| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Ducati Multistrada V4 S: Motorradvergleich für Alltag, Tour und Tempo
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für kompromisslose Sportlichkeit und ein Setup, das auf Dynamik und präzises Handling ausgelegt ist. Die Ducati Multistrada V4 S dagegen ist als vielseitiges Tourenmotorrad gedacht: Sie verbindet sportliche Performance mit Komfort, Elektronik und einer Reiseausrichtung, die auch längere Strecken entspannt machen soll.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der typischen Eigenschaften zu vergleichen – also dort, wo sich der Alltag wirklich entscheidet: beim Fahrgefühl, bei der Unterstützung durch Elektronik, beim Komfort und bei der Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee: Sportfokus vs. Reise-Vielseitigkeit
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar im Sportsegment verortet. Das merkt man an der Ausrichtung: Motor und Fahrwerk zielen auf zügiges Beschleunigen, agiles Einlenken und ein direktes Feedback aus dem Fahrbetrieb. Wer gern sportlich fährt, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Kurven und dynamisches Tempo anfühlt.
Die Ducati Multistrada V4 S verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist für unterschiedliche Einsätze gebaut: Stadt, Landstraße und längere Touren sollen sich ohne großes Umdenken anfühlen. Das zeigt sich besonders in der Ausstattung und im Gesamtkonzept aus Motorcharakter, Komfort und Elektronik.
Motorcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern um den Charakter. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt im sportlichen Bereich besonders stimmig: Sie unterstützt zügiges Vorankommen und lässt sich im passenden Drehzahlfenster sehr dynamisch bewegen. Das macht sie stark für Fahrer, die häufig im oberen Bereich arbeiten und die Beschleunigung als Teil des Fahrspaßes sehen.
Die Ducati Multistrada V4 S spielt ihre Stärken eher in der Bandbreite aus. Gerade auf Touren ist es angenehm, wenn sich das Motorrad nicht nur bei „Sportmodus“, sondern auch bei moderatem Tempo souverän bewegt. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Fahren über längere Zeit entspannt anfühlt, ohne dass die Performance verloren geht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: sehr sportliche Ansprechcharakteristik und starkes Gefühl für dynamisches Fahren; weniger „entspanntes“ Alltagsgefühl, wenn häufig unterhalb des sportlichen Bereichs gefahren wird.
- Ducati Multistrada V4 S: vielseitig nutzbar und tourentauglich, weil sie in unterschiedlichen Situationen gut funktioniert; wer maximal „Track-Feeling“ sucht, kann den Fokus auf Komfort und Vielseitigkeit als weniger kompromisslos empfinden.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad über Stunden anfühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Linienführung und präzises Einlenken ausgelegt. In schnellen Kurven wirkt sie dadurch sehr direkt: Man bekommt Rückmeldung, kann das Motorrad zügig positionieren und hat das Gefühl, dass das Setup „mitarbeitet“.
Die Ducati Multistrada V4 S setzt dagegen auf einen ausgewogeneren Mix aus sportlicher Kontrolle und Komfort. Auf unruhiger Fahrbahn oder bei wechselnden Streckenbedingungen bleibt das Fahrgefühl stabil, ohne dass es sich wie ein reines Sportbike anfühlt. Gerade auf längeren Touren ist das ein echter Vorteil, weil die Konzentration länger erhalten bleibt.
Kurvenverhalten und Stabilität
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Ninja ZX-10 R belohnt Fahrer, die aktiv arbeiten und das Motorrad bewusst in die Linie bringen. Die Multistrada V4 S wirkt oft wie ein „Allrounder“, der auch dann noch souverän bleibt, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist oder wenn die Tagesform schwankt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Situationen ausgelegt: Sie bietet ein direktes Ansprechverhalten, das beim zügigen Verzögern und beim sportlichen Kurveneingang hilft. Das passt besonders gut zu Fahrern, die häufig dynamisch bremsen und das Motorrad „auf Linie“ halten wollen.
