UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Schwarz und schön
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Deutschland auf zwei Rädern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle
Pro:
  • Fahrwerk komfortabel und sportlich
  • Leistungsstarker Motor
  • Soziuskomfort
  • Sicherheitspaket
Kontra:
  • Aufpreispolitik

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm
Gewicht268kg
Radstand1.504mm
Länge2.270mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

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Kawasaki Vulcan S vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Straße, Alltag und große Touren

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Vulcan S und die BMW R 1250 GS Adventure, lohnt sich ein genauer Blick. Die Vulcan S steht für entspanntes Cruisen, eine zugängliche Fahrbarkeit und ein Konzept, das sich schnell vertraut anfühlt. Die GS Adventure dagegen ist auf weite Strecken, hohe Alltagstauglichkeit und anspruchsvolle Reisen ausgelegt – mit einem Paket, das vor allem auf Vielseitigkeit und Komfort setzt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um die reinen Eckdaten, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, auf langen Etappen und bei der Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Universum

Wie sich die Kawasaki Vulcan S anfühlt

Die Kawasaki Vulcan S ist als Cruiser gedacht, der die Straße in den Mittelpunkt stellt. Das Fahrgefühl ist eher leichtgängig und unkompliziert. Die Sitzposition wirkt insgesamt so, dass sich längere Fahrten angenehm anfühlen können, ohne dass das Motorrad „schwer im Handling“ wirkt. Wer gerne entspannt fährt, findet hier ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.

Wie sich die BMW R 1250 GS Adventure anfühlt

Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Reiseenduro-Konzept: Sie ist für lange Strecken gebaut, für wechselnde Untergründe und für Situationen, in denen Komfort und Sicherheit zusammenkommen müssen. Das Motorrad wirkt in der Praxis wie ein „Alleskönner“ – nicht unbedingt als leichtes Stadtbike, aber als Maschine, die auch nach vielen Stunden noch souverän bleibt.

Sitzposition und Ergonomie: Was passt zu welcher Fahrweise?

Der größte Unterschied zeigt sich meist dort, wo man ihn am wenigsten „auf dem Papier“ sieht: bei der Ergonomie. Die Vulcan S zielt auf eine entspannte Haltung ab, die das Fahren im Alltag angenehm macht – besonders, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden. Die GS Adventure ist dagegen auf Langstrecken ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Gesamtkonzeption sind darauf optimiert, dass man auch bei längerer Fahrt nicht „verkrampft“, sondern kontrolliert und stabil unterwegs ist.

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder viel im Stop-and-go fährt, wird die Vulcan S oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, Gepäck mitnimmt und auch mal andere Streckenprofile wählt, findet in der GS Adventure die passendere Basis.

Fahrverhalten: Leicht zu bewegen vs. souverän zu tragen

Stärken der Vulcan S im Fahralltag

Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen gut dosieren: beim Anfahren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stand und beim Wechsel zwischen ruhigem Cruisen und sportlicherem Fahren. In Kurven wirkt sie insgesamt berechenbar, und das Handling fühlt sich eher „nah am Fahrer“ an.

Stärken der GS Adventure auf langen Strecken

Die BMW R 1250 GS Adventure ist weniger auf „agiles Stadtspiel“ ausgelegt, sondern auf Stabilität und Souveränität. Auf Autobahnabschnitten, Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen zeigt sich das Konzept: Das Motorrad trägt sich selbstbewusst, bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei langen Etappen ist das ein echter Vorteil.

Die Kehrseite: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Cruiser-Bike durch enge Gassen bewegt, wird bei der GS Adventure eher eine andere Gewichtsklasse im Kopf haben müssen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es ist eine Frage der Erwartung.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Vergleich

Beim Antrieb zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Vulcan S steht für einen Motorcharakter, der sich gut in den Alltag integrieren lässt: gleichmäßiges Vorankommen, angenehme Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne entspannt unterwegs sind und trotzdem jederzeit ansprechbar bleiben möchten.

