UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Vorstellung und Probefahrt
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die im Alltag wirklich zählt: Will man eher sportlich und direkt fahren – oder lieber komfortabel und souverän über längere Strecken unterwegs sein? Der Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Yamaha Tracer 9 GT Plus zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Philosophie hinter den beiden Modellen ist. Beide sind modern, beide machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Grundcharakter: sportlich-direkt vs. tourentauglich

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für ein agiles, sportlich ausgerichtetes Fahrgefühl. Die Maschine wirkt wie gemacht für Kurven, für zügiges Vorankommen und für Fahrer, die gern nah am Geschehen sind. Das Konzept ist klar: leichtfüßig, dynamisch und mit Fokus auf Fahrspaß.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist eher die Antwort auf den Wunsch nach Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort. Sie bringt den Charakter eines sportlichen Tourers mit, der auch bei längeren Etappen ruhig und kontrolliert bleibt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Ausstattung legt und sich auf Elektronik und Komfort verlassen möchte, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Ansprechverhalten

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es kurvig wird und wo man das Motorrad aktiv bewegt. Das Fahrverhalten wirkt präzise, die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt eine sportliche Linie. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich das Setup lebendig an – mit dem typischen Anspruch, dass der Fahrer viel Einfluss auf den Rhythmus nimmt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt dagegen stärker auf souveräne Kontrolle. Das Motorrad wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein stabiler Begleiter, der Geschwindigkeit und Strecke gut wegsteckt. In flotten Passagen bleibt sie handlich genug, aber der Schwerpunkt liegt spürbar auf einem gleichmäßigen, entspannten Vorankommen. Dadurch eignet sie sich besonders für Situationen, in denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.

Komfort und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Ergonomie

Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition ist eher auf Fahrspaß und aktive Kontrolle getrimmt. Das ist nicht automatisch „unbequem“, aber es ist klar weniger auf lange, entspannte Fahrten optimiert als bei einem Tourer. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern sportlich unterwegs ist, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Etappen plant, merkt schneller, dass ein tourentauglicheres Konzept entspannter ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist genau für diese Langstrecken-Realität gebaut. Der Windschutz und die generelle Ergonomie sind stärker auf Alltag und Reise ausgelegt. Dadurch wird das Fahren über längere Zeit weniger anstrengend. Auch wenn man zügig unterwegs ist, bleibt der Fokus auf Komfort und Stabilität – besonders dann, wenn der Tag länger wird und die Konzentration nicht nur in Kurven, sondern auch auf Autobahn- oder Landstraßenabschnitten gefragt ist.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder sind modern, aber sie setzen Elektronik unterschiedlich ein. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt in der Abstimmung eher auf ein sportliches, direktes Fahrerlebnis ausgelegt. Elektronische Helfer sind vorhanden, aber der Charakter bleibt: Das Motorrad soll sich „echt“ anfühlen und nicht wie ein reines Assistenzfahrzeug. Das ist besonders für Fahrer interessant, die gern selbst dosieren und das Motorrad als Werkzeug für sportliches Fahren sehen.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht einen Schritt weiter in Richtung „Touring mit Unterstützung“. Hier spielt die Elektronik eine größere Rolle, um Komfort, Sicherheit und Fahrbarkeit über verschiedene Bedingungen hinweg zu verbessern. Gerade auf wechselhaften Strecken oder bei unterschiedlichen Beladungszuständen kann das den Unterschied machen. Wer häufig unterwegs ist und sich auf ein durchdachtes Gesamtpaket verlassen möchte, profitiert spürbar.

Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle in Kurven und beim Verzögern

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem der unterschiedliche Anspruch. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR legt den Fokus auf sportliche Rückmeldung und präzises Handling. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie und fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn das Tempo hoch ist und die Maschine aktiv gefahren wird. Auch beim Bremsen zeigt sich der sportliche Charakter: Die Verzögerung wirkt direkt und kontrolliert, passend zu einer Fahrweise, die Kurvenarbeit und zügiges Anbremsen ernst nimmt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf optimiert, auch bei längeren Fahrten und unterschiedlichen Straßenverhältnissen ruhig zu bleiben. Beim Bremsen steht weniger das „Rennstrecken-Gefühl“ im Vordergrund, sondern die gleichmäßige, sichere Dosierbarkeit – besonders praktisch, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch entspannt unterwegs ist.

Motor- und Leistungscharakter: wie sich die Kraft anfühlt

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR vermittelt ihren Charakter über ein sportliches Ansprechverhalten und eine klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Fahrer, die gern im richtigen Drehzahlbereich arbeiten und die Beschleunigung als Teil des Fahrspaßes sehen. Dadurch entsteht ein sehr direktes Gefühl: Gas geben, Linie halten, Kurve ausfahren – und das Motorrad belohnt die aktive Fahrweise.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsfluss. Das macht sie besonders attraktiv für längere Strecken, weil das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden muss, um zügig voranzukommen. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn wechselt, wird die gutmütige Abstimmung schätzen. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig am Limit zu arbeiten.

Stärken und Schwächen: worin die Modelle jeweils glänzen

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Sportliches, direktes Fahrgefühl mit Fokus auf Kurven und aktives Fahren.
  • Agiles Handling, das sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt.
  • Klare sportliche Ausrichtung, die Fahrspaß in den Vordergrund stellt.

Kawasaki Ninja ZX-4RR – mögliche Schwächen

  • Komfortfokus geringer als bei einem Tourer – für lange Strecken ist das Konzept weniger „entspannt“.
  • Elektronik-Philosophie eher zurückhaltend: Wer maximale Assistenz erwartet, findet hier weniger „Touring-Overkill“.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Touring-Komfort mit guter Ergonomie und spürbarem Fokus auf Langstrecke.
  • Souveränes Fahrverhalten, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
  • Umfangreiche Elektronik-Unterstützung für Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – mögliche Schwächen

  • Sportliches Feeling weniger „roh“: Wer maximale Direktheit wie bei einem reinen Sportbike sucht, könnte weniger „Rennstrecken-Charakter“ erwarten.
  • Touring-Anspruch kann sich wie „mehr Motorrad“ anfühlen, wenn man vor allem kurze, spontane Fahrten plant.

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag lösen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders dann, wenn Kurven, Dynamik und ein sportliches Gesamtgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die gern aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und sportliche Ausfahrten bevorzugen – auch wenn die Strecke mal länger wird, bleibt der Charakter klar sportlich.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Komfort, Reichweite im Kopf (also: lange Tage) und moderner Unterstützung liegt. Wer regelmäßig unterwegs ist, Wert auf eine entspannte Sitzposition und ein souveränes Fahrverhalten legt, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket. Gerade für Reisen, Pendeln mit Anspruch oder Touren mit wechselnden Bedingungen spielt sie ihre Stärken aus.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Direktheit, agiles Handling und ein klarer Fokus auf Fahrspaß wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht besonders dort Freude, wo Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt dagegen, wenn Komfort, souveräne Stabilität und eine stärkere Elektronik- und Touring-Ausrichtung im Alltag zählen. Für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und Fahrer, die ein Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sehen, wirkt sie runder und entspannter. Kurz gesagt: Wer „Sport zuerst“ möchte, findet in der Ninja ZX-4RR den passenden Charakter. Wer „Touring zuerst“ plant und dabei moderne Unterstützung nicht missen will, ist mit der Tracer 9 GT Plus besser bedient.

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