| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Moto Guzzi V7 Stone: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur ein Blick auf Daten: Es geht darum, wie sich ein Bike anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und welche Art von Fahrspaß es verspricht. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Moto Guzzi V7 Stone könnten dabei kaum unterschiedlicher sein. Während die Ninja ZX-10 R klar in Richtung sportliche Performance und dynamische Beschleunigung zielt, steht die V7 Stone für einen klassischen Charakter, der eher nach Stil, Ruhe und kontrolliertem Vorankommen klingt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundcharakter: Sportliche Dynamik trifft auf klassischen Stil
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ein Sportmotorrad, das auf Tempo, Agilität und präzises Handling ausgelegt ist. Das merkt man nicht nur am äußeren Erscheinungsbild, sondern auch daran, wie die Maschine auf Fahrbefehle reagiert: Gas auf, Linie halten, zügig beschleunigen – und das Ganze mit dem Anspruch, sportlich zu wirken und sportlich zu funktionieren.
Die Moto Guzzi V7 Stone dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nach dem lautesten Trend klingt. Sie setzt auf einen charaktervollen Motorlauf und eine Sitzposition, die eher entspannt als „sportlich nach vorne“ ausfällt. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Beschleunigung getrimmt, sondern auf gleichmäßiges Gleiten, angenehmes Handling und ein Motorradgefühl, das man auch auf längeren Strecken genießt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja ZX-10 R ist auf Durchzug und hohe Dynamik ausgelegt. Die Leistungsentfaltung ist darauf getaktet, zügig zu reagieren und bei Bedarf deutlich nachzulegen. Wer gern dynamisch fährt, Kurven energisch ansteuert und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Setup.
Die V7 Stone verfolgt einen anderen Ansatz. Der Motorcharakter wirkt „menschlicher“ und weniger wie ein reines Performance-Instrument. Statt maximaler Spitzenleistung steht ein stimmiges Zusammenspiel aus Drehmomentgefühl, kontrollierbarer Beschleunigung und einem Klangbild im Vordergrund, das zum entspannten Fahren einlädt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn Fahrten nicht nur aus Tempo bestehen sollen, sondern aus dem Erlebnis heraus.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem schnellen, direkten Ansprechverhalten. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn ein eher entspanntes Fahrprofil gesucht wird – die Maschine ist klar auf sportliche Nutzung ausgelegt.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken liegen im charaktervollen Fahrgefühl und der angenehmen Art, Kilometer zu machen. Schwächen können auftreten, wenn konsequent „Sport“ im Sinne von maximaler Beschleunigung und aggressiver Fahrdynamik erwartet wird.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Beim Thema Fahrwerk und Handling ist der Unterschied besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf präzises Einlenken und sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in zügigen Passagen sehr „auf Linie“ an: Man kann das Tempo hochfahren, die Maschine bleibt dabei stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das sportliche Fahrer oft suchen.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen auf ein Fahrgefühl, das eher auf Alltagstauglichkeit und entspanntes Rollen optimiert ist. Das Handling wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, dafür aber alltagstauglich und angenehm. Gerade auf unruhigeren Straßen oder bei längeren Fahrten spielt die Gelassenheit ihre Vorteile aus.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die Ninja ZX-10 R ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise schnell und kräftig zu verzögern. Das passt zu ihrem Anspruch, dynamisch zu fahren und Tempo kontrolliert zu managen. Die V7 Stone ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber insgesamt weniger wie ein „Performance-Bremswerkzeug“, sondern eher wie ein stimmiges Gesamtpaket für souveräne Alltags- und Tourenfahrten.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich aktiv oder entspannt unterwegs
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag stark beeinflusst. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bringt eine sportliche Sitzhaltung mit, die das Motorrad für zügige Fahrten optimiert. Das kann auf kurzen Strecken Spaß machen, auf längeren Touren aber auch mehr Aufmerksamkeit für die eigene Komfortzone erfordern.
Die Moto Guzzi V7 Stone bietet eine Sitzposition, die eher auf Komfort und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das wirkt besonders dann stimmig, wenn Fahrten nicht primär aus sportlicher Kurvenjagd bestehen, sondern aus Genuss, Stadtverkehr und längeren Strecken mit Pausen.
Komfort und Alltag: Welche Maschine passt besser in den Alltag?
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Stop-and-go funktioniert, wie leicht es sich bewegt und wie angenehm es sich bei wechselnden Straßenverhältnissen anfühlt. Die Ninja ZX-10 R ist zwar grundsätzlich straßentauglich, aber sie bleibt ein Sportmotorrad mit sportlicher Ausrichtung. Wer im Alltag häufig zügig unterwegs ist oder gern „kurz und knackig“ fährt, wird die Dynamik schnell zu schätzen wissen.
Die V7 Stone ist dagegen prädestiniert für den Alltag, wenn Komfort, Charakter und eine entspannte Fahrweise im Vordergrund stehen. Gerade in Situationen, in denen nicht jede Ampel zur Beschleunigungsaufgabe wird, spielt die Maschine ihre Stärken aus: ruhigeres Fahrgefühl, angenehme Ergonomie und ein Motorradstil, der nicht nach „maximal“ ruft, sondern nach „stimmig“.
Design und Charakter: Zwei Philosophien, zwei Zielgruppen
Design ist nicht nur Optik, sondern oft auch ein Hinweis auf die Philosophie dahinter. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt wie ein Motorrad, das für sportliche Ziele gebaut wurde: klare Linien, aggressive Präsenz und ein Look, der Geschwindigkeit verspricht. Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen auf einen klassischen, reduzierten Stil. Das Motorrad wirkt wie ein Statement für Fahrten, bei denen das Erlebnis und der Charakter zählen.
Stärken und Schwächen im Gesamteindruck
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken: sportliche Performance, präzises Handling, dynamisches Fahrgefühl. Schwächen: weniger „entspannt“ im Fokus, eher sportliche Nutzung als Standard.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken: klassischer Charakter, angenehmer Komfort, stimmiges Touren- und Alltagsgefühl. Schwächen: weniger geeignet, wenn maximale Sportdynamik im Vordergrund steht.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Fahrgewohnheiten einordnet. Die Ninja ZX-10 R ist ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven dynamisch ansteuern und ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert und Tempo kontrolliert in Fahrspaß verwandelt. Wer häufig auf Landstraßen fährt, gern beschleunigt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, findet in der Kawasaki eine sehr passende Antwort.
Die V7 Stone ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Charakter suchen, das sich im Alltag angenehm anfühlt und auf Touren nicht nur „funktioniert“, sondern auch Spaß macht, weil es sich stimmig anfühlt. Wer Wert auf Komfort, klassischen Stil und einen Motorcharakter legt, der nicht nur auf maximale Performance getrimmt ist, wird mit der Moto Guzzi deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klar auf Performance ausgelegtes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügige Fahrten, dynamische Kurvenarbeit und ein direktes Ansprechverhalten gefragt sind. Wer ein Motorrad sucht, das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern aktiv unterstützt, wird hier glücklich.
Die Moto Guzzi V7 Stone passt besser, wenn Komfort, klassischer Charakter und entspanntes Touren- sowie Alltagsfahren wichtiger sind als maximale Sportdynamik. Sie wirkt stimmig für Fahrten, bei denen das Motorradlebnis, der Motorlauf und die angenehme Sitzposition zählen. Wer ein Bike möchte, das nicht nach „Höher, schneller, härter“ verlangt, sondern nach Genuss und Stil, trifft mit der V7 Stone die bessere Entscheidung.