UVP 18.995 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Schon mal auf einer Rakete gesessen?
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachiale Leistung
  • exzellentes Fahrwerk
  • moderne Elektronik
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Bremsen
Kontra:
  • extreme Ergonomie
  • brutale Kraftentfaltung
  • Sozius geht gar nicht
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht209kg
Radstand1.450mm
Länge2.085mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.180mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung196 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment110 NM bei 11.400 U/Min
Höchstgeschw.330km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite274km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hinten Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorne2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor

Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.

Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.000 €
  • Baujahre: 2004 - heute
  • Farben: Grün, Schwarz

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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgelegtes Supersport-Motorrad und ein supermoto-orientiertes Konzept aufeinander. Genau dadurch lässt sich gut erkennen, worauf es im Alltag und beim Fahrspaß wirklich ankommt: auf Charakter, Ergonomie, Fahrbarkeit und darauf, wie das Motorrad mit verschiedenen Streckenarten umgeht.

Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne reine Zahlen-Show. Stattdessen geht es darum, wie sich die Konzepte im Fahrgefühl bemerkbar machen und welche Entscheidungen beim Kauf dadurch leichter werden.

Grundcharakter: Supersport vs. Supermoto

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar auf sportliche Performance ausgelegt. Der Fokus liegt auf zügigem Vorankommen, dynamischer Beschleunigung und einem Fahrgefühl, das auf der Landstraße und auf sportlichen Strecken besonders viel Spaß macht. Die Sitzposition und die gesamte Abstimmung zielen darauf ab, das Motorrad aktiv zu bewegen.

Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen steht für ein Konzept, das mehr „Allround“ und „agil“ verspricht. Supermoto-typisch geht es um Wendigkeit, direkte Rückmeldung und ein Handling, das auch in der Stadt oder auf wechselnden Untergründen souverän wirkt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zwischen Verkehr und Ampelphasen navigiert oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, findet hier oft den passenden Charakter.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist darauf ausgelegt, Leistung besonders sportlich abzurufen. Das bedeutet: Wer das Motorrad dynamisch bewegt, bekommt ein sehr direktes Ansprechverhalten und ein Gefühl von „mehr“ mit steigender Drehzahl. Für lange, zügige Passagen und kurvige Abschnitte ist das ein großer Vorteil.

Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken anders aus. Der Antrieb wirkt im Alltag oft zugänglicher, weil das Konzept auf Fahrbarkeit und kontrollierbares Tempo ausgelegt ist. Gerade beim Anfahren, in der Stadt oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven steht nicht das „Maximaltempo“ im Vordergrund, sondern die einfache Handhabung und das ruhige, gut dosierbare Fahrgefühl.

Stärken und Schwächen im Antriebskonzept

  • Kawasaki Ninja ZX-10 R: stark, wenn sportliches Fahren im Fokus steht; weniger ideal, wenn häufig entspanntes, niedriges Tempo ohne „sportliche Aktivität“ gefragt ist.
  • Suzuki DR-Z 4SM: angenehm für Alltag und wechselnde Strecken; wer kompromisslos auf Supersport-Performance aus ist, wird eher woanders fündig.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher anstrengend. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Präzision getrimmt. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise fühlt sie sich meist sehr stabil an. Das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl für Linie und Tempo – besonders dann, wenn die Fahrweise aktiv und flüssig ist.

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen in vielen Situationen spontaner. Supermoto-typisch ist das Handling oft darauf ausgelegt, Richtungswechsel schnell und unkompliziert umzusetzen. Das ist in der Stadt ein echter Pluspunkt und macht auch auf Landstraßen Spaß, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn das Tempo eher „spielerisch“ variiert.

Bremsen und Kontrolle

Beide Motorräder müssen in ihrem jeweiligen Einsatzbereich überzeugen. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R profitiert von einem sportlichen Setup, das beim zügigen Fahren ein sehr sicheres Gefühl vermittelt. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet vor allem durch gut dosierbare Kontrolle im Alltag und bei wechselnden Bedingungen. Wer häufig im Stadtverkehr bremst oder öfter „kurz und häufig“ unterwegs ist, merkt den Unterschied im Handling besonders schnell.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Konzept?

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich positioniert. Das kann auf längeren Touren je nach Fahrstil und Körperbau sehr gut funktionieren – oder eben anstrengender werden, wenn eher entspannt gefahren wird. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von der direkten Verbindung zum Motorrad. Wer dagegen viel im Stop-and-Go unterwegs ist, spürt die sportliche Auslegung schneller.

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt ergonomisch oft „alltagstauglicher“. Die Sitzhaltung unterstützt ein aktives, aber weniger extremes Fahrgefühl. Dadurch eignet sie sich häufig besser für kürzere Strecken, Stadtfahrten und Fahrten, bei denen man öfter mal umplanen oder das Tempo spontan anpassen muss.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • Kawasaki Ninja ZX-10 R: ideal für sportliche Touren; weniger passend, wenn häufig entspannt und langsam gefahren wird.
  • Suzuki DR-Z 4SM: komfortabler im Alltag; wer maximale Supersport-Performance sucht, muss das Konzept bewusst wählen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Real Life“

Im Alltag zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Modellen: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ein Motorrad, das man am besten dann „richtig“ nutzt, wenn die Strecke genug Raum für sportliche Fahrweise bietet. Auf der Landstraße und bei zügigen Ausfahrten entfaltet sie ihre Stärken besonders deutlich. In engen Stadtbereichen kann das sportliche Konzept zwar funktionieren, fühlt sich aber oft weniger entspannt an.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für kurze Wege, spontane Fahrten und wechselnde Untergründe genutzt wird. Das supermoto-orientierte Handling macht es leicht, das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung zu bringen. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der nicht zwingend von langen, perfekten Strecken abhängt.

Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt

Beim direkten Vergleich der Kawasaki Ninja ZX-10 R und der Suzuki DR-Z 4SM sollte man weniger fragen „Welche ist besser?“, sondern eher „Welche Art von Fahrgefühl passt besser?“. Denn beide Motorräder liefern ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen:

  • Kawasaki Ninja ZX-10 R: überzeugt, wenn sportliche Dynamik, hohe Fahrpräzision und ein Supersport-Feeling gefragt sind.
  • Suzuki DR-Z 4SM: überzeugt, wenn Wendigkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein alltagstaugliches Konzept im Vordergrund stehen.

Typische Entscheidungsszenarien

Wer regelmäßig Touren fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-10 R sehr wahrscheinlich mehr „Sport“ erleben. Wer hingegen häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken bevorzugt und ein Motorrad sucht, das sich leicht und lebendig anfühlt, trifft mit der Suzuki DR-Z 4SM oft die passendere Wahl.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Supersport-Motorrad suchen und sportliche Fahrten als Hauptzweck sehen. Ihr Konzept spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Präzision und dynamisches Fahren gefragt sind. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist oder häufig im Stadtverkehr fährt, könnte die sportliche Auslegung schneller als weniger passend empfinden.

Die Suzuki DR-Z 4SM passt am besten zu Fahrern, die ein agiles, alltagstaugliches Motorrad wollen. Das supermoto-orientierte Handling macht sie besonders attraktiv für kurze Strecken, spontane Fahrten und Situationen, in denen Wendigkeit und Kontrolle wichtiger sind als maximale Supersport-Performance. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag Spaß macht, trifft mit der DR-Z 4SM häufig die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Sportliche Touren und sportliche Aktivität sprechen eher für die Kawasaki – Allround-Fahrspaß, Wendigkeit und unkomplizierte Nutzung eher für die Suzuki.

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