| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Honda CB 1300 SA, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgelegtes Supersport-Konzept und ein eher tourenorientierter Ansatz aufeinander. Genau das macht die Entscheidung nicht nur vom „Bauchgefühl“ abhängig, sondern auch davon, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Strecke wirklich anfühlen.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander zu vergleichen: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Komfort? Und vor allem: Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Supersport vs. Touren-Feeling
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht klar für sportliche Dynamik. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig in Fahrt zu kommen, in Kurven präzise zu wirken und auf der Straße ein „Performance“-Gefühl zu vermitteln. Der Fokus liegt dabei auf Agilität und einem Fahrstil, der gerne sportlich angelegt wird.
Die Honda CB 1300 SA verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken souverän abspulen soll. Der Charakter ist weniger „Spitzenreiter auf dem Limit“, sondern eher „entspannt, aber kraftvoll“. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Alltagstauglichkeit legt und trotzdem nicht auf Durchzug verzichten möchte, findet hier eine andere Art von Fahrspaß.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag unterscheidet
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Maschinen sind leistungsstark, aber sie setzen die Kraft unterschiedlich um. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist stärker auf den sportlichen Bereich getrimmt. Das bedeutet: Die Leistung entfaltet sich so, dass sie besonders dann richtig Spaß macht, wenn das Motorrad zügig bewegt und der Drehzahlbereich genutzt wird, in dem das Supersport-Konzept seine Stärken ausspielt.
Die Honda CB 1300 SA wirkt dagegen häufig „breiter“ im nutzbaren Bereich. Das ist ein Vorteil, wenn nicht ständig hochgedreht werden soll, sondern wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Im Vergleich zur ZX-10 R steht weniger das maximale Ausdrehen im Vordergrund, sondern eher das souveräne Beschleunigen aus dem Alltag heraus.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem Gefühl, dass das Motorrad bei zügiger Fahrweise besonders „wach“ ist. Schwäche bzw. Herausforderung: Wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial oft nicht vollständig.
- Honda CB 1300 SA: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und dem souveränen Durchzug. Schwäche bzw. Herausforderung: Wer ein kompromissloses Supersport-Feeling sucht, wird den Fokus stärker auf Tourenkomfort und entspanntes Fahren finden.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Linienführung ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in schnellen Wechseln und beim aktiven Fahren besonders passend an. Gerade wenn es darum geht, das Bike „zu arbeiten“, also mit Körper und Maschine aktiv in die Kurve zu gehen, spielt die ZX-10 R ihre Stärken aus.
Die Honda CB 1300 SA setzt eher auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke lang ist oder wenn nicht jede Kurve „auf Anschlag“ gefahren wird. Die CB wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
Was das im Vergleich bedeutet
Wer häufig sportlich unterwegs ist, profitiert bei der Kawasaki Ninja ZX-10 R von einem Handling, das auf zügige Kurvenfahrten ausgelegt ist. Wer dagegen lieber gleichmäßig fährt, entspannt bremst und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, wird die Honda CB 1300 SA oft als angenehmer empfinden.
Bremsen: Gefühl und Reserven
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders wichtig, weil er direkt beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad in kritischen Situationen anfühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist im sportlichen Umfeld gedacht. Das bedeutet: Die Bremsanlage ist darauf ausgelegt, auch bei dynamischer Fahrweise schnell und kontrolliert zu verzögern. Das Bremsgefühl ist dabei meist klar und direkt, was sportliches Fahren unterstützt.
Die Honda CB 1300 SA bietet ebenfalls gute Verzögerungswerte, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierter Dosierbarkeit im Alltag und auf Stabilität bei längeren Fahrten. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus dem Tempo heraus gebremst wird, aber nicht ständig „hart“ aus dem sportlichen Modus heraus.
