| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW R 1200 GS: Motorradvergleich im Alltag und auf Reisen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die BMW R 1200 GS, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Ninja ZX-4RR steht für sportliche Dynamik und ein agiles Fahrgefühl, während die BMW R 1200 GS als Reiseenduro für Komfort, Vielseitigkeit und lange Strecken bekannt ist. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher nicht nur auf einzelne Werte schauen, sondern darauf, wie sich diese Werte im Alltag anfühlen.
Grundidee: Sportlichkeit vs. Reiseenduro
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar auf Fahrspaß ausgelegt. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: kompaktere Dimensionen, sportorientierte Ergonomie und ein Setup, das Kurven und zügiges Fahren in den Mittelpunkt stellt. Die BMW R 1200 GS verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist für wechselnde Untergründe, lange Touren und Alltagseinsätze gebaut. Das zeigt sich in der Auslegung von Motor, Fahrwerk und Ausstattung – mit dem Anspruch, auch nach vielen Kilometern noch souverän zu bleiben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich eher wie eine Maschine, die Drehzahlen liebt und sportlich nach vorn zieht. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen aus Kurven heraus, zügiges Fahren auf Landstraßen oder dynamische Fahrten im Fokus stehen. Die BMW R 1200 GS setzt dagegen auf einen Charakter, der auf gleichmäßiges Vorankommen und entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Gerade bei längeren Strecken spielt das seine Stärken aus: weniger „Hektik“, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Tempo angenehm bleibt.
In der Praxis bedeutet das: Wer die Ninja ZX-4RR fährt, erlebt Leistung eher als „Impuls“ und spürt das sportliche Temperament. Wer die R 1200 GS fährt, erlebt Leistung eher als „Konstanz“ – besonders dann, wenn die Tour nicht nur aus schnellen Passagen besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Pausen und wechselnden Straßenverhältnissen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling sind die Unterschiede besonders spürbar. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist auf ein sportliches, präzises Einlenken ausgelegt. Das unterstützt ein zügiges Kurvenfahren und macht das Motorrad im Alltag oft „einfacher“ zu bewegen – vor allem, wenn enge Straßen, häufiges Abbiegen oder dynamische Linien gefragt sind. Gleichzeitig kann dieses sportliche Setup je nach Fahrstil und Streckenprofil weniger Komfort bieten, wenn die Straße rauer wird oder die Fahrt länger und weniger kurvig ist.
Die BMW R 1200 GS setzt auf Stabilität und Kontrolle. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen und wechselndem Untergrund ruhig zu bleiben. Dadurch wirkt die Maschine besonders auf Reisen „erwachsen“: Gerade bei Seitenwind, längeren Autobahnphasen oder unebenen Strecken bleibt das Fahrgefühl kontrolliert. Der Preis dafür ist häufig ein etwas weniger direktes, sportlich-kurvenorientiertes Gefühl im Vergleich zur Ninja – dafür aber mehr Gelassenheit über Distanz.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Ninja ZX-4RR ist im Vergleich eher auf sportliche Verzögerungsmanöver ausgelegt: Das unterstützt zügiges Fahren und macht es leichter, das Tempo in Kurven kontrolliert zu reduzieren. Die BMW R 1200 GS setzt dagegen auf ein Sicherheitsgefühl, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen überzeugt. Gerade wenn das Motorrad häufig mit Gepäck unterwegs ist oder die Strecke nicht immer perfekt ist, zählt eine gleichmäßige Bremswirkung und ein gutes Gefühl beim Anhalten.
Unterm Strich gilt: Wer häufig sportlich bremst und das Motorrad „aktiv“ fährt, wird an der Ninja ZX-4RR mehr unmittelbare Sportlichkeit wahrnehmen. Wer Wert auf souveräne, alltagstaugliche Verzögerung über viele Kilometer legt, findet in der R 1200 GS eine sehr passende Basis.
Sitzposition und Ergonomie: Kurze Wege vs. lange Touren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet eine sportlichere Haltung. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise und sorgt dafür, dass das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Auf sehr langen Fahrten kann die sportliche Ergonomie jedoch schneller als anstrengend empfunden werden – besonders, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn und Stop-and-go.
Die BMW R 1200 GS ist ergonomisch eher auf Reise ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt auf Distanz entspannter, und die Maschine ist so konzipiert, dass sie auch mit wechselnder Fahrweise gut funktioniert. Das macht die GS besonders interessant, wenn Touren häufig mehrere Stunden dauern oder wenn das Motorrad im Alltag auch für längere Wege genutzt wird.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders bei Komfort, Übersicht und Nutzbarkeit. Die Ninja ZX-4RR ist eher die Maschine, die man bewusst fährt: sportlich, kompakt, mit Fokus auf Fahrspaß. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr attraktiv sein, weil das Motorrad schnell „bereit“ ist und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen stärker auf „Nutzung“ ausgelegt: für Touren, für wechselnde Strecken, für längere Einsätze. Gerade wenn häufig Gepäck dabei ist oder wenn die Route nicht nur auf Asphalt geplant ist, spielt die GS ihre Stärken aus. Gleichzeitig ist sie durch ihren Reisecharakter oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele verschiedene Situationen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direktem Einlenken und dynamischem Charakter.
- Kurvenorientierte Auslegung, die zügiges Fahren besonders angenehm macht.
- Agiles Handling, das im Alltag und auf Landstraßen Spaß macht.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Weniger Reisekomfort im Vergleich zur GS, je nach Streckenprofil und Fahrdauer.
- Sportlicher Fokus kann auf sehr langen Strecken schneller ermüden.
BMW R 1200 GS: Stärken
- Reiseorientierte Stabilität für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Ergonomie für Distanz mit entspannterem Fahrgefühl.
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzprofile.
BMW R 1200 GS: Schwächen
- Weniger „Sportdirektheit“ im Vergleich zur Ninja ZX-4RR.
- Reiseenduro-Charakter kann im reinen Kurvenspaß weniger fokussiert wirken.
Für wen passt welche Maschine?
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut zu Fahrern, die eine sportliche Maschine suchen, die sich leicht bewegt und auf dynamische Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad als „Spaßgerät“ versteht, wird mit der Ninja sehr wahrscheinlich mehr unmittelbare Freude erleben. Auch im Alltag kann sie überzeugen, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Fahrgefühl im Mittelpunkt steht.
Die BMW R 1200 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: Pendeln, längere Touren, wechselnde Strecken und das Bedürfnis nach Komfort über Distanz. Wer regelmäßig fährt, ohne die Route bis ins Detail zu planen, und dabei Wert auf Stabilität, Ergonomie und souveräne Kontrolle legt, findet in der GS eine sehr passende Grundlage.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahren, agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Kurven, zügiges Tempo und ein dynamischer Motorcharakter gefragt sind. Die BMW R 1200 GS gewinnt dagegen, wenn Vielseitigkeit, Reisekomfort und ein souveränes, stabiles Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Sportdirektheit. Für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Einsätze mit dem Anspruch „ein Motorrad für alles“ ist die GS meist die passendere Entscheidung. Wer also vor allem Fahrspaß auf kurvigen Strecken sucht, greift zur Ninja. Wer ein Motorrad für Touren, Alltag und Distanz sucht, findet in der R 1200 GS den besseren Begleiter.