| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 19.200 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Verarbeitung
- Selten
- Fahrkomfort
- kraftvoller Motor
- handlich
- Händlernetz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 144 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 144 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 110 PS bei 10.150 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 7.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Reifen 190/55 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, dass man schon beim ersten Blick merkt: Hier treffen Welten aufeinander, wird ein Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Kawasaki Ninja ZX-10 R – ein kompromissloses Sportbike, das auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Auf der anderen Seite die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS, die den Spagat zwischen sportlichem Anspruch und echter Tourentauglichkeit anstrebt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis, welche Stärken zeigen sich im Alltag und wo muss man Abstriche machen?
Grundcharakter: Sportfokus vs. Sporttourer-Anspruch
Wie sich die Kawasaki anfühlt
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist vom Grundkonzept her auf Leistung und Agilität getrimmt. Das merkt man besonders an der Art, wie sie Gas annimmt, wie sie sich in Schräglage bewegt und wie konsequent sie auf zügige Fahrweise ausgelegt ist. Wer gern dynamisch fährt, Kurven ausreizt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausflüge sieht, bekommt hier ein sehr direktes Setup.
Wie sich die MV Agusta positioniert
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch weit und komfortabel. Die Linie ist sportlich, aber die Auslegung zielt stärker auf längere Strecken. Gerade auf Touren zeigt sich, dass die MV Agusta weniger „Rennstrecke zuerst“ im Kopf hat, sondern „Fahrspaß über Stunden“.
Leistung und Antrieb: Dynamik vs. nutzbare Kraft
Im direkten Vergleich fällt auf: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um hohe Dynamik und ein sehr sportliches Leistungsprofil geht. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS liefert ebenfalls Fahrspaß, setzt aber stärker auf ein Ansprechverhalten, das sich auch im Alltag gut dosieren lässt. Während die Kawasaki eher „spitzenorientiert“ wirkt, fühlt sich die MV Agusta oft wie die Maschine an, die man ohne ständiges Nachdenken zügig bewegen kann.
Das bedeutet nicht, dass eine Seite „besser“ ist – eher, dass die Kawasaki den Fokus auf maximale Performance legt und die MV Agusta auf die Kombination aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit. Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist, wird die Kawasaki als klaren Vorteil empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert eher von der MV Agusta.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Tourenstabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt wie ein Motorrad, das auf schnelle Richtungswechsel und ein sehr direktes Feedback ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, auf denen man das Motorrad „arbeiten“ lässt.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS spielt dagegen ihre Stärken in der Stabilität und in der Art aus, wie sie auch bei längeren Fahrten souverän bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder man nicht ständig am Limit fährt, wirkt die MV Agusta oft entspannter und gleichzeitig sportlich genug, um Spaß zu machen.
Bremsen und Sicherheit: Sportliche Reserven vs. kontrollierte Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Kawasaki bietet sportliche Reserven und ein sehr direktes Bremsgefühl, das zum aggressiveren Fahrstil passt. Die MV Agusta punktet eher mit kontrollierbarer Dosierbarkeit: Man kann kräftig bremsen, ohne dass sich das Motorrad „zu nervös“ anfühlt. Das ist besonders auf wechselnden Straßenverhältnissen ein Vorteil.
Elektronik: Kawasaki für Performance, MV Agusta für smarte Abstimmung
Im Elektronikbereich wird der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist stark darauf ausgelegt, sportliche Fahrmodi und eine direkte Rückmeldung zu liefern. Das hilft dabei, die Leistung passend zur Situation abzurufen.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS setzt zusätzlich auf ein System, das die Abstimmung spürbar beeinflusst. Gerade das SCS (je nach Fahrmodus und Setup) kann dabei helfen, dass das Motorrad sich in unterschiedlichen Situationen stimmig anfühlt – von sportlich bis komfortorientiert. Das macht die MV Agusta besonders interessant, wenn man nicht jedes Mal „neu einstellen“ will, sondern einfach losfahren möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Rennsportnähe vs. Tourenkomfort
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bringt eine sportliche Sitzposition mit, die eher an ein sportliches Motorrad erinnert als an ein klassisches Tourenbike. Das ist für kurze bis mittlere sportliche Fahrten oft genau richtig. Wer aber regelmäßig lange Strecken fährt, merkt schneller, dass eine sehr sportliche Haltung auf Dauer anstrengender sein kann.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingeklemmt“, die Haltung ist alltagstauglicher. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern auch für längere Touren gedacht ist.
