UVP 18.995 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Schon mal auf einer Rakete gesessen?
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Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachiale Leistung
  • exzellentes Fahrwerk
  • moderne Elektronik
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Bremsen
Kontra:
  • extreme Ergonomie
  • brutale Kraftentfaltung
  • Sozius geht gar nicht
Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht209kg
Radstand1.450mm
Länge2.085mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.180mm
Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung196 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment110 NM bei 11.400 U/Min
Höchstgeschw.330km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite274km
Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hinten Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorne2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor

Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.

Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.000 €
  • Baujahre: 2004 - heute
  • Farben: Grün, Schwarz

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. KTM 990 Duke: Vergleich von Sportlichkeit und Naked-Bike-Charakter

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die KTM 990 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ninja ZX-10 R steht für kompromisslose Sportbike-Genetik: aerodynamisch, zielgerichtet und darauf ausgelegt, Leistung sauber in Vortrieb umzusetzen. Die KTM 990 Duke dagegen verkörpert das Naked-Bike-Gefühl: direkt, unverkleidet und mit einem Motor, der sich nicht verstecken muss. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Art, Motorrad zu fahren – und nach dem Fahrstil, der zum eigenen Alltag passt.

Grundidee: Sportbike-Fokus vs. Naked-Bike-Dynamik

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist als Sportmaschine gedacht, bei der die Verkleidung nicht nur optisch, sondern auch funktional eine Rolle spielt. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für zügige Fahrten: stabil in der Linie, mit klarer Ausrichtung nach vorn und einem Fahrgefühl, das stark auf Tempo und Kontrolle setzt. Die KTM 990 Duke ist dagegen ein Motorrad, das die Umgebung stärker spürbar macht. Ohne Verkleidung steht der Fahrer näher am Geschehen, und das Bike vermittelt ein unmittelbares Feedback aus Motor, Fahrwerk und Reifen.

Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht

Im Alltag zeigt sich der Unterschied schnell: Die Ninja ZX-10 R fühlt sich vor allem dann stimmig an, wenn die Fahrt zügig wird und die Maschine ihre Stärken ausspielen kann. Die KTM 990 Duke ist oft die entspanntere Wahl, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Landstraßenabschnitte den Ton angeben. Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber die Wege dorthin sind verschieden: einmal über sportliche Aerodynamik und sportliche Sitzposition, einmal über direkte Rückmeldung und agiles Naked-Bike-Verhalten.

Motorcharakter: Kraftentfaltung und Gefühl beim Beschleunigen

Beim Motorcharakter trennen sich die Philosophien besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ein Sportmotor, der Leistung in einem klaren, sportlich abgestimmten Bereich bereitstellt. Das macht sie stark, wenn man zügig beschleunigt, Schaltvorgänge sauber plant und das Motorrad wie eine Sportmaschine behandelt. Die KTM 990 Duke bringt dagegen einen Charakter mit, der oft als „lebendig“ wahrgenommen wird: Der Motor wirkt weniger wie ein reines Drehzahlwerkzeug und mehr wie ein Antrieb, der auch in wechselnden Situationen spontan reagiert.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die Ninja ZX-10 R punktet typischerweise dort, wo konstante Dynamik und ein sportliches Ansprechverhalten gefragt sind. Ihre Stärke liegt im kontrollierten Vortrieb und in der Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzt. Eine mögliche Schwäche zeigt sich weniger im Motor selbst, sondern im Gesamtkonzept: Wer häufig sehr langsam fährt oder viel im Stop-and-go unterwegs ist, muss sich stärker auf die Sportbike-Logik einstellen. Die KTM 990 Duke ist in solchen Situationen oft im Vorteil, weil sie sich unkomplizierter anfühlt und die direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Fahrgefühl besonders schnell vermittelt. Als Gegenpol kann sie bei sehr „sportlich glatten“ Fahrstilen weniger das Gefühl eines kompromisslosen Renn-Tools geben als die Ninja ZX-10 R.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Art, wie die Motorräder Kurven und Tempo verarbeiten. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich vor allem bei zügiger Fahrt: Die Maschine bleibt in der Linie ruhig, wirkt berechenbar und unterstützt den Fahrer dabei, Schwung aufzubauen. Die KTM 990 Duke wirkt dagegen oft agiler und „freier“ im Gefühl. Das Naked-Bike-Setup macht das Motorrad besonders geeignet für dynamische Richtungswechsel und für Fahrten, bei denen man öfter spontan reagieren muss.

Kurvengefühl und Rückmeldung

In schnellen Kurven kann die Ninja ZX-10 R ihre sportliche Ausrichtung ausspielen: Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, als würde die Maschine den Fahrer aktiv unterstützen. Die KTM 990 Duke liefert dafür eine andere Art von Rückmeldung. Gerade bei wechselnden Untergründen oder bei Fahrten, die mehr vom Gefühl als von der perfekten Linie leben, kann das Naked-Bike-Konzept Vorteile bringen. Wer häufig sehr sportlich und konstant unterwegs ist, wird die Stabilität der Ninja ZX-10 R besonders schätzen. Wer dagegen gerne „kurz und knackig“ fährt, profitiert oft von der agilen KTM-Charakteristik.

