| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Vulcan S vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Vergleich im Alltag
Wer zwischen der Kawasaki Vulcan S und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, entscheidet am Ende nicht nur über ein Motorrad, sondern über einen Fahrcharakter. Die Vulcan S steht für zugängliche Cruiser-Optik und eine entspannte, gut anpassbare Sitzposition. Die CB 1000 R dagegen wirkt wie ein moderner Klassiker: sportlich, kompakt, mit viel Präsenz und einem Motor, der spürbar nach vorne zieht. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Bikes unterschiedliche Stärken ausspielen – und je nach Anspruch unterschiedlich gut passen.
Grundcharakter: Cruiser-Entspannung vs. Neo-Retro-Sport
Wie sich die Kawasaki Vulcan S anfühlt
Die Kawasaki Vulcan S ist darauf ausgelegt, schnell ins Fahren zu kommen. Der Cruiser-Ansatz sorgt für eine entspannte Haltung, und das Motorrad wirkt im Alltag eher „leicht zu handeln“ als „fordernd“. Gerade auf kurzen Strecken, im Stadtverkehr oder bei gemütlicher Landstraßenfahrt spielt die Vulcan S ihre Vorteile aus: Sie wirkt ruhig, berechenbar und lädt dazu ein, den Tag entspannt zu genießen.
Wie sich die Honda CB 1000 R anfühlt
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen deutlich sportlicher im Gesamteindruck. Das Bike wirkt kompakt, die Linien sind aggressiver, und das Fahrgefühl zielt stärker auf Dynamik. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven aktiv angeht oder einfach das „Anpacken“ des Motors sucht, wird an der CB 1000 R mehr Freude haben. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur transportiert, sondern auch fordert – im positiven Sinn.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders klar. Die Kawasaki Vulcan S setzt auf einen Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Der Antrieb unterstützt gleichmäßiges Fahren, lässt sich gut dosieren und macht das Motorrad dadurch besonders angenehm, wenn es nicht immer maximal zur Sache gehen soll.
Die Honda CB 1000 R spielt ihre Stärken eher bei Fahrten aus, bei denen man mehr Dynamik möchte. Der Motor liefert spürbar mehr „Biss“ und sorgt für einen kräftigen Vortrieb, der auch bei zügiger Gangart schnell ein gutes Tempo ermöglicht. Das ist weniger „entspanntes Gleiten“ und mehr „kontrolliertes Beschleunigen“.
Fahrwerk und Bremsen: Komfortorientiert vs. sportlich abgestimmt
Fahrwerk der Vulcan S
Die Kawasaki Vulcan S ist so abgestimmt, dass sie im Alltag souverän bleibt. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten nicht unnötig nach oben durchzureichen. In Kombination mit der eher entspannten Sitzposition entsteht ein stimmiges Gesamtbild: Man kann fahren, ohne ständig an der eigenen Haltung „gegenzuarbeiten“.
Fahrwerk der CB 1000 R
Die Honda CB 1000 R ist spürbar sportlicher. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Fahren und vermittelt mehr Rückmeldung. In schnellen Kurven oder bei dynamischer Fahrweise fühlt sich das Motorrad dadurch lebendiger an. Gleichzeitig ist das Setup eher für Fahrer gedacht, die bewusst Dynamik suchen und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die Vulcan S wirkt auf „sicher und angenehm dosierbar“ getrimmt, während die CB 1000 R eher auf „kraftvoll und sportlich“ zielt. Beide sind im Alltag stark, aber die Honda spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man öfter kräftig verzögert oder das Tempo höher hält.
Ergonomie und Sitzposition: anpassbar entspannt vs. kompakt-sportlich
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Kawasaki Vulcan S punktet mit einer Sitzposition, die sich gut in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet, wenn unterschiedliche Fahrertypen oder längere Fahrten ohne große „Anstrengung“ im Vordergrund stehen.
