| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Kawasaki Vulcan S vs. Brixton Cromwell 1200: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Cruiser aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. In diesem Vergleich stehen die Kawasaki Vulcan S und die Brixton Cromwell 1200 im Fokus. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die entspannt unterwegs sein möchten – allerdings mit unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie sich ein Cruiser anfühlen soll.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlenwerte, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Vergleichspunkte wie Motorcharakter, Fahrkomfort, Handlichkeit, Bremsen, Fahrwerk und Ausstattung gegeneinander abgewogen.
Grundidee der beiden Cruiser: Charakter statt Kopie
Kawasaki Vulcan S: sportlich-elegant mit Einstellmöglichkeiten
Die Kawasaki Vulcan S wirkt wie ein Cruiser, der sich nicht auf eine einzige Fahrweise festlegt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen souverän bewegt. Besonders interessant ist, dass die Sitzposition und das Fahrgefühl nicht „starr“ wirken, sondern sich an unterschiedliche Körpergrößen und Vorlieben anpassen lassen. Das macht die Vulcan S häufig zu einer pragmatischen Wahl, wenn Komfort und Alltagstauglichkeit zusammenkommen sollen.
Brixton Cromwell 1200: klassischer Cruiser-Vibe mit kräftigem Auftritt
Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Charakter: ein massiver Look, ein Motor, der spürbar auf Drehmoment und Durchzug ausgelegt ist, und ein Fahrstil, der eher „entspannt“ als „sportlich“ wirkt. Wer das Gefühl sucht, mit einem größeren, souveränen Motorrad unterwegs zu sein, findet hier eine klare Richtung. Gleichzeitig ist die Cromwell 1200 so ausgelegt, dass sie nicht nur auf dem Papier beeindruckt, sondern sich auch im realen Fahrbetrieb kraftvoll anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Durchzug vs. Drehfreude
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es darum geht, gleichmäßig zu beschleunigen und dabei ein gutmütiges Ansprechverhalten zu liefern. Der Motor wirkt dabei eher „kontrolliert“ – ideal für flüssiges Fahren, bei dem man nicht ständig in hohe Drehzahlen wechseln muss.
Die Brixton Cromwell 1200 legt den Fokus stärker auf den kräftigen Vortrieb. Das merkt man besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim Überholen auf Landstraßen. Der Motorcharakter wirkt dabei weniger „fein abgestimmt“ im Sinne von sportlicher Drehfreude, sondern mehr wie ein Antrieb, der mit Ruhe und Kraft arbeitet.
Getriebegefühl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber die Art, wie sie sich anfühlen, unterscheidet sich. Die Vulcan S wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und dadurch entspannt bleibt, auch wenn der Verkehr dichter wird. Die Cromwell 1200 kann sich dagegen in bestimmten Situationen „größer“ anfühlen – nicht im Sinne von unhandlich, sondern eher im Sinne von spürbarer Masse und Kraft, die man nutzen möchte.
Fahrkomfort und Sitzposition: Wer passt besser?
Kawasaki Vulcan S: anpassbar und alltagstauglich
Die Kawasaki Vulcan S punktet vor allem dort, wo Komfort zählt: Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass sie nicht nur für eine bestimmte Körpergröße funktioniert. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich das Motorrad schnell „richtig“ anfühlt. Gerade auf längeren Strecken macht sich das bemerkbar, weil man weniger das Gefühl hat, sich gegen die Geometrie zu stemmen.
Brixton Cromwell 1200: Cruiser-Position mit Charakter
Die Brixton Cromwell 1200 bietet eine Sitzposition, die klar in Richtung Cruiser geht. Das kann sehr angenehm sein, wenn der gewünschte Fahrstil ruhig und entspannt ist. Wer jedoch häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist oder sehr dynamisch umsetzt, könnte die Vulcan S als „einfacher“ empfinden, während die Cromwell 1200 eher dann glänzt, wenn man gleichmäßige Strecken fährt und die Kraft des Motors ausspielt.
Handlichkeit und Fahrwerk: Stadt vs. Land
Lenkung und Agilität
Bei der Kawasaki Vulcan S fällt auf, dass sie sich in der Praxis oft leicht bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig enge Situationen vorkommen: Ein- und Ausparken, Rangieren, langsames Fahren oder das schnelle Umsetzen in der Stadt.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher „stabil“ als „spielerisch“ ist. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Auf Landstraßen kann genau diese Ruhe ein Vorteil sein. Wer aber sehr oft zwischen Ampeln und engen Parklücken unterwegs ist, wird die Agilität der Vulcan S vermutlich stärker zu schätzen wissen.
