| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki Vulcan S vs Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Straße, Alltag und Touren
Wenn zwei Motorräder aus dem Kawasaki-Universum aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Kawasaki Vulcan S und der Kawasaki KLE 500 SE stehen vor allem zwei unterschiedliche Philosophien im Vordergrund: Die Vulcan S ist klar auf entspanntes Cruisen und eine moderne, gut zugängliche Sitzergonomie ausgelegt. Die KLE 500 SE dagegen fühlt sich besonders dort wohl, wo die Straße nicht mehr ganz so eindeutig ist – also bei Ausfahrten, bei denen auch mal Schotter, Feldwege oder unübersichtliche Streckenabschnitte eine Rolle spielen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet. Dabei geht es um das Zusammenspiel aus Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort und dem, was man im Alltag wirklich merkt: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut passt die Sitzposition, und wie souverän wirkt es auf unterschiedlichen Streckenprofilen?
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Enduro-Vibe
Die Kawasaki Vulcan S ist als Cruiser gedacht, der den Fokus auf eine entspannte Haltung legt. Die Sitzposition wirkt zugänglich, die Bedienung ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt und das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es nicht nur für lange Touren, sondern auch für den täglichen Gebrauch gemacht ist. Wer gern ruhig unterwegs ist und Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als vielseitiges Motorrad konzipiert, das nicht nur auf Asphalt Spaß macht. Der Charakter ist eher „abenteuerorientiert“: Man sitzt aufrecht, hat eine gute Übersicht und fühlt sich auch auf weniger perfekten Streckenabschnitten wohl. Das macht sie interessant für alle, die nicht jedes Wochenende nur auf glatten Straßen unterwegs sein möchten.
Sitzposition und Ergonomie: Wie sich die Haltung im Alltag anfühlt
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern zeigt sich bereits beim ersten Aufsteigen. Die Kawasaki Vulcan S setzt auf eine Cruiser-typische, aber moderne Ergonomie. Die Sitzhaltung ist eher entspannt, wodurch sich längere Fahrten oft angenehm anfühlen. Gleichzeitig ist die Vulcan S so ausgelegt, dass sie nicht „zu groß“ wirkt – sie lässt sich im Alltag gut kontrollieren und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren.
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine aufrechtere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt, wenn man öfter umsetzt oder wenn man auf unebenem Untergrund mehr Bewegungsfreiheit braucht. Allerdings ist die Haltung weniger „Cruiser-entspannt“ und eher funktional. Wer lange Strecken in einer sehr entspannten Haltung bevorzugt, wird bei der Vulcan S meist schneller glücklich. Wer dagegen eine aufrechte, übersichtliche Sitzposition schätzt, findet in der KLE 500 SE einen passenden Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude, Durchzug und Alltagstempo
Beim Motor geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Kawasaki Vulcan S wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das auf gleichmäßiges Tempo und flüssiges Fahren ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem gut dosierbaren Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich besonders auf der Straße schnell vertraut anfühlt. Für Stadtverkehr, Landstraße und entspannte Touren ist das ein klarer Vorteil.
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es nicht nur um Autobahn- oder Landstraßenrhythmus geht. Auf wechselndem Untergrund ist ein kontrollierbares Ansprechverhalten wichtig, und genau da wirkt die KLE 500 SE oft souverän. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen man häufiger beschleunigt, bremst und das Motorrad aktiv „mitnimmt“ – etwa auf Nebenstrecken, bei Schotterpassagen oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Vulcan S: Stärke im gleichmäßigen, straßenorientierten Fahrstil; Schwäche eher dort, wo man deutlich mehr Offroad-Anteile erwartet.
- KLE 500 SE: Stärke bei Vielseitigkeit und kontrolliertem Fahren auf wechselndem Untergrund; Schwäche eher bei reinem Cruiser-Komfort und dem „autobahnähnlichen“ Langstrecken-Feeling.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen vs. souverän über Unebenheiten
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Vulcan S fühlt sich im Alltag oft besonders handlich an. Das liegt nicht nur an der Geometrie, sondern auch daran, wie das Motorrad das Tempo „aufnimmt“. In Kurven und beim zügigen Landstraßenfahren wirkt sie stabil, ohne dabei zu sperrig zu werden. Für viele Fahrer ist das ein großer Pluspunkt, weil man sich schnell auf das Motorrad verlassen kann.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen stärker auf Unebenheiten und wechselnde Untergründe ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass man auch dann noch Kontrolle hat, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei Schotter, Feldwegen oder holprigen Abschnitten ist das ein Vorteil. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl auf glattem Asphalt weniger „cruiserhaft“ wirken, weil die KLE 500 SE stärker auf Robustheit und Vielseitigkeit ausgelegt ist.
