| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Honda CB 1100 EX – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Welten verkörpern, wird die Entscheidung oft besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und einen Motorcharakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. Die Honda CB 1100 EX dagegen setzt auf klassische Linien, entspanntes Drehmomentgefühl und eine Fahrweise, die eher nach Genuss als nach Attacke klingt. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können begeistern – aber auf unterschiedliche Art.
Grundidee und Charakter: Sportlichkeit trifft auf Klassik
Die Ninja ZX-4RR ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man nicht nur am Design, sondern vor allem daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: zielgerichtet, lebendig und mit einem klaren Fokus auf Dynamik. Die Honda CB 1100 EX verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein modernes Motorrad mit klassischer Seele – mit einer Sitzposition, die eher nach „entspannt fahren“ aussieht und einem Motor, der sich stimmig in den Alltag einfügt.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Kawasaki spielt ihre Stärken aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, schnelles Ansprechverhalten und ein agiles Handling geht. Die Honda ist weniger auf „Tempo auf Knopfdruck“ ausgelegt, sondern auf gleichmäßiges Gleiten und souveränes Mitfließen. Wer häufig zwischen Ampeln und engen Straßen unterwegs ist, wird die Ninja oft als spritziger erleben. Wer dagegen lieber entspannt rollt und die Fahrt als Erlebnis betrachtet, findet in der CB 1100 EX schnell den passenden Rhythmus.
Motor und Fahrgefühl: Drehzahlfreude vs. souveräne Gelassenheit
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege klar. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das Drehzahl belohnt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern schalten, den Motor „arbeiten“ lassen und das Gefühl von sportlicher Kontrolle mögen. Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen auf ein gleichmäßigeres, weniger hektisches Ansprechverhalten. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – aber die Art, wie Leistung anliegt, ist stärker auf Fahrbarkeit und Komfort ausgelegt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Stärke der Ninja ZX-4RR liegt darin, dass sie bei sportlicher Gangart sehr direkt wirkt. Das kann auf kurvigen Strecken richtig Spaß machen. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung für manche Fahrer im Alltag weniger „entspannt“ sein, weil sportliche Fahrweise schnell zur Gewohnheit wird. Die Honda CB 1100 EX punktet mit einem harmonischen Gesamtbild: Sie lässt sich gut dosieren und vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl. Als Schwäche kann man sehen, dass sie weniger „Motorsport-Feeling“ liefert als die Kawasaki – wer maximale Dynamik sucht, wird eher zur Ninja tendieren.
Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. souveränes Gleiten
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Kawasaki ist auf agiles Verhalten ausgelegt. In Kurven fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das den Fahrer aktiv unterstützt: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad wirkt bereit, wenn es darum geht, die Linie sauber zu halten. Die Honda hingegen vermittelt eher Stabilität und Ruhe. Sie ist nicht „weniger sportlich“, aber sie spielt ihre Stärken in einem anderen Bereich aus: gleichmäßige Kontrolle, komfortables Tempo und ein Fahrstil, der nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder müssen im Alltag überzeugen, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Kawasaki wirkt besonders dann im Vorteil, wenn häufiges Beschleunigen und zügiges Verzögern zum Fahrprofil gehören. Die Honda kann vor allem mit einem gutmütigen Gefühl punkten, das das Fahren weniger anstrengend macht. Wer häufig sportlich fährt, wird die Ninja als „direkter“ empfinden. Wer lange Strecken oder entspannte Touren bevorzugt, wird die Honda als angenehmer erleben.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich kompakt vs. klassisch entspannt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie den Alltag prägt. Die Ninja ZX-4RR ist eher sportlich ausgelegt: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren und die Körperhaltung dynamisch anzupassen. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend sein. Auf längeren Touren kann sich die sportliche Haltung jedoch stärker bemerkbar machen, vor allem wenn häufiges Beschleunigen und zügiges Kurvenfahren den Fokus bestimmen.
Die Honda CB 1100 EX setzt auf eine klassischere Sitzgeometrie. Das führt oft zu einem entspannteren Gefühl, bei dem man länger „einfach fahren“ kann. Dafür kann die sportliche Aktivität – also das schnelle, aggressive Einlenken – weniger im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Tourer anfühlt, wird bei der Honda schneller glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Sportgerät anfühlt, wird die Kawasaki bevorzugen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Dinge“, sondern um den Nutzen im Alltag. Die Kawasaki wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf Fahrdynamik optimiert ist. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich bedienen lässt und wie konsequent sie auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. Die Honda CB 1100 EX hingegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Komfort und stimmige Bedienbarkeit setzt – mit einem Gesamtpaket, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Die Ninja ZX-4RR ist besonders stark, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird: kurze Ausfahrten, Kurventouren und Fahrten, bei denen man gern „mehr aus dem Motor“ holt. Schwäche kann sein, dass der sportliche Fokus nicht jedem liegt, wenn der Alltag eher nach Ruhe verlangt. Die Honda CB 1100 EX ist stark, wenn das Motorrad als Begleiter für Touren und entspannte Fahrten dienen soll. Schwäche kann sein, dass der klassische Charakter nicht die gleiche „Sport-Intensität“ liefert wie die Kawasaki – wer maximale Dynamik sucht, wird das schnell merken.
Design und Image: Zwei unterschiedliche Gründe, sich zu verlieben
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst die Entscheidung. Die Ninja ZX-4RR wirkt modern, kantig und sportlich. Sie sieht nach Leistung aus und passt zu Fahrern, die gern ein Motorrad fahren, das nach „Action“ aussieht. Die Honda CB 1100 EX dagegen spielt mit klassischer Eleganz. Sie wirkt zeitlos und vermittelt das Gefühl, dass man mit ihr nicht nur fährt, sondern auch „ankommt“.
Wer Wert auf ein sportliches Gesamtbild legt, findet in der Kawasaki die passende Optik. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt, wird die Honda stärker anziehen.
Welche Werte zählen beim Vergleich wirklich?
Beim Vergleich beider Modelle lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Kennzahlen zu schauen, sondern darauf, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken. Die Kawasaki zeigt ihre Stärken vor allem dort, wo sportliche Parameter zusammenkommen: ein Motorcharakter, der Drehzahl und Dynamik belohnt, sowie ein Handling, das schnelle Richtungswechsel unterstützt. Die Honda spielt ihre Stärken eher über ein stimmiges Gesamtpaket aus: ein Fahrgefühl, das sich ruhig dosieren lässt, und eine Ergonomie, die lange Fahrten angenehmer macht.
So werden aus „Werten“ echte Unterschiede: Die Ninja fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man aktiv fährt. Die Honda fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man entspannt fährt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das sich direkt anfühlt und bei zügiger Gangart besonders viel Spaß macht. Wer Kurven liebt, gern schaltet und den Motorcharakter auskosten möchte, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Die Honda CB 1100 EX passt dagegen besser zu Fahrern, die ein klassisch-elegantes Motorrad bevorzugen, das im Alltag und auf Touren vor allem durch Komfort, Ruhe und ein harmonisches Fahrgefühl überzeugt. Wer weniger „Attacke“ sucht und mehr „Genuss“ im Vordergrund hat, wird mit der Honda schneller zufrieden sein.
Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen eher für die Kawasaki – klassischer Stil und entspanntes Reisen eher für die Honda.