| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Honda VFR 800 – Vergleich für sportliche Fahrer und echte Tourer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Honda VFR 800, lohnt sich ein genauer Blick. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, aber sie liefern ihn auf sehr verschiedene Art: Die Ninja ZX-4RR ist klar sportlich ausgerichtet und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Straße nach Kurven aussieht. Die VFR 800 dagegen ist ein klassischer Sporttourer, der Komfort und Dynamik zusammenbringt und auf längeren Strecken besonders souverän wirkt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Bereiche gegenübergestellt, die beim Motorradkauf wirklich zählen: Fahrcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und Reisetauglichkeit. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf der Tour anfühlen.
Grundcharakter: Supersport-Feeling vs. Sporttourer-Allrounder
Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportlich, direkt, kurvenfokussiert
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das für den nächsten Ausflug in Richtung Landstraße gebaut wurde. Der Fokus liegt auf einem agilen Handling und einem sportlichen Ansprechverhalten. Gerade beim zügigen Fahren in Kurven zeigt sich, dass das Konzept auf Dynamik ausgelegt ist: Das Motorrad lädt dazu ein, früh zu entscheiden, sauber einzulenken und die Linie konsequent zu halten.
Honda VFR 800: souverän, tourentauglich, mit ruhigerem Rhythmus
Die Honda VFR 800 spielt dagegen eher die Rolle des souveränen Reisebegleiters. Sie wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug und mehr wie ein Motorrad, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Der Charakter ist insgesamt „erwachsener“: Das Fahrgefühl zielt auf gleichmäßigen Vortrieb, gute Beherrschbarkeit und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht.
Motor- und Leistungsgefühl: Wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen
Beim Vergleich von Leistung und Drehmoment geht es vor allem um das, was daraus im Fahrbetrieb entsteht. Die Ninja ZX-4RR vermittelt ein sportliches Gefühl, bei dem das Motorrad besonders dann begeistert, wenn die Drehzahl genutzt wird. Dadurch entsteht ein direkteres „Anpacken“ beim Beschleunigen – ideal für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen.
Die VFR 800 hingegen wirkt so, als würde sie mehr auf „Durchzug“ und gleichmäßige Kraftentfaltung setzen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsphasen nicht nur aus dem Stand heraus passieren, sondern auch aus mittleren Drehzahlbereichen. Für Tourenfahrer ist das ein Vorteil, weil weniger hektisches Arbeiten mit dem Getriebe nötig ist und das Motorrad insgesamt entspannter zu fahren ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Ninja ZX-4RR: leichtfüßig in der Kurve
Im Bereich Fahrwerk und Handling zeigt die Ninja ZX-4RR klar ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad wirkt wendig und lässt sich in Kurven zügig positionieren. Gerade bei häufigem Richtungswechsel oder beim sportlichen Fahren auf kurvigen Strecken ist das ein echter Pluspunkt. Die Abstimmung unterstützt ein präzises Gefühl am Vorderrad, sodass das Vertrauen in die Linie schnell wächst.
VFR 800: stabil und berechenbar über längere Strecken
Die VFR 800 punktet dagegen mit Stabilität und Berechenbarkeit. Auf längeren Strecken, bei wechselnden Fahrbahnbelägen oder wenn das Tempo konstant gehalten wird, fühlt sich das Motorrad sehr „ruhig“ an. Das ist besonders für Fahrer interessant, die nicht nur Kurven suchen, sondern auch gerne zügig und komfortabel von A nach B kommen.
Bremsen: Sportliche Verzögerung vs. kontrollierte Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Ninja ZX-4RR ist auf sportliche Situationen ausgelegt: Beim kräftigen Verzögern fühlt sich das Motorrad so an, als würde es schnell in den gewünschten Modus wechseln. Das ist hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird.
