UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Kawasaki Versys 1000 SE vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Kawasaki Versys 1000 SE und die Harley-Davidson Nightster gegenüberstellt, bekommt vor allem eines: zwei klare Konzepte. Die Versys 1000 SE steht für Vielseitigkeit, Reise-Feeling und einen modernen, alltagstauglichen Auftritt. Die Nightster dagegen setzt auf den klassischen Harley-Charakter, eine kompakte Optik und ein Fahrgefühl, das stärker auf Stil und unmittelbare Rückmeldung ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich werden die wesentlichen Punkte gegenübergestellt, die beim Kauf wirklich zählen: Wie sich die Motorräder im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen, wie sie sich in der Praxis fahren lassen und welche Stärken und Schwächen sich aus den jeweiligen Ausrichtungen ergeben. Dabei geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um „passender“ – je nach Anspruch, Streckenprofil und persönlichem Geschmack.

Grundidee und Charakter: Reise-Allrounder vs. Harley-Style

Die Kawasaki Versys 1000 SE wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gebaut ist: Pendeln, Landstraße, längere Touren und auch mal ein anderer Untergrund. Der Zusatz „SE“ steht dabei typischerweise für eine stärker ausgestattete Ausrichtung, die den Komfort und die Alltagstauglichkeit in den Vordergrund rückt.

Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen stärker auf den „Ride“-Moment fokussiert. Sie vermittelt ein Gefühl von Nähe zum Motorrad: kompakter, direkter und mit einem Motorcharakter, der nicht auf Effizienz im Sinne von „möglichst unauffällig“ ausgelegt ist, sondern auf den typischen Harley-Vibe. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die weniger „Maximal-Reichweite“ suchen, sondern mehr „Maximal-Charakter“.

Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Motorräder im Stadt- und Landstraßenbetrieb unterscheiden

Versys 1000 SE: souverän, stabil und tourentauglich

Die Versys 1000 SE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um flüssiges Fahren geht. Das Motorrad wirkt in der Praxis oft wie ein „ruhiger Begleiter“: Man kann zügig unterwegs sein, ohne dass das Fahrwerk oder die Sitzposition sofort nach Korrekturen verlangen. Gerade auf Landstraßen zeigt sich der Allround-Ansatz: gleichmäßige Beschleunigung, gut dosierbare Leistung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Abschnitten nicht in Stress umschlägt.

Nightster: kompakt, direkt und mit spürbarer Motorwirkung

Die Nightster ist im Alltag häufig das Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Sie wirkt handlicher im Kopf und im Gefühl, auch wenn die tatsächlichen Maße je nach Situation natürlich eine Rolle spielen. In der Stadt macht sich der Harley-Charakter bemerkbar: Der Motor reagiert spürbar auf Gasbefehle, und das Motorrad vermittelt ein unmittelbares Feedback. Das kann im Stop-and-Go angenehm sein, aber auch dann, wenn man bewusst „mit Gefühl“ fährt statt nur effizient durchzuschalten.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecken-Feeling

Bei beiden Modellen ist die Ergonomie ein entscheidender Punkt, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist typischerweise so ausgelegt, dass längere Strecken leichter fallen. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine auf Tempo und Distanz „einpendelt“. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von einem Konzept, das auf entspannteres Fahren ausgelegt ist.

Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen stärker auf eine sportlich-kompakte Haltung und auf das Gefühl, nah am Motorrad zu sein. Das kann sehr motivierend sein, vor allem auf kürzeren Touren oder bei Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „nur“ Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Wer allerdings sehr lange Strecken am Stück plant, sollte die eigene Sitzverträglichkeit besonders ernst nehmen – denn der Fahrstil und die Körperhaltung spielen hier eine größere Rolle.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede, die man beim Fahren merkt

Der größte Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt im Motorcharakter. Die Versys 1000 SE steht für einen modernen, vielseitigen Antrieb, der sich in unterschiedlichen Situationen gut anfühlt: vom entspannten Cruisen bis zu zügigem Fahren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht jedes Mal „neu anlernen“ wollen, sondern ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integriert.

Die Nightster bringt hingegen den Harley-typischen Stil mit: spürbare Kraftentfaltung, ein Sound- und Vibrationsgefühl, das man nicht wegdiskutieren kann. Das ist ein Vorteil für alle, die genau das suchen. Gleichzeitig ist es ein Punkt, der nicht zu jedem Fahrprofil passt: Wer sehr leise, smooth und „unaufgeregt“ fahren möchte, wird den Charakter der Nightster möglicherweise als zu präsent empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Praxisvergleich

Die Versys 1000 SE wirkt im Vergleich häufig wie das Motorrad für „Stabilität und Kontrolle“. Gerade wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht nur auf perfekten Asphalt unterwegs ist, spielt das Konzept seine Vorteile aus. Das Handling ist dabei nicht „träge“, sondern eher darauf ausgelegt, dass man sicher und planbar fahren kann.