Fahrwerk und Federung
Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie den typischen Cruiser-Alltag abdecken. Die Vulcan S wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das Unebenheiten gut „glättet“, ohne dass das Fahrgefühl komplett verloren geht. Die Cromwell 1200 kann sich je nach Fahrweise etwas massiver anfühlen, was auf längeren Strecken angenehm sein kann – vorausgesetzt, die eigenen Erwartungen an das Fahrwerk passen zum Charakter des Bikes.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sollen kontrolliertes Verzögern ermöglichen, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, kann unterschiedlich sein. Die Kawasaki Vulcan S vermittelt häufig ein sehr direktes Gefühl, wodurch man in Alltagssituationen schnell ein sicheres Tempo findet. Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls stark verzögern, wirkt dabei aber eher wie ein Cruiser, der mit Kraft und Stabilität arbeitet – besonders dann, wenn man zügig aus dem Fahrtfluss heraus bremst.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bedienbarkeit und Ergonomie
Im Alltag zählen Kleinigkeiten: Hebelgefühl, Übersichtlichkeit, Schalterlogik und die Frage, wie schnell man sich auf dem Motorrad „einrichtet“. Die Kawasaki Vulcan S wirkt hier oft sehr zugänglich: Man findet sich schnell zurecht, und das Motorrad unterstützt einen dabei, entspannt zu bleiben. Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls eine solide Bedienlogik, setzt aber stärker auf den Cruiser-Look und das klassische Fahrgefühl.
Alltagstauglichkeit
Wer das Motorrad regelmäßig nutzt, achtet auf Dinge wie Reichweite im realen Betrieb, Wartungsfreundlichkeit und die Verfügbarkeit von Teilen. In der Praxis ist es hilfreich, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen, sondern auch darauf, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Bei beiden Modellen lohnt es sich, vor dem Kauf die Service- und Teile-Situation im eigenen Umfeld zu prüfen – das ist oft der Punkt, der später am meisten zählt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Vulcan S – Stärken
- Vielseitiges Fahrgefühl: gut für Stadt, Land und entspannte Touren.
- Komfort durch Anpassbarkeit: Sitzposition und Ergonomie wirken für viele Fahrerinnen und Fahrer passend.
- Handlichkeit im Alltag: macht das Motorrad leichter „im Griff“.
Kawasaki Vulcan S – mögliche Schwächen
- Wer einen besonders „großen“ Cruiser-Schub erwartet, könnte den Charakter als etwas weniger brachial empfinden.
- Der Fokus liegt eher auf kontrollierter Alltagstauglichkeit als auf maximalem Cruiser-Feeling.
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Kräftiger Durchzug: macht Überholmanöver und Beschleunigung aus dem Drehzahlkeller angenehm.
- Stabiler Cruiser-Charakter: wirkt auf längeren Strecken souverän.
- Starker Auftritt: optisch und vom Fahrgefühl her klarer Cruiser-Vibe.
Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwächen
- In sehr engen oder häufig wechselnden Stadt-Situationen kann die Agilität weniger im Vordergrund stehen.
- Wer ein besonders „feines“ Dosieren wie bei sportlicheren Cruiser-Setups sucht, könnte die Abstimmung anders wahrnehmen.
Für wen welches Bike passt
Kawasaki Vulcan S: die bessere Wahl für flexible Nutzung
Die Kawasaki Vulcan S ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Strecke gedacht ist. Wer regelmäßig pendelt, oft in der Stadt unterwegs ist und trotzdem ab und zu Touren fährt, bekommt ein Bike, das sich unkompliziert anfühlt. Auch wenn die eigene Statur unterschiedlich ausfallen kann oder die Sitzposition schnell „passen“ soll, ist die Vulcan S häufig die stressfreiere Wahl.
Brixton Cromwell 1200: die bessere Wahl für Cruiser-Fans mit Drehmomentfokus
Die Brixton Cromwell 1200 passt besonders gut, wenn der Wunsch klar in Richtung klassischer Cruiser geht: ruhiger Rhythmus, kräftiger Vortrieb und ein Motorrad, das auf Landstraßen und längeren Fahrten souverän wirkt. Wer beim Fahren vor allem den „Punch“ aus dem Drehzahlbereich nutzen möchte und weniger Wert auf maximale Agilität im Stadtverkehr legt, wird mit der Cromwell 1200 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S und die Brixton Cromwell 1200 sind beide starke Cruiser, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Vulcan S überzeugt vor allem durch ihr vielseitiges, gutmütiges Fahrgefühl, die alltagstaugliche Ergonomie und die spürbare Handlichkeit – ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren wechseln. Die Cromwell 1200 spielt ihre Stärken stärker dort aus, wo Kraft und Cruiser-Charakter zählen: kräftiger Durchzug, souveräne Stabilität und ein Auftritt, der Lust auf entspanntes Fahren macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und flexibel eingesetzt werden soll, liegt mit der Vulcan S oft richtig. Wer dagegen den klassischen Cruiser-Vibe priorisiert und beim Fahren vor allem den Drehmomentfokus spüren möchte, findet in der Cromwell 1200 die passendere Wahl.