Die VFR 800 bietet im Vergleich eine sehr gute Dosierbarkeit und wirkt in vielen Alltagssituationen harmonisch. Gerade wenn nicht jede Bremsung „auf Anschlag“ erfolgen soll, sondern kontrolliert und gleichmäßig, spielt die VFR ihre Stärken aus. Das macht sie auch für Fahrer attraktiv, die gerne zügig fahren, aber den Fokus stärker auf flüssiges Fahren legen.
Ergonomie und Sitzposition: Kurvenhaltung vs. Langstreckenkomfort
Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Die Ninja ZX-4RR ist tendenziell sportlicher ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die gerne „in der Bewegung“ fahren. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Vorteil, kann aber auf sehr langen Touren je nach Körpergröße und Fahrstil spürbarer werden.
Die VFR 800 ist dagegen deutlich stärker auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger kompromissorientiert und ermöglicht es, auch über längere Zeit entspannt zu bleiben. Wer häufig unterwegs ist, regelmäßig größere Strecken fährt oder einfach eine weniger „angespannte“ Haltung bevorzugt, findet hier häufig den besseren Match.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und wechselnde Strecken
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegen lässt. Die Ninja ZX-4RR wirkt durch ihre sportliche Auslegung oft besonders dann passend, wenn das Motorrad im Alltag „mitgedacht“ wird: zügige Beschleunigung, dynamisches Einlenken und ein Fahrgefühl, das Lust auf Bewegung macht. In der Stadt kann das je nach Fahrstil sehr Spaß bringen – allerdings ist das Motorrad eher auf sportliche Nutzung ausgelegt.
Die VFR 800 ist im Alltag häufig die entspanntere Wahl. Durch den tourentauglichen Charakter und die insgesamt ruhigere Fahrweise lässt sie sich gut in den Tagesrhythmus integrieren. Gerade bei wechselnden Strecken – mal Stadt, mal Landstraße – wirkt sie wie ein Motorrad, das nicht ständig „auf Temperatur“ gebracht werden muss, um sich gut anzufühlen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Sportliches Handling mit viel Kurvengefühl
- Direktes Leistungsgefühl, das dynamisches Fahren belohnt
- Agilität bei Richtungswechseln und zügiger Fahrweise
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Sportliche Ausrichtung kann auf sehr langen Strecken je nach Ergonomie weniger komfortabel wirken
- Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den sportlichen Fokus als „zu aktiv“ empfinden
Stärken der Honda VFR 800
- Tourenkomfort und ruhiger, souveräner Fahrstil
- Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Beschleunigungsvorgängen
Schwächen bzw. Grenzen der Honda VFR 800
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Kurvenfokus als ein konsequent sportliches Motorrad
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, findet die Ninja ZX-4RR oft näher am Ziel
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Honda VFR 800 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Passend für die Kawasaki Ninja ZX-4RR
Die Ninja ZX-4RR ist besonders interessant für Fahrer, die Kurven suchen, gerne sportlich unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich aktiv bewegen lässt. Wer das Fahrgefühl liebt, wenn das Motorrad „mitarbeitet“, und gerne die Dynamik ausnutzt, findet hier meist die passendere Basis.
Passend für die Honda VFR 800
Die VFR 800 ist die bessere Wahl für alle, die Langstrecke planen, Wert auf Komfort und entspanntes Tempo legen und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt. Wer ein Allround-Paket sucht – sportlich genug, aber tourentauglich im Alltag – wird mit der VFR häufig glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik, agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl priorisieren. Sie macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß und belohnt eine aktive Fahrweise. Die Honda VFR 800 hingegen ist der bessere Begleiter, wenn Komfort, Stabilität und ein souveräner Reisecharakter wichtiger sind. Sie eignet sich hervorragend für längere Touren und für alle, die im Alltag gerne entspannt, aber dennoch dynamisch unterwegs sind. Wer vor allem Kurven und sportliches Fahren sucht, landet meist bei der Ninja. Wer dagegen regelmäßig weitere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das dabei ruhig und angenehm bleibt, trifft mit der VFR 800 die passendere Entscheidung.