| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die KTM 1190 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie sich auf der Straße verhalten und welche Art von Touren sie am liebsten mögen. Genau das wird hier gegenübergestellt: Fahrdynamik, Motorcharakter, Komfort, Handling und die Frage, welches Motorrad für welchen Einsatzzweck die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Sportliche Ausrichtung vs. Reise- und Abenteuerfokus
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht klar für sportliches Fahren. Die Maschine ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren, Kurven präzise zu nehmen und ein agiles Handling zu bieten. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Passagen anfühlt.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen ein Motorrad mit dem Anspruch, mehr zu können als nur Asphalt. Der Adventure-Charakter zeigt sich im Gesamtkonzept: Komfort und Stabilität für längere Strecken, eine Sitzposition, die auch auf Dauer funktioniert, und ein Fahrgefühl, das auf wechselnde Bedingungen vorbereitet.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Bereich besonders lebendig. Das liegt weniger daran, dass sie „einfach nur schneller“ ist, sondern daran, dass das Motorrad in typischen Fahrzuständen sehr direkt anspricht. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten.
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken eher über Durchzug und souveräne Kraftentfaltung aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder wenn es mal etwas unruhiger wird (Wind, Belagwechsel, Steigungen) zeigt sich der Adventure-Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig und planbar, ohne dass ständig „nachgedreht“ werden muss.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Sehr direktes Ansprechverhalten und sportliche Dynamik. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet die sportliche Auslegung manchmal als weniger „gelassen“.
- KTM 1190 Adventure: Souveräner Charakter für lange Strecken und gleichmäßige Fahrweise. Schwäche: Wer maximal sportliche Agilität sucht, wird die KTM eher als „touring-orientiert“ erleben als als kompromissloses Kurvenwerkzeug.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist auf schnelle Richtungswechsel und ein präzises Kurvengefühl ausgelegt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man es „mitnehmen“ kann: Linie wählen, einlenken, beschleunigen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Ninja dadurch sehr motivierend.
Die KTM 1190 Adventure setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle über längere Zeit. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar hält. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress auf langen Strecken, mehr Gelassenheit, wenn die Straße nicht perfekt ist.
Bremsen und Fahrpräzision
Beide Motorräder sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie sportliche Manöver unterstützen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt beim sportlichen Bremsen und in kurzen, intensiven Sequenzen besonders „on point“. Die KTM 1190 Adventure punktet eher mit gleichmäßiger Verzögerung und einem Gefühl von Sicherheit, wenn es über längere Zeit zügig oder auch mal weniger planbar wird.
Sitzposition und Komfort: Kurze Wege vs. lange Touren
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktive Fahrhaltung, weniger auf „einfach nur sitzen“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig, weil die Maschine dadurch sehr direkt wirkt. Auf Dauer kann die sportliche Haltung aber je nach Körperbau und Fahrstil anstrengender werden.
Die KTM 1190 Adventure bietet eine deutlich tourentauglichere Haltung. Das Motorrad unterstützt eine entspanntere Position, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve, sondern auch die Strecke dazwischen zählt, ist das ein großer Vorteil.
Alltagstauglichkeit
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Im Stadtverkehr und auf Feierabendrunden wirkt sie oft leichtfüßig und macht Spaß. Schwäche: Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, merkt eher, dass die Ausrichtung sportlich ist.
- KTM 1190 Adventure: Für Pendeln mit längeren Etappen und für Wochenendtouren ist sie sehr passend. Schwäche: In sehr engen, langsamen Situationen kann das größere Gesamtkonzept weniger „handlich“ wirken als bei einer sportlichen Maschine.
Ausstattung und Elektronik: Was man im Vergleich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, wie die Elektronik und das Gesamtkonzept zum Fahrstil passen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer in sportliche Situationen hinein begleitet: präzise Rückmeldung, ein Setup, das dynamisches Fahren unterstützt. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen stärker auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit ausgelegt, besonders wenn die Bedingungen variieren oder wenn man mehrere Stunden unterwegs ist.
Im Vergleich wird außerdem klar: Die KTM ist eher die Maschine, bei der man sich auf Touren „einrichtet“. Die Ninja ist eher die Maschine, bei der man sich auf Fahrspaß „konzentriert“.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn die Route aus Kurven besteht, wenn gern zügig gefahren wird und wenn das Motorrad im Vordergrund steht. Wer gern am Wochenende die Lieblingsstrecke abfährt, findet hier ein Bike, das sich schnell nach sportlicher Laune anfühlt.
Die KTM 1190 Adventure passt besonders gut, wenn die Tour mehr ist als nur die Kurve. Wenn mehrere Regionen, unterschiedliche Straßenqualitäten und längere Tagesetappen dazugehören, spielt die KTM ihre Stärken aus. Sie ist die Wahl für Menschen, die nicht nur „fahren“, sondern auch reisen möchten.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken in Agilität, sportlicher Direktheit und Kurvengefühl. Schwächen eher im Komfortfokus bei langen Strecken und in der weniger tourorientierten Grundhaltung.
- KTM 1190 Adventure: Stärken in Stabilität, Langstrecken-Komfort und souveränem Fahrverhalten. Schwächen eher bei maximal sportlicher Agilität und dem „kompakten“ Gefühl einer reinen Sportmaschine.
Fazit: Welche Wahl ist die bessere?
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Fahrdynamik liegt: Kurven, zügige Passagen und ein Motorrad, das direkt reagiert und Spaß macht, sobald die Straße anspruchsvoll wird. Wer häufig kürzere bis mittlere Strecken fährt und dabei gern aktiv unterwegs ist, bekommt mit der Ninja ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Etappen, wechselnde Straßenbedingungen und ein Fahrgefühl, das auch nach Stunden noch entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf perfekten Straßen funktioniert, sondern als Reisebegleiter gedacht ist, liegt mit der KTM näher am Ziel.
Kurz gesagt: Ninja ZX-4RR für sportliche Freude auf der Strecke, 1190 Adventure für souveräne Touren und Komfort über Distanz.