| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW R 1200 GS (K25): Motorradvergleich mit Blick auf Stärken und Schwächen
Wer zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und BMW R 1200 GS (K25) schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Modell, sondern über eine Philosophie: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliches Temperament, präzises Handling und ein Motorradgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die BMW R 1200 GS (K25) dagegen ist die klassische Wahl für alle, die Komfort, Vielseitigkeit und eine Reiseenduro-typische Gelassenheit suchen. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse eingehen muss.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reiseenduro
Wie sich die Kawasaki Ninja ZX-4RR anfühlt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf Fahrspaß ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Motoransprechen und einem Setup, das Kurvenfahrten belohnt. Gerade wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, spielt die Ninja ihre Stärken aus: Sie wirkt agil, lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt das Gefühl, dass man das Tempo selbst bestimmt.
Wie sich die BMW R 1200 GS (K25) positioniert
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt. Der Charakter ist weniger „Sprint“, mehr „Dauerbetrieb“: komfortorientierte Ergonomie, eine souveräne Fahrstabilität und das typische Reiseenduro-Gefühl, bei dem man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt. Wer häufig längere Strecken fährt oder unterschiedliche Straßenbedingungen mitnimmt, findet hier eine Maschine, die sich nicht ständig neu erfinden muss.
Fahrgefühl und Handling im Vergleich
Agilität der Ninja ZX-4RR
Beim Handling zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR ihre sportliche Ausrichtung. Die Maschine wirkt leicht zu bewegen und unterstützt ein zügiges, präzises Fahrverhalten. In der Praxis bedeutet das: Richtungswechsel gelingen schnell, und das Motorrad folgt der Linie ohne großes Nachdenken. Das ist besonders dort spürbar, wo es eng wird – etwa auf Landstraßen mit vielen Kurven oder bei dynamischer Fahrweise.
Stabilität der R 1200 GS (K25)
Die BMW R 1200 GS (K25) spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Sie fühlt sich auch bei wechselnden Bedingungen ruhig an und vermittelt Sicherheit, wenn die Strecke „unruhig“ wird – zum Beispiel bei Wind, schlechterem Belag oder längeren Autobahnabschnitten. Das Handling ist nicht auf maximale Sportlichkeit ausgelegt, aber auf kontrollierte Souveränität. Wer eine Maschine sucht, die auch bei längeren Touren nicht „nervös“ wird, wird das mögen.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Zahlen
Motorcharakter der Kawasaki
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für einen Motor, der sportliche Impulse unterstützt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung im Fahrbetrieb verfügbar ist, machen den Unterschied: Die Ninja wirkt wie ein Motorrad, das gern hochdreht und bei Bedarf zügig beschleunigt. Das ist ideal, wenn Überholmanöver, Beschleunigungsphasen und kurvige Strecken Teil des Fahralltags sind.
Motorcharakter der BMW
Die BMW R 1200 GS (K25) setzt stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Antrieb. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen angenehm bleibt. Statt „nur“ sportlich zu sein, wirkt die BMW wie ein Werkzeug für weite Strecken: Sie unterstützt entspanntes Fahren, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Für viele ist genau das der Grund, warum die GS so beliebt ist.
Komfort, Ergonomie und Sitzposition
Sportliche Sitzhaltung bei der Ninja
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt vor allem aus Kurven und dynamischen Passagen besteht. Gleichzeitig bedeutet eine sportlichere Ergonomie: Wer sehr lange Strecken fährt, spürt eher, dass der Körper stärker in eine sportliche Haltung „eingebunden“ ist. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft perfekt – für ausgedehnte Langstrecken kann es je nach Fahrstil und Körpergefühl weniger ideal sein.
Tourenkomfort bei der R 1200 GS (K25)
Die BMW R 1200 GS (K25) ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, die auch über längere Zeit funktioniert. Das macht die BMW besonders attraktiv für Pendler mit weiteren Streckenanteilen, für Wochenendtouren und für alle, die gern „einfach losfahren“ und nicht nach kurzer Zeit wieder nach Hause müssen.
