UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2015 bis 2016
Vorstellung und Probefahrt
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Dickschiff, Dampfhammer, Reisedampfer, Full-Dresser, Schlachtschiff etc.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • gelassenes Dahingleiten
  • pures V2-Feeling
  • Platz ohne Ende
  • Soundsystem
  • Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
  • Koffersystem Serie
Kontra:
  • groß und schwer
  • nix für Einsteiger
  • nix für Warmduscher

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht386kg
Radstand1.625mm
Länge2.600mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Hubraum1.690ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung87 PS bei 5.010 U/Min
Drehmoment138 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleife

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike. 
 
Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.500 €
  • Erstzulassung: 05/2009
  • HU: 10/2024
  • km: 53.639 km
  • Verfügbarkeit: sofort
  • Farbe: Silber-Weiß ("White Gold / Pewter Silver")

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgerichtetes Konzept und ein klassisches Touring-Setup aufeinander. Beide Maschinen können begeistern – aber auf ganz verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundidee: Sportlicher Fokus vs. Touring-Philosophie

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für ein agiles, sportlich geprägtes Fahrgefühl. Der Charakter ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen und das Motorrad auch im Alltag spritzig zu bewegen. Die Maschine wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist – und für Situationen, in denen Wendigkeit und Ansprechverhalten zählen.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU verfolgt dagegen eine klare Touring-Idee. Das Motorrad ist auf Komfort, Stabilität und entspanntes Gleiten über längere Strecken ausgelegt. Wer häufig weite Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, findet hier eine andere Art von Fahrspaß: weniger „Attacke“, mehr „Reisegefühl“.

Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. souveräne Langstrecke

Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt. Das Zusammenspiel aus Motorcharakter und sportlicher Sitzposition sorgt dafür, dass sich Beschleunigung und Richtungswechsel wie aus einem Guss anfühlen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Maschine lebendig und „leicht“ – auch wenn man sie nicht ständig am Limit fährt.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt eher auf Durchzug und ruhige Kraftentfaltung. Statt das Motorrad ständig neu zu „sortieren“, bleibt man häufig in einem komfortablen Drehzahlbereich. Das macht Langstrecken entspannter und reduziert den Stressfaktor, wenn die Fahrt länger dauert. Der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem Vorankommen als auf maximaler Dynamik in engen Kurven.

Lenkung, Handling und Kurvengefühl

Die Ninja ZX-4RR ist spürbar auf präzises Handling ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad kontrolliert durch den Kurvenbogen führt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Die Electra Glide Ultra Classic wirkt dagegen wie ein „Roller“ auf langen Strecken: stabil, ruhig und berechenbar. In schnellen Richtungswechseln fühlt sich das Touring-Konzept weniger „leichtfüßig“ an als das Sportbike. Dafür punktet die Harley mit Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten und mit einem Fahrstil, der auf Kontinuität setzt.

Komfort und Ergonomie: Sportlich kompakt vs. ausgerüstetes Reisen

Sitzposition und Tagesgefühl

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ideal, wenn man das Motorrad gern dynamisch bewegt und die Kontrolle im Vordergrund steht. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft genau richtig. Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch stärker fordern, je nachdem, wie empfindlich man bei Rücken, Handgelenken oder Nacken ist.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist auf Komfort ausgelegt. Windschutz, Ausstattung und die generelle Sitzgeometrie unterstützen ein entspanntes Fahren. Gerade wenn die Strecke „einfach weitergeht“, spielt die Harley ihre Stärken aus. Auch für Fahrten zu zweit wirkt das Konzept meist stimmiger, weil das Motorrad auf Touring-Nutzung vorbereitet ist.

Windschutz und Wettertauglichkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die Harley ist klar auf Wind- und Wetterkomfort ausgelegt. Der Windschutz und die Touring-Ausrichtung reduzieren spürbare Belastungen, besonders bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen. Die Kawasaki kann natürlich auch schnell unterwegs sein, aber sie ist eher für Fahrten gedacht, bei denen man den sportlichen Charakter genießt und weniger auf maximale Wetterabschirmung setzt.