Die Honda CB 1000 R setzt dagegen auf eine kompaktere, sportlichere Haltung. Das ist ideal für Fahrer, die gern „in der Maschine sitzen“ und das Bike aktiv führen. Wer eher entspannt cruisen möchte, empfindet die CB 1000 R möglicherweise als weniger „locker“ – vor allem, wenn die Fahrt länger wird oder der Verkehr häufig stoppt und startet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Stadtverkehr spielt die Vulcan S ihre Zugänglichkeit aus. Das Bike wirkt handlich, die Haltung ist angenehm, und das Motorrad lässt sich gut im Alltag bewegen. Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an. Wer im Stop-and-go-Modus vor allem Ruhe sucht, wird die Vulcan S oft als entspannter wahrnehmen.
Auf der Landstraße zeigt sich ein klares Bild: Die Kawasaki Vulcan S macht Spaß, wenn man gleichmäßig fährt, Kurven flüssig nimmt und den Tag genießen will. Die Honda CB 1000 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn man häufiger beschleunigt, das Motorrad dynamischer bewegt und das Tempo bewusst variiert.
Für längere Strecken hängt die Entscheidung stark vom persönlichen Komfortempfinden ab. Die Vulcan S wirkt tendenziell entspannter, während die CB 1000 R eher dann überzeugt, wenn man auch auf der Autobahn oder bei zügigen Etappen gern „sportlich unterwegs“ ist.
Design und Ausstattung: Cruiser-Charme vs. Neo-Retro-Statement
Das Design ist bei beiden Bikes ein echter Teil des Gesamterlebnisses. Die Kawasaki Vulcan S bringt Cruiser-Charme mit, wirkt stimmig und lässt sich gut als „Alltags-Cruiser“ einordnen. Die Honda CB 1000 R dagegen ist ein Statement: Neo-Retro-Optik, sportliche Proportionen und ein Look, der sofort auffällt.
Bei der Ausstattung gilt: Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie ihren Charakter unterstreichen. Die Honda wirkt dabei oft „moderner-sportlich“, während die Kawasaki eher „praktisch-entspannt“ rüberkommt. Welche Details im Alltag wirklich überzeugen, hängt davon ab, ob man eher Komfort und entspannte Bedienung oder sportliche Performance und Dynamik priorisiert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Vulcan S
- Entspanntes, gut integrierbares Fahrgefühl für den Alltag
- Angenehme Ergonomie mit Fokus auf Komfort
- Leicht zu dosierender Charakter – ideal für viele Fahrertypen
- Stimmige Abstimmung für ruhiges, flüssiges Fahren
Schwächen der Kawasaki Vulcan S
- Wer maximale Dynamik sucht, wird die Honda oft spannender finden
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt der „Biss“ der CB 1000 R
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Sportlicher Gesamteindruck und spürbar dynamischer Motorcharakter
- Mehr Rückmeldung und lebendiges Fahrverhalten
- Starke Wahl für zügige Fahrten und aktives Kurvenfahren
- Bremsen und Fahrwerk wirken auf Performance ausgelegt
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Sportlichere Sitzposition kann auf längeren Strecken weniger entspannt wirken
- Im reinen „Cruiser-Modus“ fühlt sich die Vulcan S oft stimmiger an
Welche Entscheidung passt? – Empfehlung nach Fahrstil
Die Kawasaki Vulcan S ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspanntem Fahren und einer gut zugänglichen Sitzposition liegt. Sie eignet sich hervorragend für Fahrer, die gern unkompliziert unterwegs sind, ohne ständig das Motorrad „in den Griff“ nehmen zu müssen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn Dynamik und sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als „Performance-Tool“ versteht, wird mit der CB 1000 R mehr Begeisterung erleben.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu fahren ist, Komfort bietet und Cruiser-Optik mit einer freundlichen, gut dosierbaren Art verbindet. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo viele kurze Strecken, Stadtverkehr und entspanntes Landstraßenfahren den Ton angeben. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich klar sportlich anfühlt, spürbar mehr Dynamik liefert und bei zügiger Fahrweise lebendig bleibt, trifft mit der Honda CB 1000 R Neo Sports Café die bessere Entscheidung. Die Honda ist ideal für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen und den Motor sowie das Fahrwerk stärker „ausfahren“ möchten. Kurz gesagt: Vulcan S für entspanntes, unkompliziertes Cruisen – CB 1000 R für sportliche Freude am Fahren.