Die GS Adventure ist dagegen auf Leistungsentfaltung und Durchzug ausgelegt, die besonders auf Touren überzeugen. Gerade wenn Strecken länger werden, Gepäck dazukommt oder das Tempo steigt, spielt das Motorrad seine Stärken aus. In der Praxis bedeutet das: weniger „Planen“ im Kopf, mehr „einfach fahren“ – auch wenn die Route anspruchsvoller wird.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche

Bei der BMW R 1250 GS Adventure ist Elektronik ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts. Fahrmodi, Traktionsunterstützung und weitere Systeme helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar zu halten. Das ist besonders wertvoll, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.

Die Kawasaki Vulcan S setzt stärker auf ein zugängliches Fahrerlebnis. Elektronische Unterstützung ist vorhanden, aber das Motorrad wirkt insgesamt weniger „technisch überladen“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad bewusst als unkomplizierten Begleiter nutzen möchte.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Tourenkomfort vs. Cruiser-Alltag

Komfort ist nicht nur eine Frage der Federung, sondern auch der Gesamtergonomie: Sitz, Windschutz, Schwingungsverhalten und die Art, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert. Die GS Adventure ist hier klar im Vorteil, wenn es um lange Strecken geht. Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die Vulcan S punktet dagegen im Alltag durch ein eher „leichtes“ Fahrgefühl. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: genug Komfort für normale Touren, aber ohne das Gefühl, ein großes Reisegerät bewegen zu müssen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Vulcan S – Stärken

  • Einfaches Handling und unkomplizierter Einstieg in den Fahrspaß.
  • Street-Fokus: besonders passend für Straße, Feierabendrunden und entspannte Touren.
  • Alltagsfreundliche Ergonomie, die das Motorrad schnell vertraut macht.

Kawasaki Vulcan S – Schwächen

  • Weniger „Reiseenduro-Feeling“ für sehr lange Etappen mit viel Gepäck.
  • Wer häufig abseits der Straße fährt oder maximale Vielseitigkeit sucht, wird eher zur GS Adventure greifen.

BMW R 1250 GS Adventure – Stärken

  • Tourenkomfort und souveräne Langstrecken-Eigenschaften.
  • Elektronik und Assistenz für wechselnde Bedingungen und mehr Sicherheit.
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile und Reiseeinsätze.

BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen

  • Als großes Reisegerät weniger „leichtfüßig“ im Stadtverkehr.
  • Wer vor allem kurze Strecken fährt und ein schlankes Cruiser-Konzept sucht, könnte sich mit der GS Adventure überdimensioniert fühlen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zur eigenen Nutzung passt. Die Kawasaki Vulcan S ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Straße, entspanntem Fahren und einem Motorrad liegt, das sich schnell beherrschen lässt. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gerne cruisen, Touren in moderatem Tempo mögen und ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht zu viel „Maschine“ ist.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Reisen anstehen, wenn Komfort über viele Stunden wichtig ist und wenn man auch bei wechselnden Bedingungen sicher unterwegs sein möchte. Wer gerne plant, packt und losfährt – und dabei ein Motorrad möchte, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route anspruchsvoller wird – findet in der GS Adventure die passende Basis.

Fazit:

Die Kawasaki Vulcan S ist die stimmige Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Cruiser-Motorrad suchen: unkompliziert im Handling, angenehm in der Ergonomie und ideal für entspannte Fahrten sowie Touren ohne großen Reiseaufwand. Ihre Stärke liegt darin, dass sie schnell vertraut wirkt und das Fahren leicht macht – besonders im Alltag.

Die BMW R 1250 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die regelmäßig lange Strecken fahren, Gepäck und Komfort ernst nehmen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Ihre Stärke ist die Reise- und Vielseitigkeitsausrichtung: Elektronik, Stabilität und Langstreckenkomfort greifen hier zusammen.

Kurz gesagt: Wer vor allem Straße und entspanntes Cruisen priorisiert, findet in der Vulcan S den passenden Begleiter. Wer dagegen maximale Tourentauglichkeit und ein Reiseenduro-Gefühl sucht, liegt mit der GS Adventure richtig.

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