UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Vorstellung und Probefahrt
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Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Triumph Bonneville T100, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein sportlich geprägtes Konzept, das auf Dynamik, präzises Handling und ein direktes Ansprechverhalten setzt. Auf der anderen Seite findet sich ein klassisch inspiriertes Motorrad mit Fokus auf Charakter, Komfort und ein Fahrgefühl, das eher nach entspanntem Kilometerfressen klingt als nach „nur Vollgas“.

Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht nur gegenübergestellt, sondern die Unterschiede in der Praxis herausgearbeitet: Wie verändert sich das Fahrverhalten im Alltag? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen? Und welche Art von Fahrerprofil passt besser zu welchem Motorrad?

Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. britischer Retro-Charakter

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für ein Konzept, das sich klar an sportlichen Fahrern orientiert. Das Motorrad wirkt kompakt, agil und darauf ausgelegt, Kurven schnell und kontrolliert zu nehmen. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Bike „mitdenkt“.

Die Triumph Bonneville T100 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie verbindet klassische Optik mit moderner Alltagstauglichkeit. Das Motorrad ist weniger darauf getrimmt, in jeder Situation maximal sportlich zu wirken, sondern eher darauf, eine stimmige Balance aus Komfort, Stabilität und Fahrkultur zu bieten.

Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja ZX-4RR fühlt sich oft wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten an – leicht zu bewegen, schnell in der Linie und mit einem Antrieb, der Lust auf zügiges Beschleunigen macht. Die Bonneville T100 dagegen vermittelt eher das Gefühl, dass man „einfach fahren“ kann: ruhiger, gleichmäßiger und mit einem Charakter, der auch bei längeren Strecken angenehm bleibt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich abgestimmt und wirkt besonders dann stark, wenn man das Gas bewusst nutzt und das Motorrad in den passenden Drehzahlbereich bringt. Das macht sie interessant für Fahrer, die gerne aktiv fahren, schalten und Kurven mit Schwung ansteuern.

Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher in einem anderen Rhythmus aus. Der Antrieb wirkt so, dass man auch ohne ständiges „Hinterherjagen“ des Drehzahlbereichs gut vorankommt. Das ist vor allem im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm, wenn man nicht ständig auf maximale Dynamik aus sein muss, sondern auf flüssiges Fahren setzt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Ninja ZX-4RR punktet dort, wo Tempo und Reaktionsfreude gefragt sind: beim zügigen Anfahren, beim dynamischen Überholen und beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven. Ihre Schwäche kann sich dort zeigen, wo es eher gemütlich und gleichmäßig sein soll – denn wer das Motorrad „sportlich“ fahren möchte, muss es auch entsprechend nutzen.

Die Bonneville T100 ist im Gegenzug besonders dann im Vorteil, wenn entspannte Fahrten im Vordergrund stehen. Sie wirkt weniger „zielgerichtet auf Sport“, sondern mehr auf Fahrkultur und Komfort. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass sie nicht die gleiche sportliche Direktheit vermittelt wie die Ninja ZX-4RR – wer maximale Agilität im sportlichen Grenzbereich sucht, wird eher bei der Kawasaki fündig.

Fahrwerk und Handling: Wie präzise fühlt sich das Motorrad an?

Das Handling ist ein Kernpunkt im Vergleich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist auf ein sportliches Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein klareres Rückmeldegefühl und ein Fahrstil, der sich wie „auf Schienen“ anfühlt, sobald man die Linie sauber trifft. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Geometrie und Abstimmung auf Dynamik ausgelegt sind.

Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen stärker auf Stabilität und Alltagstauglichkeit. Das Motorrad wirkt souverän, ohne dabei zwangsläufig das gleiche „Race-Bike“-Gefühl zu erzeugen. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen kann das ein echter Vorteil sein, weil es das Fahrgefühl entspannter macht.

Kurvenfahren: Unterschiedliche Stärken

In Kurven zeigt die Ninja ZX-4RR ihre sportliche Seite: Sie lädt dazu ein, zügig zu fahren, früh zu planen und die Linie konsequent zu halten. Die Bonneville T100 fährt sich ebenfalls sicher, aber eher mit dem Fokus auf flüssiges, kontrolliertes Tempo statt auf maximalen sportlichen Druck.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ninja ZX-4RR wirkt in der Praxis so, als würde sie dem Fahrer eine klare Rückmeldung geben – besonders dann, wenn man sportlich bremst und die Maschine kontrolliert in die Kurve bringen möchte.

