UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Vorstellung und Probefahrt
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW F 450 GS – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Ausrichtung, knackige Reaktionen und den Reiz, zügig zu beschleunigen und Kurven dynamisch zu nehmen. Die BMW F 450 GS dagegen wirkt wie ein Werkzeugkasten für den Alltag: vielseitig, auf Komfort und Kontrolle ausgelegt und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphaltstrecke sinnvoll zu funktionieren.

Im Folgenden werden die im Vergleich gelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken und Schwächen so einzuordnen, dass die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter: Sportliche Agilität vs. vielseitige GS-Philosophie

Wie sich die Ninja ZX-4RR im Alltag anfühlt

Die Ninja ZX-4RR ist klar auf Dynamik getrimmt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie sie sich in zügigen Passagen „anfühlt“: direkt, lebendig und mit einem sportlichen Anspruch. Wer gern sportlich fährt, findet hier ein Motorrad, das den Fahrer eher fordert als beruhigt.

Die Stärke liegt damit weniger in „Alleskönner“-Komfort, sondern in der Freude am Fahren: Kurven werden als Spielplatz verstanden, Beschleunigung als Argument. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung im Alltag auch als weniger entspannt empfunden werden, wenn der Fokus eher auf entspanntem Gleiten statt auf sportlicher Konzentration liegt.

Wie sich die BMW F 450 GS positioniert

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das die Route mitdenkt. Die Sitzposition und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass man auch längere Strecken oder wechselnde Untergründe souverän bewältigt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dabei den Spaßfaktor komplett zu verlieren.

Die Schwäche einer solchen Ausrichtung ist häufig nicht die Performance an sich, sondern der Fokus: Wer ausschließlich sportliche Fahrdynamik im Vordergrund sieht, könnte sich im Vergleich weniger „rennstreckig“ fühlen. Dafür punktet die GS-Logik mit Alltagstauglichkeit und einem breiteren Einsatzspektrum.

Motor & Antrieb: Unterschiedliche Prioritäten im Vergleich

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist stärker auf sportliche Durchzugskraft und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung, Drehfreude und zügiges Vorankommen wichtiger sind als ein maximal entspanntes Dahingleiten.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf einen nutzbaren Bereich, der im Alltag funktioniert und auch auf wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Das bedeutet: weniger „nur für die sportliche Runde“, mehr „für die Tour, die heute vielleicht anders wird“. Im direkten Vergleich wirkt die GS damit oft als die pragmatischere Wahl, während die Ninja eher die emotionalere Sportoption ist.

Fahrwerk & Handling: Kurvenfokus vs. Stabilität auf wechselndem Untergrund

Kurvengefühl der Ninja ZX-4RR

Die Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es kurvig wird. Das Handling wirkt sportlich, die Maschine lässt sich zügig in die gewünschte Linie bringen und unterstützt dynamisches Fahren. Gerade wenn man gern früh bremst, sauber einlenkt und dann wieder zügig herausbeschleunigt, kommt die sportliche Auslegung voll zur Geltung.

Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass die sportliche Abstimmung weniger „verzeiht“, wenn man eher gemütlich fährt oder wenn die Strecke unruhig ist. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig über schlechte Fahrbahnen rollt, merkt schneller, dass ein sportlicher Fokus nicht automatisch maximalen Komfort bedeutet.

Kontrolle der BMW F 450 GS

Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen auf Stabilität und ein sicheres Gefühl ab. Dadurch wird das Motorrad auch auf längeren Strecken angenehmer, weil es weniger „auf Kante“ fährt, sondern eher eine gleichmäßige Kontrolle vermittelt.

Im Gegenzug kann das Handling im rein sportlichen Vergleich weniger „spitz“ wirken. Wer vor allem maximale Kurvendynamik sucht, wird die Ninja vermutlich als direkter empfinden. Wer aber ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem besten Asphalt Spaß macht, findet in der GS-Philosophie einen klaren Vorteil.

Bremsen & Fahrstabilität: Wie sich die Stärken im Vergleich zeigen

Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Einsatz besonders passend, weil sie beim zügigen Verzögern und in dynamischen Situationen ein konsistentes Gefühl vermittelt. Das unterstützt Fahrer, die gern aktiv fahren und die Maschine in schnellen Szenen „mitnehmen“.

