergleich wird deutlich: Die ZX-10 R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo hoch ist und man das Motorrad bewusst fordert. Die G 310 R punktet dagegen mit einem Fahrgefühl, das weniger voraussetzt – ideal, wenn man sich erst an das Motorradfahren herantastet oder einfach ein Bike möchte, das im Alltag nicht ständig „sportlich“ sein muss.
Ergonomie und Sitzposition: Sportliche Haltung vs. entspannter Einstieg
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Die Haltung ist eher auf Performance und Kontrolle bei zügiger Fahrt optimiert. Für kurze bis mittlere Strecken kann das sehr reizvoll sein, für lange Touren oder häufiges Stop-and-go kann es jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten anstrengender werden.
Die BMW G 310 R ist ergonomisch deutlich alltagstauglicher. Die Sitzposition wirkt weniger extrem, wodurch das Motorrad auch für längere Fahrten angenehmer sein kann – vor allem dann, wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Kontrolle liegt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo vs. Sicherheit im Alltag
Bei der Kawasaki Ninja ZX-10 R ist das Bremsgefühl klar auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das Motorrad vermittelt bei zügiger Fahrt ein hohes Maß an Vertrauen, besonders wenn man häufig verzögert, um Kurven anzusteuern oder Tempo zu dosieren. Die Bremsleistung und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk sind darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv steuern kann.
Die BMW G 310 R steht dagegen für ein sicheres, gut dosierbares Setup im Alltag. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern häufig im Verkehr unterwegs ist. Hier zählt vor allem, dass Bremsen und Handling leicht zu beherrschen sind – und genau das ist bei einem Einsteiger-orientierten Motorrad ein zentraler Punkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Die BMW G 310 R wirkt im Alltag im Vorteil, weil sie für typische Nutzungsszenarien gemacht ist: kurze Wege, Pendeln, wechselnde Verkehrslagen und das Bedürfnis nach unkomplizierter Handhabung. Das Motorrad lässt sich meist leichter in den Alltag integrieren, ohne dass man ständig an „sportliche“ Rahmenbedingungen denken muss.
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie ist eher ein Motorrad für gezielte Ausfahrten. Wer sie im Stadtverkehr bewegt, erlebt häufig den Kontrast zwischen sportlicher Auslegung und dem eher entspannten Tempo im Alltag. Für Touren auf der Landstraße oder bei sportlicher Fahrweise spielt die ZX-10 R ihre Stärken dagegen besonders deutlich aus.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Kawasaki Ninja ZX-10 R: Ideal für sportlich orientierte Fahrer
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Performance nicht nur verspricht, sondern spürbar liefert. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wer bereits Erfahrung mit stärkeren Maschinen hat, wird die ZX-10 R als konsequenten Schritt in Richtung sportlicher Fahrdynamik empfinden.
BMW G 310 R: Ideal für Einsteiger und alltagstaugliche Ansprüche
Die BMW G 310 R ist eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht beherrschen lässt und im Alltag überzeugt. Für Einsteiger, Umsteiger oder Fahrer, die vor allem Pendeln, Stadtverkehr und entspannte Touren im Blick haben, ist die G 310 R besonders attraktiv. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „sportliche Konzentration“ fordert, sondern einfach Spaß macht und zuverlässig funktioniert, trifft hier häufig den richtigen Ton.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Performance, dynamisches Fahrgefühl und ein klarer Fokus auf zügige Fahrten im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für erfahrene Fahrer, die das Motorrad gezielt fordern möchten und Freude daran haben, die Stärken in Kurven und beim Beschleunigen auszuspielen. Ihre sportliche Ausrichtung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken, dafür liefert sie bei ambitionierten Ausfahrten genau das, was man von einer Supersport-orientierten Maschine erwartet.
Die BMW G 310 R ist dagegen die passendere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, einfache Kontrolle und ein zugängliches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Performance. Sie passt besonders gut zu Einsteigern, Umsteigern und allen, die Pendeln, Stadtverkehr und entspannte Touren bevorzugen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, findet in der G 310 R meist die stimmigere Lösung.