Die Bonneville T100 ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, legt aber den Schwerpunkt eher auf ein gutmütiges, alltagstaugliches Verhalten. Das ist gerade für Fahrer interessant, die nicht ständig im sportlichen Modus unterwegs sind, sondern eine zuverlässige Bremse für Alltag und Touren suchen.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und im „Körpergefühl“ beim Fahren. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt tendenziell eine sportlichere Haltung mit. Das kann beim dynamischen Fahren ein Vorteil sein, weil es die Kontrolle erhöht und das Motorrad „direkter“ wirken lässt. Wer jedoch lange Strecken eher entspannt angehen möchte, kann die sportlichere Ergonomie als weniger bequem empfinden.

Die Triumph Bonneville T100 ist in der Regel auf eine angenehmere, tourentauglichere Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne lange unterwegs sind, ohne dass der Rücken oder die Handgelenke nach einiger Zeit „arbeiten“ müssen.

Stadtverkehr vs. Touren

Im Stadtverkehr kann die Ninja ZX-4RR durch ihre Agilität punkten, während die Bonneville T100 durch ihren Komfort und die entspannte Sitzhaltung überzeugt. Auf Touren wird der Komfort der Triumph häufig stärker spürbar, während die Kawasaki vor allem dann begeistert, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv bewegt.

Ausstattung und Alltag: Was passt besser zu welchem Lebensstil?

Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, Schutz vor Wind und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „einfach“ nutzen lässt. Die Ninja ZX-4RR ist dabei klar auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird sich schnell zuhause fühlen.

Die Bonneville T100 ist dagegen stärker auf das abgestimmt, was viele an klassischen Motorrädern lieben: ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Charakter und einem Fahrgefühl, das nicht nur auf Geschwindigkeit reduziert ist. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die auch optisch und emotional gerne fahren.

Typische Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Sportliches Handling: präzise Führung und dynamische Linienwahl.
  • Direktes Ansprechverhalten: macht aktives Fahren besonders attraktiv.
  • Kurvenfokus: lädt dazu ein, zügig und kontrolliert zu fahren.

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen

  • Sportliche Ergonomie: kann auf langen Strecken weniger entspannend wirken.
  • Fahrstilabhängig: wer eher gemütlich fährt, nutzt die Stärken eventuell nicht voll aus.

Triumph Bonneville T100 – Stärken

  • Komfort und Fahrkultur: angenehm für Alltag und längere Touren.
  • Stabile, souveräne Art: entspanntes Fahrgefühl statt „Race“-Druck.
  • Charakter: emotionaler Look und ein stimmiges Gesamtpaket.

Triumph Bonneville T100 – Schwächen

  • Weniger sportlich-direkt: nicht die gleiche Agilität wie bei der Kawasaki im sportlichen Modus.
  • Anspruch an Fahrstil: wer maximale Dynamik sucht, wird eher die Ninja bevorzugen.

Welche Entscheidung ist sinnvoll? Kaufberatung ohne Umwege

Wenn die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Triumph Bonneville T100 schwerfällt, hilft ein Blick auf die eigenen Fahrgewohnheiten. Die Ninja ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportlich aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“, schalten, Tempo aufbauen und das Handling als Teil des Fahrspaßes sehen.

Die Triumph ist besonders dann sinnvoll, wenn Komfort, entspannte Touren und ein Motorrad mit klassischem Charakter wichtiger sind. Sie passt zu Fahrern, die gerne gleichmäßig unterwegs sind, das Motorrad nicht ständig „ausreizen“ müssen und Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legen – optisch wie fahrerisch.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das auf dynamische Fahrten, präzises Handling und ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt ist. Wer Kurven liebt, aktiv fährt und das Motorrad als Spaßmaschine versteht, wird hier besonders viel Freude haben. Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen ideal für Fahrer, die Komfort, Fahrkultur und einen klassischen Charakter priorisieren. Sie eignet sich hervorragend für Alltag und Touren, bei denen entspanntes, souveränes Fahren wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Kurz gesagt: Sportlicher Fahrspaß spricht eher für die Kawasaki, entspannte Touren mit Stil eher für die Triumph.

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