Die BMW F 450 GS punktet dagegen häufig mit dem Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Stabilität. Gerade wenn die Bedingungen wechselhaft sind, ist die Art, wie das Motorrad die Kontrolle hält, ein großer Pluspunkt. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer ausschließlich auf sportliche Spitzenleistung in engen Kurven abzielt, könnte die GS als weniger „rennorientiert“ empfinden.

Sitzposition & Komfort: Sportliche Haltung vs. Tourentauglichkeit

Im Vergleich der Sitzpositionen wird der Charakter besonders deutlich. Die Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik rückt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für längere Fahrten kann diese Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken, vor allem, wenn man häufig im Stadtverkehr stop-and-go fährt.

Die BMW F 450 GS ist dagegen auf eine alltagstaugliche Ergonomie ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die „schöne Runde“ gedacht ist, sondern auch für Pendeln, längere Touren oder gemischte Strecken. Als mögliche Schwäche bleibt: Wer eine kompromisslose Sportposition sucht, findet bei der GS eher eine Balance statt maximale Rennnähe.

Alltag & Einsatzbereich: Welche Maschine passt zu welchen Wegen?

Stadt, Landstraße, Feierabendrunde

Für die Ninja ZX-4RR ist die typische Nutzung klar: zügige Fahrten, kurvige Strecken und das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Wenn der Alltag zwar existiert, aber die Wochenenden oder Feierabendrunden den Ton angeben, ist die Ninja im Vergleich oft die emotionalere Wahl.

Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn der Einsatzbereich breiter ist. Wer nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist, sondern auch mal Schotter, Feldwege oder unvorhersehbare Strecken einplant, findet in der GS-Logik mehr Sicherheit im Alltag.

Reisegedanke und Flexibilität

Im Vergleich zeigt sich: Die GS wirkt stärker auf Flexibilität ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass die Ninja nicht tourentauglich wäre, aber die Prioritäten sind anders. Die BMW F 450 GS vermittelt eher das Gefühl, dass man die Route spontan anpassen kann, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät.

Die Ninja ZX-4RR bleibt dagegen die Maschine für Fahrer, die Touren als sportliche Etappen sehen: ankommen ist schön, aber unterwegs zählt vor allem das Fahrgefühl.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich (ohne Zahlen-Fokus)

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Sportliches Ansprechverhalten und dynamisches Fahrgefühl
  • Kurvenorientiertes Handling für zügige Fahrten
  • Emotionaler Charakter für Fahrer, die aktiv fahren möchten

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen

  • Weniger „entspannt“ im Alltag, wenn Komfort wichtiger wird
  • Sportliche Auslegung kann auf unruhigen Strecken weniger verzeihen

BMW F 450 GS – Stärken

  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken und Bedingungen
  • Stabilität und Kontrolle als Gesamtgefühl
  • Alltagstaugliche Ergonomie für längere Nutzung

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Weniger „rennorientiert“ im rein sportlichen Vergleich
  • Wer maximale Kurvenspitze sucht, könnte die Ninja als direkter empfinden

Welche Entscheidung ist sinnvoll? Einfache Faustregel

Wenn die Vorstellung vom Motorrad vor allem aus sportlichem Fahren besteht – also zügig beschleunigen, Kurven dynamisch nehmen und die Maschine spürbar „arbeiten“ lassen – dann ist die Kawasaki Ninja ZX-4RR im Vergleich die passendere Wahl.

Wenn dagegen das Motorrad vor allem flexibel sein soll – für Alltag, Touren und auch mal nicht ganz perfekte Strecken – dann ist die BMW F 450 GS die stimmigere Option. Sie wirkt wie ein Motorrad, das den Tag nicht nur auf dem Asphalt, sondern auch darüber hinaus sinnvoll begleitet.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die im Vergleich vor allem sportliche Dynamik suchen: ein direktes Ansprechverhalten, kurvenorientiertes Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Passagen macht. Wer häufig Feierabendrunden oder kurvige Strecken priorisiert und dabei Komfort nicht zur obersten Priorität erklärt, wird mit der Ninja sehr glücklich.

Die BMW F 450 GS gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Vielseitigkeit, Stabilität und alltagstauglicher Ergonomie liegt. Im Vergleich wirkt sie wie die Maschine für Fahrer, die nicht nur den perfekten Asphalt planen, sondern auch spontane Abzweigungen, wechselnde Untergründe und längere Strecken im Blick haben. Kurz gesagt: Ninja für sportliche Leidenschaft, GS für flexible Touren und Kontrolle.

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