Stärken und Schwächen bei der Bremswirkung
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken in der sportlichen Direktheit und der Unterstützung beim zügigen Fahren. Schwäche: Wer überwiegend entspannt fährt, merkt die sportliche Auslegung nicht immer als echten Vorteil.
- Honda CB 1300 SA: Stärken in der souveränen, alltagstauglichen Verzögerung und der ruhigen Dosierbarkeit. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt das Setup weniger „race-orientiert“ als bei der ZX-10 R.
Elektronik und Assistenz: Sportliche Unterstützung vs. Tourenkomfort
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R setzt auf ein sportlich ausgerichtetes Elektronikpaket, das die Leistung und Traktion in dynamischen Situationen unterstützt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn das Motorrad zügig bewegt wird und die Grenzen je nach Untergrund schnell erreicht werden können.
Die Honda CB 1300 SA bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, wirkt aber in der Abstimmung oft stärker auf Alltag und Komfort ausgelegt. Das bedeutet: Die Unterstützung ist da, wenn sie gebraucht wird, ohne dass sich das Motorrad ständig „wie ein Sportgerät“ anfühlt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger Stress, mehr entspannter Fahrspaß.
Vergleich der Bedienlogik
Während die ZX-10 R eher den Eindruck vermittelt, dass Elektronik das sportliche Fahren absichert und unterstützt, wirkt die CB 1300 SA wie ein Motorrad, das die Technik so einbindet, dass sie im Hintergrund bleibt. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage der Prioritäten.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich positioniert. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil die Maschine direkt und „handlich“ wirkt. Auf längeren Touren kann die sportliche Sitzhaltung aber spürbar werden, vor allem, wenn Pausen fehlen oder wenn das Tempo nicht ständig hoch ist.
Die Honda CB 1300 SA ist deutlich tourenorientierter. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Ergonomie ist auf längere Fahrten ausgelegt. Gerade wenn häufig gefahren wird, ohne dass jede Fahrt ein „Sporttermin“ ist, spielt die CB ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken in der sportlichen Dynamik und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche: Für lange Strecken ist die sportliche Haltung nicht für jeden ideal.
- Honda CB 1300 SA: Stärken in Komfort, Ergonomie und entspannter Langstreckentauglichkeit. Schwäche: Wer maximal sportliche Agilität erwartet, bekommt eher ein „Tourenpaket“ als ein reines Supersport-Setup.
Alltag, Wartung und Nutzung: Welche Maschine passt besser zum Alltag?
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ein Motorrad, das oft dann am meisten Spaß macht, wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist. Für kurze Strecken, bei denen das Motorrad schnell „auf Temperatur“ kommt und zügig bewegt wird, kann sie besonders reizvoll sein.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiger Begleiter genutzt wird: Pendeln, Wochenendtour, längere Fahrten mit Gepäck oder einfach „fahren, wenn es passt“. Der tourenorientierte Charakter sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Gefühl als Reisegerät funktioniert.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Vordergrund steht. Wer Kurven dynamisch fährt, das Motorrad aktiv bewegt und die Leistung gern im passenden Drehzahlbereich nutzt, bekommt ein Supersport-Konzept, das genau dafür gemacht ist. Die Stärken liegen in der sportlichen Agilität, dem direkten Fahrgefühl und der Unterstützung durch eine eher performance-orientierte Elektronik. Wer dagegen überwiegend entspannt fährt oder lange Strecken ohne sportlichen Fokus plant, wird das Potenzial der ZX-10 R nicht immer voll ausspielen.
Die Honda CB 1300 SA passt besser, wenn Komfort, souveränes Vorankommen und Langstreckentauglichkeit wichtiger sind. Die CB wirkt wie ein Motorrad, das Kraft und Alltagstauglichkeit gut verbindet und dabei ein ruhigeres, tourenfreundliches Fahrgefühl bietet. Für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das nicht nur auf sportlichen Ausfahrten glänzt, ist die CB 1300 SA oft die stimmigere Entscheidung.