| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs KTM 790 Adventure: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für kompromisslose Sportlichkeit, präzise Dynamik und ein Fahrgefühl, das auf der Straße nach vorn drängt. Die KTM 790 Adventure dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt – mit dem Anspruch, nicht nur Asphalt zu mögen, sondern auch längere Touren, wechselnde Untergründe und mehr Freiheit im Alltag zu ermöglichen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so aufschlussreich: Man sieht schnell, worauf die Ingenieure jeweils den Fokus gelegt haben.
Grundidee: Sportfokus vs. Touren- und Abenteueranspruch
Die Ninja ZX-10 R ist als Sportmaschine gedacht, die Kurven, Beschleunigung und hohe Geschwindigkeiten in den Mittelpunkt stellt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Aerodynamik, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert, sind klar auf zügiges Fahren ausgelegt. Die 790 Adventure verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt kauft, sondern für viele: Pendeln, Wochenendtour, längere Reisen und auch Strecken, bei denen der Untergrund nicht immer perfekt ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Beide Motorräder bringen viel Antrieb – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist im Kern ein Sportmotor mit starker Ausrichtung auf hohe Drehzahlen und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich die Beschleunigung besonders „mechanisch“ an: Gas auf, Motorrad reagiert, und die Dynamik baut sich mit sportlicher Konsequenz auf. Wer gern dreht, zügig beschleunigt und das Motorrad in flotten Passagen ausnutzt, bekommt hier ein sehr intensives Erlebnis.
Die KTM 790 Adventure setzt dagegen stärker auf nutzbare Kraft im Alltag und auf einen Motorcharakter, der auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän bleibt. Das ist vor allem dann spürbar, wenn die Fahrt nicht nur aus durchgehendem Tempo besteht, sondern aus Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Bereichen und dem ständigen Wechsel zwischen Straße und „nicht ganz Straße“. Die Kraft wirkt dadurch oft weniger wie ein reines Drehzahlspiel, sondern eher wie ein flexibles Werkzeug für verschiedene Situationen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärke der Ninja ZX-10 R: sehr sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das auf dynamische Kurvenfahrten und hohe Performance ausgelegt ist.
Schwäche im Vergleich: weniger „entspannt“ für Situationen, in denen man häufig mit niedrigen Geschwindigkeiten, viel Rangieren oder unruhigem Untergrund arbeitet.
Stärke der 790 Adventure: alltagstaugliche Kraftentfaltung und ein Charakter, der Touren und gemischte Strecken unterstützt.
Schwäche im Vergleich: wer ausschließlich sportliche Höchstperformance sucht, wird die ZX-10 R als klarer auf die Straße fokussierte Maschine erleben.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Adventure-Philosophie besonders deutlich. Die Ninja ZX-10 R ist auf schnelle Richtungswechsel und eine sehr direkte Rückmeldung ausgelegt. In flotten Kurven wirkt das Motorrad stabil und „auf Linie“, was das Vertrauen in Schräglage und Brems-/Beschleunigungsphasen erhöht. Das Fahrwerk unterstützt dabei die sportliche Linie: Man kann das Motorrad zügig bewegen, ohne dass es sich wie ein Kompromiss anfühlt.
Die KTM 790 Adventure ist dagegen so abgestimmt, dass sie Unebenheiten und wechselnde Bedingungen besser „mitmacht“. Das Handling bleibt dabei nicht träge, aber es ist stärker auf Kontrolle in unterschiedlichen Situationen ausgelegt. Gerade auf schlechten Straßen, Schotterabschnitten oder wenn die Strecke nicht planbar ist, spielt die Adventure-typische Abstimmung ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt dann weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug, sondern eher wie ein Begleiter, der sich anpasst.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Ninja ZX-10 R profitiert von einer sportlichen Brems- und Fahrwerkslogik: Beim harten Verzögern und in dynamischen Passagen fühlt sich das Motorrad sehr berechenbar an. Die 790 Adventure setzt auf eine Bremsperformance, die auch auf wechselndem Grip sinnvoll bleibt – wichtig, wenn man nicht immer auf perfekten Straßenverhältnissen unterwegs ist.
Elektronik: Unterstützung im Alltag und in der Dynamik
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Ninja ZX-10 R nutzt elektronische Helfer, um die sportliche Performance kontrollierbar zu machen: Traktionsunterstützung, Fahrmodi und Regelstrategien helfen dabei, dass Leistung nicht nur „da ist“, sondern auch sinnvoll umgesetzt wird. Das ist besonders relevant, wenn man sportlich fährt und das Motorrad in Grenzbereiche bringt.
Die KTM 790 Adventure setzt Elektronik stärker als Sicherheits- und Komfortbaustein für unterschiedliche Untergründe ein. Gerade auf gemischten Strecken ist es hilfreich, wenn das Motorrad die Traktion und das Ansprechverhalten so unterstützt, dass man sich auf die Linie und die Strecke konzentrieren kann – statt auf das ständige Nachregeln.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer vor allem auf der Straße unterwegs ist und sportliche Fahrten priorisiert, erlebt die Elektronik der Ninja ZX-10 R als „Performance-Assistenz“. Wer dagegen häufig zwischen Alltag, Tour und wechselndem Untergrund pendelt, profitiert bei der 790 Adventure stärker von der „Kontroll- und Anpassungslogik“.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
Die Ninja ZX-10 R ist sportlich positioniert. Das bedeutet: Die Sitzhaltung ist auf zügiges Fahren ausgelegt, was in kurzen bis mittleren Abschnitten sehr gut funktioniert. Auf längeren Strecken kann die sportliche Haltung aber spürbar werden – vor allem dann, wenn man nicht nur „durchzieht“, sondern auch Pausen, Stadtverkehr oder entspannteres Fahren einplant.
Die KTM 790 Adventure ist ergonomisch stärker auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingespannt“, wodurch sich längere Fahrten oft angenehmer anfühlen. Außerdem passt die Adventure-Logik besser zu Alltagssituationen: Man sitzt so, dass man nicht nur schnell, sondern auch komfortabel und kontrolliert unterwegs ist.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Ninja ZX-10 R: stark, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen und man die Maschine als Performance-Tool nutzt.
Schwäche: weniger ideal, wenn häufig lange Strecken, Stadtverkehr oder unruhige Untergründe dominieren.
790 Adventure: stark, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und Touren mit wechselnden Bedingungen dazugehören.
Schwäche: wer ausschließlich sportliche Kurven- und Beschleunigungsperformance sucht, wird die ZX-10 R als klarer „Straßenfokus“ empfinden.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt eindeutig auf Sportlichkeit liegt: dynamische Kurvenfahrten, hohe Geschwindigkeit, ein sehr direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Performance in den Mittelpunkt stellt. Wer gern dreht, zügig fährt und die Straße als Spielplatz sieht, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Die KTM 790 Adventure passt besser, wenn das Motorrad vielseitig genutzt werden soll: Touren, längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Alltag, der nicht immer planbar ist. Die Kraftentfaltung, die kontrollorientierte Abstimmung und die Touren-Ergonomie machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur eine Art von Fahrt wollen.
Kurz gesagt: Für maximale Sportdynamik auf der Straße ist die ZX-10 R die richtige Richtung. Für Abenteuer-Feeling, Tourenkomfort und mehr Flexibilität im Alltag ist die 790 Adventure die sinnvollere Wahl.