| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Husqvarna Vitpilen 701: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein ganz anderer Anspruch: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportlich-dynamisches Fahren mit klarer Performance-Ausrichtung, während die Husqvarna Vitpilen 701 eher den modernen, markanten Naked-Look mit einem kräftigen Motorcharakter verbindet. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte – denn am Ende entscheidet nicht nur das Datenblatt, sondern vor allem, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Erster Eindruck: Sportlichkeit vs. Street-Charakter
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein kompaktes Sportpaket: Die Linien sind auf Agilität und Tempo ausgelegt, die Silhouette erinnert an die große Ninja-Familie. Wer gern zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz sieht, findet hier eine Maschine, die sich schnell „in Stimmung“ bringt.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen die Rolle des modernen Street-Bikes: Der Look ist eigenständig, die Haltung wirkt aufrecht und alltagstauglich. Das Motorrad richtet sich an Fahrer, die nicht nur Leistung wollen, sondern auch ein Motorrad, das sich vielseitig anfühlt – von der Stadt bis zur Landstraße.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell, dass beide Maschinen ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR zielt stärker auf sportliche Dynamik: Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung aufgebaut wird, unterstützen ein zügiges Fahren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sportlichen „Zwischen-den-Gängen“-Fahren wirkt die Ninja wie gemacht für Fahrer, die gern aktiv mit dem Gas arbeiten.
Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt eher auf einen kräftigen, souveränen Charakter. Der Motor fühlt sich in vielen Situationen weniger „spitz“ an, sondern eher durchzugsstark und gelassen. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampelphasen und wechselnden Geschwindigkeiten. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und trotzdem Fahrspaß möchte, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Fahrwerk & Handling: Agilität oder Stabilität?
Im Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt „leicht“ und direkt, wodurch sich schnelle Richtungswechsel und dynamisches Kurvenfahren besonders gut anfühlen. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird die Ninja als sehr passende Basis erleben.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Kontrolle und Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett unhandlich zu werden. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Fahrten kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne den Fahrspaß zu verlieren.
Kurvenverhalten: Wer fühlt sich „sportlicher“ an?
Beim Kurvenfahren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt stärker auf „Sport-Modus“ getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Kurvenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen. Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ebenfalls kurventauglich, aber eher mit dem Fokus auf flüssiges, souveränes Fahren. Das bedeutet: weniger „Kampf um die Linie“, mehr „entspannt Tempo aufbauen“.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt hier ihre sportliche Ausrichtung aus: Das Bremsverhalten wirkt darauf abgestimmt, zügig und kontrolliert zu verzögern, was gerade bei sportlicher Fahrweise ein Plus ist.
Die Husqvarna Vitpilen 701 punktet vor allem mit einem gut nutzbaren Sicherheitsgefühl im Alltag. Auch wenn die Fahrweise nicht immer maximal sportlich ist, bleibt das Bremsen angenehm planbar. Das ist besonders relevant, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Situationen auftreten.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Sprünge oder längere Touren?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Haltung mit, die das aktive Fahren unterstützt. Das kann auf kurzen Strecken sehr motivierend sein, verlangt aber bei längeren Fahrten mehr Aufmerksamkeit für die eigene Komfortzone.
Die Husqvarna Vitpilen 701 bietet dagegen eine aufrechtere, straßenorientierte Sitzposition. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für „Ausfahrten“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal eine sportliche Haltung „durchziehen“ möchte, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Design & Alltag: Was bleibt im Kopf?
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein kleines Sportgerät, das nach Tempo aussieht und sich auch so anfühlt. Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt auf einen eigenständigen Street-Charakter, der im Stadtbild auffällt und gleichzeitig nicht nach „Showbike“ wirkt.
Im Alltag zeigt sich außerdem, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt: vom Anfahren im Verkehr bis zum Rangieren. Die Vitpilen wirkt hier oft entspannter, während die Ninja eher die Freude am aktiven Fahren in den Vordergrund stellt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl und klarer Ausrichtung auf dynamisches Fahren.
- Kurven- und Beschleunigungsfokus: besonders passend, wenn zügige Fahrten regelmäßig vorkommen.
- Sportliche Brems- und Fahrwerksabstimmung, die Vertrauen bei dynamischer Fahrweise unterstützt.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann bei längeren Fahrten weniger komfortabel wirken.
- Wer vor allem entspannt und „ohne viel Aktivität“ fahren möchte, könnte den sportlichen Fokus als weniger passend empfinden.
Husqvarna Vitpilen 701: Stärken
- Alltagstauglicher Street-Charakter mit souveränem Motorgefühl.
- Aufrechtere Sitzposition für entspannteres Fahren über längere Strecken.
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und gemischten Fahrprofilen.
Husqvarna Vitpilen 701: Schwächen
- Der Fokus liegt weniger auf „Spitzen-Sportlichkeit“, wodurch sie sich im maximal sportlichen Modus anders anfühlen kann als die Ninja.
- Wer ausschließlich auf kompromisslose Sportperformance aus ist, findet bei der Ninja oft die direktere Antwort.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Husqvarna Vitpilen 701 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen:
- Sportliche Kurvenfahrten und aktives Fahren stehen im Vordergrund? Dann ist die Kawasaki Ninja ZX-4RR die naheliegendere Wahl. Sie belohnt dynamische Fahrweise und wirkt wie ein Motorrad, das gern gefordert wird.
- Viel Alltag, gemischte Strecken und ein souveränes Fahrgefühl sind wichtiger? Dann passt die Husqvarna Vitpilen 701 oft besser. Sie bietet eine entspanntere Grundlage, ohne den Fahrspaß zu verlieren.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, präzisem Handling und einem Motorrad liegt, das Kurvenfahrten und zügige Beschleunigung besonders intensiv unterstützt. Wer gern aktiv fährt und die Maschine spürbar „mitnimmt“, wird an der Ninja viel Freude haben – auch wenn die sportlichere Ergonomie bei längeren Fahrten etwas mehr fordert.
Die Husqvarna Vitpilen 701 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Vielseitigkeit im Alltag zählt: eine aufrechtere Sitzposition, ein souveräner Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das auch auf gemischten Strecken angenehm planbar bleibt. Für Fahrer, die ein Street-Bike suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch im Alltag Spaß macht, ist die Vitpilen oft die rundere Entscheidung.
Kurz gesagt: Ninja für sportlich-dynamische Ansprüche, Vitpilen für souveräne Street-Vielseitigkeit.