Die Nightster ist dagegen stärker auf ein unmittelbares Handlinggefühl ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven bewusst zu fahren und das Tempo aus dem Fahrgefühl heraus zu entwickeln. Wer gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug für den Moment“ sieht, wird das als Stärke wahrnehmen. Wer dagegen sehr viel Wert auf neutralen Langstreckenkomfort legt, könnte bei der Nightster schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt wegen der Technik, sondern wegen des Gesamtpakets aus Haltung, Charakter und Fahrstil.

Ausstattung und Praxisnutzen: Was im Alltag wirklich hilft

Die Versys 1000 SE ist als Reise-orientiertes Konzept gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Alltag und Touren vorbereitet wirkt: Komfort, Nutzbarkeit und ein Setup, das man gern für längere Fahrten nutzt. Gerade wenn Gepäck, längere Tagesetappen oder wechselnde Wetterlagen eine Rolle spielen, ist die Versys 1000 SE häufig die passendere Wahl.

Die Nightster ist eher das Motorrad für „kurz raus, aber richtig“. Sie punktet mit Stil, einem klaren Look und dem Gefühl, dass man mit ihr schnell losfahren kann, ohne dass das Motorrad „zu viel“ sein muss. Für viele Fahrer ist das genau der Reiz: weniger Plan, mehr Genuss. Gleichzeitig ist sie weniger die erste Wahl, wenn der Fokus auf maximaler Reise-Organisation und Langstreckenroutine liegt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 1000 SE – Stärken

  • Allround-Ansatz: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile.
  • Komfort und Langstrecken-Feeling: wirkt wie ein Motorrad, das man auch über längere Zeit gern fährt.
  • Planbares Fahrverhalten: vermittelt Sicherheit und Kontrolle, besonders bei wechselnden Bedingungen.

Kawasaki Versys 1000 SE – mögliche Schwächen

  • Charakter: wer stark auf Harley-typische „Unmittelbarkeit“ und Sound-Emotionen steht, findet bei der Versys eher einen modernen Allround-Charakter.
  • Fokus: die Ausrichtung auf Vielseitigkeit kann für Puristen, die nur ein bestimmtes Fahrgefühl suchen, weniger „romantisch“ wirken.

Harley-Davidson Nightster – Stärken

  • Starker Marken- und Fahrcharakter: Motorgefühl und Sound sind Teil des Erlebnisses.
  • Direktes Handling: macht Kurven und kurze Touren besonders lebendig.
  • Stil und Identität: wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „zeigt“.

Harley-Davidson Nightster – mögliche Schwächen

  • Langstreckenanspruch: wer sehr lange Strecken plant, sollte die eigene Ergonomie und den Fahrstil besonders prüfen.
  • Allround-Anspruch: für maximale Vielseitigkeit im Sinne von „alles mitnehmen“ ist die Versys oft die passendere Basis.

Für wen welches Motorrad besser passt

Die Entscheidung fällt leichter, wenn das eigene Nutzungsprofil klar ist. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf längeren Strecken entspannt bleibt und dabei trotzdem genug Dynamik für zügiges Fahren bietet. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant oder ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „umstellen“ lässt, findet in der Versys 1000 SE ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Harley-Davidson Nightster passt am besten zu Fahrern, die den Harley-typischen Charakter bewusst wollen: spürbare Motorwirkung, ein markantes Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt. Für kurze bis mittlere Touren, für Ausfahrten mit Fokus auf Erlebnis und Stil, und für alle, die gern „mit dem Motorrad sprechen“ statt nur Strecke zu machen, ist die Nightster oft die bessere Wahl.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Komfort und ein planbares Langstrecken-Feeling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen und dabei auf souveränes Handling sowie eine entspannte Praxis setzen. Die Harley-Davidson Nightster gewinnt dagegen dort, wo Charakter wichtiger ist als maximale Reise-Organisation: für alle, die den Harley-Vibe spüren wollen, kurze bis mittlere Touren genießen und ein direktes, emotionales Fahrgefühl bevorzugen. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem „funktioniert“ und Touren erleichtert, landet eher bei der Versys. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich nach jeder Ausfahrt besonders anfühlt, wird mit der Nightster glücklicher. Am Ende entscheidet das eigene Fahrprofil: Allround-Reise vs. emotionaler Ride.

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