Die Ducati Multistrada V4 S setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, aber mit dem Anspruch, dass sie im Alltag genauso gut funktioniert wie auf flotten Abschnitten. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist die Kombination aus Bremsgefühl und unterstützender Elektronik ein Plus, weil sie das Fahren berechenbarer macht.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Alltag
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist vor allem darauf ausgelegt, sportliche Manöver sicherer zu machen, ohne das Fahrgefühl zu „verwaschen“. Das ist besonders dann wichtig, wenn man das Motorrad sehr bewusst bewegt und die Dynamik aus dem eigenen Fahrstil heraus entstehen soll.
Die Ducati Multistrada V4 S geht einen Schritt weiter in Richtung „Tourensteuerung“. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen – von entspanntem Cruisen bis zu flotterem Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht immer die gleichen Bedingungen herrschen oder wenn das Motorrad häufig für unterschiedliche Fahrprofile genutzt wird.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: sportliche Unterstützung, die das direkte Gefühl betont; weniger „komfortorientierte“ Anpassungslogik, wenn man vor allem Tour-Settings sucht.
- Ducati Multistrada V4 S: sehr vielseitig in der Anpassung, wodurch sich das Motorrad schnell auf unterschiedliche Strecken einstellen lässt; wer maximale Einfachheit ohne viele Optionen bevorzugt, könnte die Vielfalt als weniger „pur“ empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wie anstrengend ist das Fahren?
Hier trennen sich die Konzepte besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition ist eher auf aktives Fahren und sportliche Haltung optimiert. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch sehr „handlich“ wirkt. Auf langen Strecken kann die sportliche Haltung jedoch spürbar fordernder werden – vor allem, wenn die Fahrt nicht ständig im perfekten Rhythmus bleibt.
Die Ducati Multistrada V4 S ist auf Tourenkomfort getrimmt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass längere Fahrten weniger ermüdend sind. Dazu kommt, dass das Motorrad in der Praxis oft als „entspannter“ wahrgenommen wird, weil Komfort und Elektronik zusammenarbeiten, um die Belastung über Zeit zu reduzieren.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auf Touren ist Windschutz mehr als nur Komfort – er beeinflusst Konzentration und Ermüdung. Die Ducati Multistrada V4 S ist hier klar im Vorteil, weil sie als Reiseplattform konzipiert ist. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder auch bei wechselndem Wetter unterwegs sind.
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R kann natürlich ebenfalls auf längeren Strecken bewegt werden, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Performance. Wer häufig „von Kurve zu Kurve“ unterwegs ist, wird die Ausrichtung als passend empfinden. Wer dagegen viele Kilometer am Stück fährt, wird den Komfortvorteil der Multistrada eher zu schätzen wissen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Was soll das Motorrad im Alltag leisten? Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ideal, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht und wenn das Motorrad vor allem für dynamische Ausfahrten genutzt wird. Sie belohnt aktive Fahrer, die das Potenzial gern ausfahren und die direkte Rückmeldung mögen.
Die Ducati Multistrada V4 S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur „Spaß am Wochenende“ sein soll. Wer regelmäßig Touren fährt, unterschiedliche Streckenbedingungen hat und Wert auf Komfort, Anpassbarkeit und entspannteres Handling über längere Zeit legt, wird mit der Multistrada deutlich zufriedener sein.
Typische Entscheidungsszenarien
- Kurze, sportliche Strecken: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R spielt ihre Stärken besonders gut aus.
- Regelmäßige Touren und wechselnde Bedingungen: Die Ducati Multistrada V4 S wirkt im Alltag oft „runder“.
- Fahren mit Fokus auf Komfort und Elektronik: Die Multistrada punktet durch Vielseitigkeit.
- Fahren mit Fokus auf direktes Sportgefühl: Die Ninja ZX-10 R passt besser.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und ein klarer Fokus auf Performance im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv arbeiten, das Motorrad in schnellen Passagen präzise bewegen und das sportliche Gefühl auch über kürzere bis mittlere Strecken genießen möchten.
Die Ducati Multistrada V4 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: für Touren, für längere Strecken und für Situationen, in denen Komfort und Elektronik spürbar entlasten sollen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell an unterschiedliche Bedingungen anpasst und dabei trotzdem sportlich genug bleibt, findet in der Multistrada die stimmigere Gesamtlösung.
Kurz gesagt: Sport pur führt eher zur Ninja ZX-10 R, Sport mit Reisefokus zur Multistrada V4 S.