Ausstattung und Alltag: Gepäck, Nutzung und praktische Details

Reisetauglichkeit und Stauraum

Die Electra Glide Ultra Classic ist als Touring-Maschine deutlich stärker auf „mitnehmen“ ausgelegt. Wer regelmäßig Gepäck dabei hat, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Urlaubsfahrten, Wochenendtrips und längere Touren, bei denen man nicht nur „schnell raus“, sondern auch gut organisiert unterwegs sein möchte.

Die Ninja ZX-4RR ist dagegen stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Für Tagesausflüge ohne großen Gepäckbedarf ist das oft die bessere Wahl. Wer aber regelmäßig mit viel Gepäck fährt, muss bei der Kawasaki stärker planen und nach Lösungen suchen, die zum sportlichen Konzept passen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampeln und kurze Strecken

Für den Alltag kann die Kawasaki Ninja ZX-4RR besonders attraktiv sein, weil sie sich sportlich und unkompliziert bewegt. Kurze Wege, zügiges Einfädeln, das schnelle Reagieren an Ampeln oder das dynamische Fahren auf Landstraßen liegen ihr. Das Motorrad macht Spaß, wenn man gern „mit dem Verkehr mitgeht“ und dabei trotzdem das Gefühl von Kontrolle behält.

Die Harley ist im Alltag ebenfalls möglich, aber das Touring-Konzept bringt mehr Gewicht und mehr „Motorrad“ mit sich. In der Stadt kann das weniger entspannt wirken, vor allem, wenn man häufig eng rangiert oder viel stop-and-go fährt. Dafür wird die Harley auf längeren Strecken schnell zur komfortablen Reiseoption.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit klarer Dynamik und präzisem Handling.
  • Agilität auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise.
  • Alltagsspaß für kurze bis mittlere Touren, besonders wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen

  • Sportliche Ergonomie kann bei sehr langen Fahrten stärker fordern.
  • Touring-Ausrichtung ist weniger im Fokus, wenn viel Gepäck und maximale Wetterabschirmung gefragt sind.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken

  • Touring-Komfort mit Fokus auf entspannte Langstrecke.
  • Stabilität und ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Reisetaugliche Ausstattung für längere Touren und Fahrten mit Gepäck.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ in engen, schnellen Wechseln als ein sportliches Motorrad.
  • Stadtbetrieb kann durch Touring-Maße und Gewicht weniger entspannt sein.

Welche Werte zählen wirklich – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen

Beim Vergleich der aufgelisteten technischen und fahrrelevanten Punkte zeigt sich ein Muster: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dann besonders stimmig, wenn man Fahrdynamik, Ansprechverhalten und ein sportliches Setup priorisiert. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Stabilität und Reisetauglichkeit wichtiger sind als maximale Agilität.

Wichtig ist dabei: Werte wie Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Windschutz und die generelle Ergonomie greifen zusammen. Ein sportlich abgestimmtes Motorrad kann auf dem Papier stark wirken, aber erst im Fahrgefühl zeigt sich, ob es zum eigenen Stil passt. Umgekehrt kann ein Touring-Motorrad nicht „wie ein Sportbike“ wirken, aber genau das ist oft der Grund, warum es auf langen Strecken so überzeugt.

Für wen welches Bike passt: klare Entscheidungshilfe

Kawasaki Ninja ZX-4RR – ideal für

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn gern dynamisch gefahren wird: Kurven, zügige Landstraßenetappen und das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag Spaß macht und sportliche Kontrolle bietet, findet hier eine sehr passende Basis.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – ideal für

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und eine gut durchdachte Touring-Ausstattung im Vordergrund stehen. Wer häufig reist, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannter fahren möchte, bekommt mit der Harley ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl, wenn Fahrdynamik, Agilität und ein sportliches Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie macht besonders dann Freude, wenn Kurven und aktive Fahrweise zählen und wenn Touren eher kurz bis mittel ausfallen. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet dagegen dort, wo Komfort und Reisetauglichkeit wichtiger sind: auf langen Strecken, bei Wind und Wetter und wenn Gepäck sowie entspanntes Fahren eine große Rolle spielen. Wer ein Motorrad für „kurz raus und sportlich genießen“ sucht, wird mit der Kawasaki glücklicher. Wer dagegen „rausfahren, durchziehen und ankommen“ priorisiert, findet in der Harley die stimmigere Lösung. Am Ende entscheidet der eigene Fahrstil: sportliche Kontrolle oder komfortables Reisen.

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