Bremsen und Fahrwerksgefühl
Brems- und Fahrwerksanspruch bei der Kawasaki
Bei der Kawasaki Ninja ZX-4RR passt das Gesamtpaket aus sportlicher Dynamik und dem Gefühl am Vorderrad. Die Maschine wirkt so abgestimmt, dass man zügig verzögern und anschließend wieder sauber beschleunigen kann. Wer gern sportlich fährt, wird die Rückmeldung und die direkte Linie schätzen.
Kontrolle und Ausgewogenheit der BMW
Die BMW R 1200 GS (K25) wirkt im Fahrwerksgefühl eher auf Ausgewogenheit getrimmt. Das heißt: Sie bleibt auch dann stabil, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren, bei wechselndem Untergrund oder wenn Gepäck und Fahrbahnunebenheiten dazukommen, zeigt die GS ihre Stärke. Das ist weniger „Rennstrecken-Feeling“, aber dafür ein sehr alltagstauglicher Komfort.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Land und Reise
Stärken der Ninja im Alltag
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist im Alltag besonders dann stark, wenn kurze Strecken, zügige Fahrten und häufige Richtungswechsel dominieren. Sie macht Spaß beim Einfädeln, beim Beschleunigen an Ampeln und auf Landstraßen. Wer ein Motorrad sucht, das sich „leicht“ anfühlt und schnell auf Fahrwünsche reagiert, findet in der Ninja eine passende Basis.
Stärken der BMW auf Tour
Die BMW R 1200 GS (K25) ist im Alltag dann im Vorteil, wenn die Nutzung nicht bei der Stadt endet. Für Pendler, die auch längere Strecken fahren, oder für Tourenfahrer, die gern mehrere Stunden am Stück unterwegs sind, ist die GS eine sehr stimmige Wahl. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach weiterfahren“ – und genau das ist ein echter Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR: klare Vorteile
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Strecken
- Motorrad-Charakter, der Fahrspaß in den Vordergrund stellt
Schwäche: Wer sehr lange Touren mit maximaler Bequemlichkeit plant, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger entspannend empfinden.
BMW R 1200 GS (K25): klare Vorteile
- Tourenkomfort und entspannte Ergonomie
- Souveränes Fahrverhalten auch bei wechselnden Bedingungen
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzprofile
Schwäche: Wer maximale Agilität und „sportliche Direktheit“ sucht, wird die GS eher als kontrollierte Reiseplattform erleben als als reines Kurvenwerkzeug.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Passend zur Kawasaki Ninja ZX-4RR
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Kurvenfreude und dynamischem Antrieb liegt. Ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich leicht und sportlich anfühlt. Auch für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell „griffbereit“ ist und nicht nur für große Touren gedacht ist.
Passend zur BMW R 1200 GS (K25)
Die BMW R 1200 GS (K25) ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Langstrecken-Eignung und Allround-Talent wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen mitnimmt oder ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt, findet in der GS eine sehr stimmige Lösung.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: agiles Handling, dynamisches Fahrgefühl und viel Spaß bei kurvigen Strecken. Wer häufig kürzere bis mittlere Fahrten macht und das Motorrad als „Spielplatz“ für Fahrtechnik und Tempo sieht, wird hier deutlich mehr Freude finden. Die BMW R 1200 GS (K25) punktet dagegen mit Tourenkomfort und souveräner Alltagstauglichkeit. Sie ist ideal für Fahrer, die lange Strecken entspannt genießen möchten, Wert auf Stabilität bei wechselnden Bedingungen legen und ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze suchen. Kurz gesagt: Sportliche Kurvenfans greifen eher zur Ninja, Reise- und Langstreckenorientierte fühlen sich mit der GS deutlich besser aufgehoben.