| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und einen Charakter, der Lust auf zügige Fahrten macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den lässigen Bobber-Look, eine entspanntere Sitzposition und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Beide sind im 400er-Bereich zuhause und können je nach Anspruch die richtige Wahl sein – aber eben für unterschiedliche Fahrprofile.
Erster Eindruck: Sportlichkeit vs. Bobber-Charme
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein kompaktes Sportbike: klare Linien, sportliche Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 präsentiert sich dagegen als Stilmaschine. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der Optik, der Haltung und dem „ruhigeren“ Auftreten im Alltag.
Schon hier wird deutlich: Wer vor allem schnelle Kurven, sportliche Kontrolle und ein agiles Fahrverhalten sucht, landet eher bei der Ninja. Wer dagegen Wert auf Design, entspanntes Handling und einen Motorradstil legt, der auch abseits der Strecke Spaß macht, findet im Leoncino Bobber 400 eine passende Richtung.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es Drehzahl und Tempo „mitnehmen“ wollen. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Bereich wirkt die Ninja zielgerichtet und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit nachlegen kann.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen eine andere Karte. Der Fokus liegt weniger auf dem maximal sportlichen Impuls, sondern auf einem gleichmäßigeren, alltagstauglichen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Das passt besonders dann, wenn Fahrten nicht nur aus Tempo bestehen, sondern aus entspanntem Cruisen, Stadtverkehr und Landstraßen mit Blick für das Wesentliche.
Stärken & Schwächen im Alltag
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportliches Ansprechverhalten, dynamisches Vorankommen und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügige Strecken belohnt.
Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR: wer sehr entspannt unterwegs sein möchte, empfindet die sportlichere Ergonomie schneller als „fordernder“.
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400: entspannter Charakter, gut dosierbar im Stadt- und Landstraßenbetrieb und ein Motorradgefühl, das eher auf Genuss setzt.
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400: wer konsequent sportliche Performance sucht, wird die Ninja als klarer „Dynamik-Partner“ wahrnehmen.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort entscheidet über den Fahrspaß
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR orientiert sich an der Sportbike-Logik: Fahrer sitzen tendenziell tiefer und „gerichteter“ nach vorne, was die Kontrolle bei zügiger Fahrt unterstützt. Das ist ideal, wenn die Fahrt Richtung Kurve, Landstraße oder sportliche Ausfahrt geht.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine deutlich entspanntere Haltung. Das wirkt im Alltag sofort angenehm: Hände und Oberkörper finden schneller eine natürliche Position, und auch längere Fahrten fühlen sich weniger „sportlich verkrampft“ an. Für viele ist das der Grund, warum Bobber-Modelle im Alltag so beliebt sind.
Welche Ergonomie passt zu welchem Fahrstil?
Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv „führt“, wird die Ninja als stimmig empfinden. Wer dagegen öfter in der Stadt unterwegs ist, kurze Wege fährt oder einfach entspannt fahren möchte, wird mit dem Leoncino Bobber 400 schneller warm.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad wirkt in Kurven präzise und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei Richtungswechseln und dynamischer Fahrweise spielt die Ninja ihre Stärken aus: Sie „will“ geführt werden und belohnt saubere Linien.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist weniger auf maximale Kurvenagilität im Sportmodus ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl. Das Fahrwerk unterstützt den Charakter: ruhig, angenehm und alltagstauglich. Auf welligen Strecken oder bei entspanntem Tempo steht der Komfort im Vordergrund.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, sportliche Situationen souverän zu begleiten. Das bedeutet: Wenn es zügiger wird, soll die Verzögerung berechenbar und direkt wirken.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Fokus liegt stärker auf dem Alltag. In typischen Stadt- und Landstraßen-Szenarien fühlt sich das Bremssystem stimmig an und unterstützt den entspannten Charakter.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist zwar sportlich, aber im 400er-Bereich trotzdem handlich genug, um auch im Stadtverkehr nicht zur Belastung zu werden. Wer jedoch häufig im Stop-and-Go unterwegs ist und dabei maximalen Komfort sucht, könnte die sportlichere Ergonomie schneller als „intensiver“ empfinden.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet besonders dort, wo es um entspanntes Vorankommen geht. Der Bobber-Charakter macht das Motorrad zu einem Begleiter, der sich nicht ständig „sportlich“ anfühlen muss. Gerade wenn Fahrten eher nach Feierabend-Routine oder Wochenend-Genuss klingen, ist das Leoncino Bobber 400 oft die passendere Wahl.
Design & Stil: Was sieht man – und was fühlt man?
Design ist bei Motorradkäufen selten nur „Kosmetik“. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich beim Fahren damit fühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Sportgerät, das man gern auf der Landstraße ausführt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ein Statement im Alltag: Der Bobber-Look zieht Blicke auf sich und macht Lust auf entspannte Fahrten.
Wer also nicht nur fahren, sondern auch zeigen möchte, welche Art von Motorrad man fährt, findet im Leoncino Bobber 400 oft den größeren „Style-Faktor“. Wer dagegen ein sportliches Gesamtpaket sucht, das technisch und optisch nach Leistung aussieht, wird die Ninja bevorzugen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Benelli Leoncino Bobber 400 lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Beide Motorräder können im 400er-Segment überzeugen, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Typische Käufer der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Fokus auf sportliches Fahrgefühl und dynamische Strecken
- Lust auf präzises Handling und aktives Fahren
- Interesse an einem Motorrad, das Kurven und Tempo belohnt
Typische Käufer der Benelli Leoncino Bobber 400
- Wert auf Stil, entspannte Ergonomie und Alltagstauglichkeit
- Fahrten mit Genussfaktor statt „Sportmodus“
- Interesse an einem Bobber, der im Stadt- und Landstraßenbetrieb Spaß macht
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klar sportlicher Charakter im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Strecken, auf denen man das Motorrad aktiv bewegt, und zu Fahrern, die das Gefühl suchen, jederzeit zügig nachlegen zu können. Wer häufig kurvenreiche Landstraßen fährt oder einfach gern „sportlich“ unterwegs ist, wird mit der Ninja deutlich glücklicher.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ideal, wenn entspanntes Fahren, Bobber-Optik und ein alltagstaugliches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, Feierabend-Runden und Wochenend-Ausflüge, bei denen Komfort und Stil zählen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Tempo verlangt, sondern nach Genuss, trifft mit dem Leoncino Bobber 400 die passendere Entscheidung.