| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Honda CB 1100 EX: Vergleich Sport gegen Retro
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Honda CB 1100 EX, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Ninja ZX-10 R als Vertreterin der sportlichen Fraktion: präzise, schnell und klar auf Dynamik ausgelegt. Auf der anderen Seite bringt die CB 1100 EX den Charme klassischer Linien mit – mit einem Motorcharakter, der eher nach entspanntem Gleiten als nach maximalem Angriff klingt. Genau daraus entsteht die Frage, die viele beim Kauf beschäftigt: Will man ein Motorrad, das vor allem auf der Strecke begeistert, oder eins, das vor allem im Alltag und auf längeren Touren mit Stil und Komfort punktet?
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. klassisches Fahrgefühl
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist vom Konzept her ein Sportmotorrad, das die Grenzen der Fahrdynamik auslotet. Das merkt man bereits an der Ausrichtung: Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügiges Fahren, für Kurvenrhythmus und für Situationen, in denen man das Potenzial des Motors und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsen ausspielen möchte.
Die Honda CB 1100 EX verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie steht für ein Motorrad, das sich wie ein Klassiker anfühlt – mit einer Sitzposition, die eher auf entspanntes Reisen ausgelegt ist, und mit einem Motor, der nicht nur „Power“ liefert, sondern auch ein stimmiges, gut dosierbares Fahrgefühl. Wer Wert auf Stil, Ruhe und ein Motorrad legt, das sich nicht ständig nach „mehr“ anfühlt, findet hier eine passende Richtung.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem im Motorcharakter. Die Ninja ZX-10 R ist auf starke Beschleunigung und sportliche Durchzugskraft ausgelegt. Das bedeutet: Wenn man zügig unterwegs ist, wirkt das Motorrad sehr direkt und „zieht“ spürbar nach vorn. Der Fokus liegt klar darauf, aus Drehzahl und Gasannahme maximale Dynamik zu holen.
Die CB 1100 EX setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Schalter“ und mehr wie ein flüssiger Begleiter. Gerade im Alltag oder bei Touren, bei denen man nicht ständig am Limit fahren will, spielt das seine Stärken aus: Man kann entspannt fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „auf Betriebstemperatur“ im Fahrstil gebracht werden.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Gelassenheit
Bei der Kawasaki Ninja ZX-10 R steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, in Kurven schnell Rhythmus aufzubauen und dabei stabil zu bleiben. Die Kombination aus sportlicher Geometrie und abgestimmtem Fahrwerk sorgt dafür, dass man das Motorrad zügig umsetzen kann – besonders dann, wenn man bewusst sportlich fährt.
Die Honda CB 1100 EX ist dagegen eher auf Komfort und souveräne Ruhe ausgelegt. Das Handling fühlt sich weniger nach „Rennstrecke“ an, sondern nach „angenehm unterwegs“. In langsameren Kurven, auf Landstraßen und bei längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch oft entspannter. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und nicht jedes Mal das Setup für sportliche Manöver im Kopf haben möchte, profitiert von dieser Ausrichtung.
Bremsen und Sicherheit: Wie stark wird verzögert?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für sicheres Fahren ausgelegt, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Ninja ZX-10 R ist klar auf sportliche Verzögerung und wiederholtes starkes Bremsen ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Man kann zügig anbremsen, dosieren und das Motorrad bleibt dabei berechenbar.
Die CB 1100 EX bietet ebenfalls eine solide Bremsleistung, wirkt aber im Charakter eher auf „Alltag und Tour“ abgestimmt. Das bedeutet: Die Verzögerung ist gut kontrollierbar, ohne dass das Motorrad sich wie ein reines Sportgerät anfühlt. Für viele ist genau das ein Vorteil – besonders, wenn die Fahrt nicht ständig aus harten Bremsmanövern besteht.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Ninja ZX-10 R führt zu einer sportlicheren Sitzposition, die den Oberkörper näher an die sportliche Linie bringt. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt und die Kontrolle über das Motorrad spüren möchte. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und persönlicher Statur aber anstrengender werden – vor allem, wenn man viel im Stadtverkehr steht oder häufig stop-and-go fährt.