Alltagstauglichkeit: Handling im Verkehr vs. entspannter Langstreckenfokus
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Kawasaki ist zwar sportlich und dynamisch, aber ihr Charakter verlangt eher nach einer aktiven Fahrweise. Das kann im Stadtverkehr oder bei zäheren Strecken weniger entspannt wirken.
Die MV Agusta fühlt sich dagegen oft wie das Motorrad an, das man „einfach fährt“. Der Tourenfokus zeigt sich in der Art, wie sie sich bei moderatem Tempo verhält und wie gut sie sich auf längeren Strecken durchzieht. Wer häufig pendelt oder Touren plant, wird das als Pluspunkt sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Stärken
- Sehr sportliches Fahrgefühl mit direktem Feedback
- Hohe Dynamik und klare Performance-Orientierung
- Bremsen und Handling passen stark zu ambitioniertem Fahren
- Elektronik unterstützt eine performanceorientierte Abstimmung
Kawasaki Ninja ZX-10 R – mögliche Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf Dauer weniger komfortabel sein
- Alltagstauglichkeit hängt stärker vom Fahrstil ab
- Wer primär Tourenkomfort sucht, könnte die Ausrichtung als „zu sportlich“ empfinden
MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Stärken
- Tourenorientierter Charakter mit sportlichem Anspruch
- Komfort und Ergonomie wirken alltagstauglicher
- SCS-Ansatz unterstützt eine stimmige Abstimmung über verschiedene Situationen
- Kontrollierte Dosierbarkeit macht auch längere Fahrten angenehmer
MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Rennstrecken-Intensität“ sucht, fühlt sich mit der Kawasaki oft näher am Ziel
- Der Fokus auf Tourenkomfort kann bei sehr aggressiver Fahrweise weniger „pur“ wirken
- Je nach Erwartung an absolute Spitzenperformance kann die Priorität anders ausfallen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R passt besonders gut, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen: Kurvenjagd, zügige Ausfahrten und ein Motorrad, das sich wie ein Performance-Werkzeug anfühlt. Wer gern nah am Limit unterwegs ist und eine sportliche Sitzposition bewusst in Kauf nimmt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein reines Spaßgerät für kurze Sessions. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, findet in der MV Agusta oft den runderen Kompromiss. Die Elektronik und die tourenorientierte Auslegung helfen dabei, dass das Motorrad über Stunden Spaß macht, ohne dass man ständig „gegen“ die Ergonomie arbeiten muss.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die Wahl für alle, die vor allem maximale sportliche Dynamik suchen und ein direktes, performanceorientiertes Fahrgefühl bevorzugen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn ambitioniertes Fahren im Fokus steht – mit einem Handling, das Lust auf Tempo macht, und Bremsen, die sportliche Reserven bieten. Dafür ist die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ für lange Strecken.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS überzeugt vor allem dort, wo Tourenkomfort und kontrollierte Sportlichkeit zählen. Die Ergonomie wirkt alltagstauglicher, die Abstimmung unterstützt ein stimmiges Fahrverhalten über unterschiedliche Situationen, und das Motorrad macht auch längere Fahrten angenehm. Wer ein Bike möchte, das sportlich ist, aber nicht nur für kurze Ausflüge taugt, trifft mit der MV Agusta häufig die bessere Wahl.