Bremsen, Sicherheit und Stabilität im Tempo
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im Alltag sicher wirken. Die Kawasaki Vulcan S punktet dabei häufig mit einem straßenorientierten Gefühl von Stabilität und gut dosierbarer Verzögerung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ wollen.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher auf kontrolliertes Fahren ausgelegt, wenn der Grip schwankt. Auf wechselndem Untergrund ist das wichtig, weil man nicht immer mit idealen Bedingungen rechnen kann. Die Brems- und Fahrwerksabstimmung wirkt hier wie ein Sicherheitskonzept für reale Strecken – nicht nur für den perfekten Asphalt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für den Alltag ist die Kawasaki Vulcan S besonders interessant, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr oder auf kurzen bis mittleren Strecken genutzt wird. Die Bedienung wirkt unkompliziert, die Sitzposition ist angenehm und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Auch für Einsteiger kann das Konzept attraktiv sein, weil es nicht das Gefühl vermittelt, dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist im Alltag dann stark, wenn die Nutzung nicht nur „Straße pur“ bedeutet. Wer gern spontan fährt, auch mal abseits der Hauptstrecken unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht sofort „beleidigt“ ist, wenn die Route unklar wird, findet in der KLE 500 SE einen passenden Begleiter. Sie ist weniger auf „Showroom-Cruising“ getrimmt, sondern eher auf echte Nutzung.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Vulcan S: Stärke bei entspanntem Handling und straßenorientierter Komfortwirkung; Schwäche bei Offroad-Fokus.
- KLE 500 SE: Stärke bei Vielseitigkeit und robustem Einsatz; Schwäche bei maximalem Cruiser-Komfort auf langen, glatten Strecken.
Touren-Charakter: Welche Strecken passen besser?
Auf Touren zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Die Kawasaki Vulcan S ist prädestiniert für Fahrten, bei denen man viel Zeit auf Asphalt verbringt: Landstraße, kurvige Strecken, entspannte Tagesetappen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Gleiten“-Gefährt, das man gern im eigenen Rhythmus fährt. Wer eine Tour plant, bei der Komfort und ein ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen, wird die Vulcan S oft als stimmiger empfinden.
Die Kawasaki KLE 500 SE passt besser zu Touren, bei denen die Route bewusst abwechslungsreich sein darf. Das kann bedeuten: Nebenstraßen, Schotterabschnitte, kleine Umwege, Naturstrecken. Die KLE 500 SE wirkt dann wie ein Motorrad, das man nicht nur „abspult“, sondern aktiv erlebt. Wer gern plant, aber auch gern spontan ist, findet in ihr einen starken Reisecharakter.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Vulcan S und Kawasaki KLE 500 SE hängt stark davon ab, wie die eigenen Fahrten wirklich aussehen. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, Wert auf eine entspannte Sitzhaltung legt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt, trifft mit der Vulcan S meist die bessere Wahl. Sie ist ein Cruiser, der nicht kompliziert wirkt und sich schnell in den Alltag integriert.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist, findet in der KLE 500 SE den passenden Charakter. Sie ist vielseitig, straßenfest genug für normale Touren und gleichzeitig offen für Abenteuer-Elemente. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern variieren: mal gemütlich, mal etwas aktiver, mal mit Route abseits der Hauptstrecken.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, entspanntem Cruisen und einem angenehm zugänglichen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten im Alltag, zu Touren auf Asphalt und zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell vertraut wirkt und Komfort in den Vordergrund stellt. Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken aus, wenn die Route abwechslungsreich sein darf: Nebenstraßen, wechselnder Untergrund und spontane Umwege gehören eher dazu. Sie ist ideal für alle, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das auch abseits des perfekten Asphalts souverän bleibt. Kurz gesagt: Wer vor allem Asphalt und entspanntes Handling sucht, liegt mit der Vulcan S richtig. Wer Vielseitigkeit und Abenteuerlust priorisiert, findet in der KLE 500 SE den stimmigeren Begleiter.