Die CB 1100 EX setzt auf eine entspanntere Haltung. Das Motorrad wirkt dadurch alltagstauglicher, weil man weniger „in der Sporthaltung“ gefangen ist. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne gemütlich unterwegs ist oder einfach eine natürliche Sitzposition bevorzugt, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
In der Stadt zeigt sich der Unterschied zwischen Sport und Retro besonders deutlich. Die Ninja ZX-10 R kann zwar auch im Alltag gefahren werden, aber sie ist eher dann im Element, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt. Im Stop-and-go wirkt die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“, und wer häufig langsam fährt, merkt schneller, dass das Motorrad für andere Prioritäten gebaut ist.
Die CB 1100 EX spielt ihre Stärken im Alltag oft leichter aus. Das Motorrad fühlt sich bei moderatem Tempo stimmig an, und das Fahrgefühl passt gut zu typischen Strecken: Stadt, Landstraße, kurze Ausflüge. Auf der Autobahn kann die CB 1100 EX ebenfalls überzeugen, weil sie weniger nach „Sportmodus“ verlangt, sondern eher nach ruhigem Vorankommen.
Stärken und Schwächen: Was passt besser zu welchem Fahrstil?
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Stärken
- Sportlicher Vortrieb und sehr direktes Fahrgefühl bei zügiger Gangart
- Präzises Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Sportlich abgestimmte Brems- und Fahrdynamik für ambitionierte Fahrten
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann bei viel Stadtverkehr oder langen Strecken weniger komfortabel wirken
- Wer vor allem entspannt fährt, nutzt das Potenzial oft nicht vollständig aus
Honda CB 1100 EX – Stärken
- Entspanntes, klassisches Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung
- Komfortorientierte Ergonomie für Alltag und Touren
- Stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Ruhe und Alltagstauglichkeit
Honda CB 1100 EX – Schwächen
- Wer maximale Sportdynamik sucht, wird die Ninja ZX-10 R als klarer empfundenes „Performance“-Paket sehen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Motorrad weniger „auf Angriff“ wirken
Design und Anspruch: Zwei unterschiedliche Gründe, sich zu verlieben
Auch wenn es beim Kauf vor allem um Fahrgefühl und Technik geht, spielt das Aussehen eine große Rolle. Die Ninja ZX-10 R wirkt wie ein Werkzeug für Tempo: kantig, aggressiv, sportlich. Die CB 1100 EX dagegen steht für zeitlose Eleganz und Retro-Charakter. Wer sein Motorrad auch gerne „anschaut“, während es in der Garage steht, findet hier eine klare Entscheidung: Sportoptik oder klassischer Look.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Beim Vergleich lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Daten zu schauen, sondern die Gesamtnutzung im Blick zu behalten. Wenn häufig zügig gefahren wird, Kurven im Fokus stehen und man das Motorrad aktiv bewegt, ist die Ninja ZX-10 R meist die passendere Wahl. Wenn dagegen Komfort, entspannte Touren und ein Motorrad gesucht werden, das sich auch bei moderatem Tempo rund anfühlt, ist die CB 1100 EX oft die bessere Entscheidung.
Außerdem hilft es, den eigenen Fahrstil ehrlich einzuordnen: Fährt man eher „sportlich“ oder eher „genussorientiert“? Genau daraus ergibt sich, welches Motorrad die eigene Zeit auf zwei Rädern wirklich bereichert.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: Wer Kurven liebt, zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das Leistung und Fahrwerk als Gesamtpaket konsequent in Tempo übersetzt, wird hier sehr viel Freude haben. Ihre Stärken liegen klar in Präzision, direktem Ansprechverhalten und sportlicher Verzögerung – allerdings ist die sportlichere Ergonomie nicht für jeden Fahralltag gleich angenehm.
Die Honda CB 1100 EX passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem durch entspanntes Fahrgefühl, Komfort und klassischen Stil überzeugt. Sie eignet sich besonders für Alltag, längere Touren und alle, die ein Motorrad möchten, das auch bei moderater Gangart souverän bleibt. Wer dagegen maximale Sportperformance priorisiert, wird die Ninja ZX-10 R als klarer empfundenes Performance-Bike sehen.
Kurz gesagt: Sport-Fokus führt zur Ninja ZX-10 R, Genuss und Retro-Charme zur CB 1100 EX.