| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Kawasaki Vulcan S vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wer zwischen Kawasaki Vulcan S und Ducati Supersport 950 S schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein Motorrad, das vor allem durch Zugänglichkeit, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl punktet. Auf der anderen Seite geht es bei der Ducati stärker in Richtung sportlicher Anspruch – mit einem Charakter, der sich besonders dann entfaltet, wenn die Straße mehr verlangt als nur entspanntes Dahingleiten.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Fahralltag wirklich zählt: Motorwirkung, Ergonomie, Handling, Bremsen, Fahrwerk und die Rolle von Elektronik.
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. sportlicher Fokus
Die Kawasaki Vulcan S ist vom Gesamtkonzept her nah an dem, was viele Fahrerinnen und Fahrer als „einfach losfahren“ empfinden: eine Sitzposition, die nicht übermäßig aggressiv wirkt, ein Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt, und ein Fahrstil, der auch auf kürzeren Strecken entspannt bleibt. Das Motorrad ist damit häufig die Wahl, wenn Komfort und Zugänglichkeit im Vordergrund stehen.
Die Ducati Supersport 950 S verfolgt dagegen eine klar sportlichere Linie. Hier steht weniger das „Gemütliche“ im Fokus, sondern das präzisere Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Fahrdynamik. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten nutzt, findet in der Ducati eher die passende Ausrichtung.
Motorcharakter: Drehfreude und Durchzug im Vergleich
Beim Motor zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Vulcan S wirkt in der Praxis oft wie ein „Allrounder“: Der Antrieb liefert gleichmäßige Kraft, lässt sich gut dosieren und macht es leicht, das Tempo flüssig zu halten. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße, wenn es mal stop-and-go gibt oder man häufig beschleunigt und wieder bremst, spielt diese Art von Motorwirkung ihre Stärken aus.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen spürbar darauf ausgelegt, mehr sportliche Dynamik zu liefern. Der Motor fühlt sich in der Regel dann besonders attraktiv an, wenn die Drehzahl genutzt wird und die Beschleunigung „mit Druck“ kommt. Das kann im Alltag zwar auch funktionieren, entfaltet aber seinen besten Reiz bei Fahrten, bei denen man häufiger zügig unterwegs ist und die Maschine aktiv bewegt.
Stärken und Schwächen im Motor-Alltag
- Kawasaki Vulcan S: Stärke ist die gutmütige Dosierbarkeit und die entspannte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht – wer sehr dynamische Fahrweise sucht, empfindet das manchmal als weniger „dramatisch“.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke ist die sportliche Ansprechcharakteristik und das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“, wenn es gefordert wird. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangt, um stets entspannt zu bleiben.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung
Bei der Kawasaki Vulcan S ist die Sitzposition ein großes Thema: Sie wirkt in der Regel so, dass man schnell einen passenden Winkel findet und sich nicht sofort „sportlich verkrampft“. Das macht das Motorrad besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig kurze Strecken fahren, im Alltag flexibel bleiben wollen oder einfach eine weniger kompromissreiche Haltung bevorzugen.
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen auf eine sportlichere Geometrie. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktive Fahrhaltung und ein direkteres Gefühl beim Einlenken. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut funktionieren – aber wer vor allem entspannt cruisen möchte, spürt schneller, dass die Ducati stärker „sportlich“ gedacht ist.
Was das für die Praxis bedeutet
Die Kawasaki ist häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten. Die Ducati ist eher dann im Element, wenn die Fahrt selbst im Vordergrund steht – also wenn Kurven, Tempo und ein klar sportliches Fahrgefühl zählen.
Handling und Fahrwerk: leichtfüßig vs. präzise
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Vulcan S fühlt sich oft leicht zu bewegen an: Das Motorrad lässt sich in der Regel gut durch den Verkehr manövrieren und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn man nicht permanent „auf Kante“ fährt. In engen Passagen oder bei wechselndem Tempo wirkt das besonders angenehm.
Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf Präzision. In Kurven kann das Motorrad sehr kontrolliert wirken, mit einem Fahrgefühl, das eher „sportlich geführt“ werden möchte. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Wer hingegen vor allem entspannt unterwegs ist, kann die Ducati manchmal als „anspruchsvoller“ wahrnehmen – nicht im Sinne von schwierig, aber im Sinne von: sie will eher genutzt werden.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Kawasaki Vulcan S: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die „letzte“ Präzision weniger im Fokus steht.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke ist die sportliche Rückmeldung und die präzise Kurvenarbeit. Schwäche kann sein, dass man für das volle Potenzial eher eine passende Fahrweise mitbringen sollte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen entscheidend, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, unterscheidet sich. Die Kawasaki Vulcan S wirkt im Alltag häufig berechenbar: Verzögerungen lassen sich gut dosieren, was besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das ist ein Pluspunkt, wenn man häufig „zwischen den Situationen“ fährt.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen oft ein sportlicheres Bremsgefühl mit. Das kann bedeuten, dass die Ducati beim zügigen Fahren sehr souverän wirkt und das Motorrad beim harten Verzögern stabil bleibt. Wer sportlich unterwegs ist, profitiert davon besonders.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Kawasaki Vulcan S steht in der Praxis häufig für eine eher „unaufgeregte“ Unterstützung: Man kann sich auf das Grundgefühl verlassen, ohne dass man ständig an Einstellungen denken muss. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad einfach nutzen möchte.
Die Ducati Supersport 950 S bietet typischerweise mehr Möglichkeiten, die Charakteristik an den Fahrstil anzupassen. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können dabei helfen, die Dynamik kontrolliert zu nutzen – besonders dann, wenn man die Maschine sportlich bewegt oder wenn die Bedingungen wechseln.
Wo Elektronik im Vergleich wirklich hilft
Im Alltag ist weniger oft mehr: Die Kawasaki wirkt dadurch oft entspannter. Die Ducati kann dagegen bei sportlicher Fahrweise mehr „Werkzeug“ liefern – und damit das Gefühl verstärken, dass das Motorrad gezielt auf Dynamik ausgelegt ist.
Tourentauglichkeit: Alltagspraxis vs. sportliche Langstrecke
Für längere Strecken zählt nicht nur die Sitzposition, sondern auch Windschutz, Ergonomie und das Gefühl, wie ruhig das Motorrad bei konstantem Tempo bleibt. Die Kawasaki Vulcan S ist häufig die entspanntere Wahl, wenn die Tour nicht ausschließlich sportlich geplant ist. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen man auch mal gemütlich durch Ortschaften rollt und die Strecke genießen möchte.
Die Ducati Supersport 950 S kann ebenfalls tourentauglich sein, aber mit sportlicherem Anspruch. Wer gerne zügig fährt und die Ducati als „Sportgerät“ versteht, wird die Langstrecke eher als Bühne für Dynamik sehen. Wer dagegen vor allem Komfort sucht, könnte die Kawasaki als weniger kompromissreich empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Vulcan S und Ducati Supersport 950 S hängt stark davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen.
Kawasaki Vulcan S – besonders passend für
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen und häufig in der Stadt oder auf gemischten Strecken unterwegs sind.
- Menschen, die eine entspannte Sitzposition und ein leichtes Handling bevorzugen.
- Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert fahren lässt und nicht ständig nach „sportlicher Nutzung“ verlangt.
Ducati Supersport 950 S – besonders passend für
- Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich fahren wollen und Kurvenarbeit sowie Dynamik besonders wichtig finden.
- Wer gerne mit Elektronikunterstützung arbeitet und Fahrmodi als Werkzeug sieht.
- Menschen, die das Motorrad als aktives Fahrgefühl erleben möchten – nicht nur als Fortbewegungsmittel.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, unkomplizierter Handhabung und einem entspannten Fahrgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Strecken gemischt sind, häufiges Anfahren und Verzögern zum Alltag gehören und eine weniger kompromissreiche Sitzposition wichtig ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wirkt und sich auch ohne „sportliche Mission“ gut fahren lässt, wird mit der Kawasaki meist glücklicher.
Die Ducati Supersport 950 S passt besser, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klarer Fokus auf Fahrspaß im Vordergrund stehen. Die Ducati fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt zügiger wird, Kurven aktiv gefahren werden und die Elektronik als Unterstützung für kontrollierte Performance genutzt werden soll. Wer das Motorrad gerne fordert und die sportliche Ausrichtung wirklich leben möchte, findet in der Ducati den stimmigeren Begleiter.