Bremsen und Verzögerung: Vertrauen beim Anbremsen

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen Sportbike und Naked-Bike. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Gangart zuverlässig zu verzögern. Das hilft vor allem dann, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst und dabei ein gleichmäßiges, gut dosierbares Gefühl erwartet. Die KTM 990 Duke bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung. Das kann beim sportlichen Fahren Spaß machen, weil man das Motorrad sehr unmittelbar steuern kann.

Stärken und Schwächen

Die Ninja ZX-10 R punktet typischerweise mit einem sportlichen Bremsgefühl, das zu hoher Dynamik passt. Eine mögliche Schwäche ist eher indirekt: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt, dass Sportbikes insgesamt stärker nach „Fahrt aufnehmen“ verlangen. Die KTM 990 Duke ist im Alltag häufig angenehmer, weil sie sich im Tempowechsel unkomplizierter anfühlt. Wer jedoch sehr konsequent sportlich fährt und dabei maximale Konstanz im Anbremsverhalten sucht, wird die Ninja ZX-10 R als klaren Vorteil empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Sportlich gestreckt vs. aufrechter Überblick

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bringt eine sportlich gestreckte Haltung mit, die bei zügiger Fahrt aerodynamisch und stabil wirkt. Das ist ideal, wenn die Fahrt länger dauert und man die Maschine „mitnimmt“. Die KTM 990 Duke bietet dagegen meist mehr aufrechten Überblick. Dadurch wirkt sie im Alltag oft entspannter, vor allem bei wechselnden Situationen und bei Fahrten, bei denen man öfter anhalten oder langsamer fahren muss.

Für wen das besonders relevant ist

Wer lange Touren plant und dabei gerne in einer sportlichen Haltung unterwegs ist, findet in der Ninja ZX-10 R schnell ein stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder viele kurze Strecken fährt, profitiert oft von der aufrechteren Ergonomie der KTM 990 Duke. Beide Motorräder lassen sich sportlich bewegen, aber die „Grundhaltung“ ist unterschiedlich: einmal sportlich nach vorn, einmal mit mehr Übersicht.

Alltagstauglichkeit: Verkleidung, Alltagspraxis und Fahrbarkeit

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Ninja ZX-10 R kann durch ihre Verkleidung und die sportliche Abstimmung bei höheren Geschwindigkeiten sehr angenehm sein. Gleichzeitig ist sie eher ein Motorrad, das man bewusst fährt: Wer sie nutzt, will oft auch zügig unterwegs sein. Die KTM 990 Duke ist oft die pragmatischere Wahl, weil sie sich im Alltag spontaner anfühlt und weniger „Sportbike-Setup“ verlangt, um Spaß zu machen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die Ninja ZX-10 R ist stark, wenn die Strecke mehr „Fahren“ als „Ankommen“ bedeutet: Landstraße, zügige Autobahnabschnitte und Kurvenfahrten sind ihr Terrain. Die KTM 990 Duke ist stark, wenn der Alltag mehr Varianz bringt: Stadt, Landstraße, kurze Ausfahrten und wechselnde Tempi. Als Schwäche kann die KTM dort empfunden werden, wo man sehr konsequent sportliche Langstreckenfahrten mit maximaler Stabilität und sportlicher Aerodynamik sucht. Die Ninja ZX-10 R kann umgekehrt dort weniger ideal wirken, wo man häufig sehr langsam fährt oder das Motorrad eher als Alltagsgerät betrachtet.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik liegt: zügige Fahrten, stabile Linienführung, ein sportliches Gesamtgefühl und ein Motorrad, das bei Tempo seine Stärken ausspielt. Wer gerne plant, sauber schaltet und die Maschine wie ein präzises Sportwerkzeug nutzt, wird mit der Ninja ZX-10 R sehr glücklich. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig Landstraße oder Autobahnabschnitte genießen und dabei eine gestreckte, sportliche Sitzposition mögen.

Die KTM 990 Duke passt dagegen besser, wenn das Motorrad im Alltag vielseitig sein soll: spontane Ausfahrten, wechselnde Strecken, mehr Naked-Bike-Direktheit und ein Fahrgefühl, das schnell anspricht und unkompliziert bleibt. Wer eine aufrechtere Ergonomie bevorzugt und das Motorrad gerne dynamisch, aber nicht zwingend „rennmäßig“ bewegt, findet in der KTM 990 Duke oft den besseren Match.

Kurz gesagt: Ninja ZX-10 R für sportliche Konstanz und Tempo-Fahrten, KTM 990 Duke für lebendige Direktheit und alltagstaugliche Agilität.

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